Wednesday, 9. january 2013
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/2013 09:56
In den USA leben gut 5 % der Weltbevölkerung, aber 25 % der Gefängnisinsassen weltweit. Natürlich gibt es in der weltführenden Demokratie keine politischen
Gefangenen. Die gibt es bloss in China oder Russland, Iran etc. . Natürlich gibt es in den USA kein Arbeitslagersystem, in dem die Gefangenen als Slavenarbeiter gehalten werden. Das gibts bloss
in Nordkorea etc. . Die USA setzen sich überall auf der Welt für die Menschenrechte ein. Dass sie im eigenen Land etliche Tausend Menschen, viele seit Jahrzehnten, in Todeszellen halten und
dass diese Menschen nie wissen, ob sie am nächsten Tag zum qualvollen, eine halbe Stunde langdauernden Abspritzen geführt werden, ist streng rechtsstaatlich und nicht mit den Grausamkeiten
anderswo zu vergleichen.
Ende des Märchens. Auszüge der Realität sind hier aufgelistet:
http://www.scharf-links.de/44.0.html?&tx_ttnews[tt_news]=31498&tx_ttnews[backPid]=56&cHash=a81ba27d65
von Sepp Aigner
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Wednesday, 2. january 2013
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/2013 08:23
Die verheerenden Üerschwemmungen in New Orleans, die im Jahr 2005 der Sturm "Katrina" mit sich brachte, haben ganze Stadtteile dem Erdboden gleichgemacht. Am
schlimmsten traf es die Arbeiterwohnviertel wie Lower Ninth. Wer nicht ertrank, musste sich anderswo eine Bleibe suchen. Sieben Jahre nach der Katastrophe ist Lower Ninth noch immer
Katastrophengebiet. Die Trümmer wurden weggeräumt. Die Menschen, die ihre Häuser verloren hatten, blieben sich selbst überlassen.
Seelenruhig stellt Tante FAZ jetzt einen Artikel ins Netz, in dem die nachhaltige Rekonstruktion gepriesen wird - ein paarhundert Häuser von Tausenden, finanziert
von "Wohltätigkeits"organisationen. Das wird der Arbeiterfamilie, die zu Verwandten nach Boston ziehen musste, um der Obdachlosigkeit zu entgehen, nachhaltig helfen: Falls sie das Fahrgeld
auftreibt, kann sie besichtigen, wie irgendwelche Geschäftemacher auf ihrem Grundstück schicke Häuschen hochziehen lassen, in denen in aller Regel andere Leute wohnen werden, aber nicht die, die
es nach der Katastrophe irgendwohin verschlagen hat.
Hier ergötzt sich die FAZ an den Potemkinschen Fassaden, die den Blick darauf verstellen sollen, wie unfähig und unwillens der kapitalistische Staat ist, den
Betroffenen von Naturkatastrophen zu helfen:
http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/new-orleans-auferstanden-aus-katrina-12010429.html
von Sepp Aigner
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Sunday, 30. december 2012
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/2012 11:00
von Sepp Aigner
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Saturday, 15. december 2012
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/2012 20:58
Obama hat geweint. Dieser Anblick hat mich unangenehm berührt. Dieser Mensch weint, weil zwanzig Kinder erschossen worden sind ? Er befiehlt persönlich praktisch
jede Woche den Einsatz von Killerdrohnen. Er lässt doch jeden Monat oder auch jede Woche und gelegentlich an einem einzigen Tag so viele oder mehr Kinder töten, wie jetzt in Connecticut
getötet worden sind. Wie passt das zusammen ? Wie kann man ihm die Trauer glauben ? Es gibt eigentlich nur eine Möglichkeit: Über den Tod von Kindern in den USA trauert er, weil es sich um
Kinder in den USA handelt. Kinder anderswo sind ein Kollateralschaden. Sie zählen nicht. Sie sind keine Träne wert.
Hier ein Betrachtung zu dem jüngsten Amoklauf, dem mit tödlicher Sicherheit der nächste folgen wird:
15.12.2012
Amoklauf in Volksschule im US-Bundesstaat
Connecticut fordert beinahe 30 Todesopfer, die meisten von ihnen Kinder
Von Meyer Rothstein
Im Durchschnitt 20 Mal im Jahr kommt es im mächtigsten imperialistischen Land der Erde zu Massenschießereien mit unzähligen Todesopfern - Tendenz steigend. In
gewisser Weise sind in den USA Morde und Massenmorde nichts Außergewöhnliches. Zwar ist die Öffentlichkeit nach jedem größeren "shooting" schockiert, diese Art von Gewaltentladung hat aber eine
solche Alltäglichkeit, dass die Menschen sehr schnell wieder von diesen Tragödien abgelenkt sind und sich auch gerne ablenken lassen. Dann passiert es wieder. Und erneut verstehen die
PolitikerInnen, die MedienvertreterInnen und viele Menschen auf den Straßen der Vereinigten Staaten nicht, wie es zu derlei Ausbrüchen von Gewalt kommen konnte.
von Sepp Aigner
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Monday, 3. december 2012
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/2012 17:06
In dem von Brigitte Queck übersetzten Brief schreibt Michael Moore, was sich Obamas Wähler von diesem Präsidenten erhofft haben und, ein wenig, immer noch erhoffen.
Obama wird diese Hoffnungen nicht erfüllen. Stattdessen wird er weiterhin tun, was die Milliardäre von ihm verlangen. Und wenn er es nicht tun würde, sondern wirklich eine politische Wende
zugunsten des Volkes versuchen würde, würden die Milliardäre ihn beseitigen lassen.
Die USA sind keine Demokratie. Die politische Ordnung der USA ist die Ordnung der Reichen und in der oberen Spitze der Milliardäre und Multimilliardäre. Die
Demokratie ist die Fassade, hinter der sie ihre Herrschaft verstecken. Das beste Beispiel ist Obama. Er ist ein politischer Betrüger. Er muss es sein. Er hat keine Wahl. Wer die heimlichen
Absprachen mit dem Geldadel bricht, muss sterben.
In den USA wird es keine Demokratie geben, so lange die Masse der Bevölkerung nicht selbst aufsteht und den Geldadel zum Teufel jagt und enteignet. Es kann keine
Rede davon sein, dass das ansteht. Eine umfassende, allgegenwärtige und brutale Gewaltmaschinerie aus Polizei, einem mittelalterlichen Gefängnissystem, Geheimdiensten und Militär schützt die
Ordnung der Milliardäre. Erbarmungslos werden Dissidenten zermahlen, wie zur Zeit gerade Bradley Mannings. Und in so vielen Köpfen ist noch der "amerikanische Traum", der längst zum Ausdruck
einer umfassenden Gehirnwäsche geworden ist, der Neusprech aus 1984 über einer ganz anderen Wirklichkeit.
Michael Moore ist ein Träumer. Er meint, ein kluger Träumer zu sein. Aber erst wenn die Illusionen, die er ausdrückt, als solche von Massen von Menschen erkannt
werden, kann in den USA ein wirklicher Kampf um Befreiung beginnen. Immerhin ist die Erfahrung, die die Unterstützer Obamas mit diesem Präsidenten nützlich.
"Wenn nicht einmal so einer" irgendetwas von grösserem Belang für die Masse der Bevölkerung erreichen kann ... was also dann ?
Hier Michael Moores offener Brief:
http://www.tlaxcala-int.org/article.asp?reference=8640
von Sepp Aigner
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