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Nordkorea

Tuesday 16 april 2 16 /04 /Apr. 16:27

Übernommen von Theorie & Praxis - https://theoriepraxis.wordpress.com/2013/04/16/dkp-zur-kdvr/ :

 

DKP zur KDVR

Geschrieben am 16. April 2013

 

nkErklärung des Parteivorstands der DKP, vertreten durch sein Sekretariat

 

Die Deutsche Kommunistische Partei ist als Partei des Friedens, des gesellschaftlichen Fortschritts und des Sozialismus davon überzeugt, dass jede Art von Spannungen auf der Welt von Menschen zu beenden sind, so wie sie von Menschen eingeleitet wurden. Die Eskalation auf der koreanischen Halbinsel ist ein Beispiel für ein gewolltes Aufschaukeln einer Situation bis hin zu militärischen Drohgebärden, die gewaltsame Maßnahmen nach sich ziehen können, wenn die Situation es den Aggressoren erlaubt.

Die Koreanische Demokratische Volksrepublik ist an einem Krieg gegen das angrenzende Südkorea nicht interessiert. Sie würde in einem bewaffneten Konflikt durch das unvermeidliche, von vornherein provozierte Eingreifen der Vereinigten Staaten nicht vorhersehbare Verluste an Menschenleben und gewaltige materielle Schäden verkraften müssen und möglicher Weise auch eine militärische Niederlage erleiden, die zum Sturz der Regierung und zur Annexion durch Südkorea führen könnte. Die mit für uns ungewohnten Worten und Taten zur Schau gestellte – in westlichen Medien als “irrational” verleumdete – Abwehrhaltung soll vielmehr einen offenen Krieg verhindern. Die KDVR folgt damit der Logik der Abschreckung, womit auch ihre demonstrative Aufkündigung des Waffenstillstandsabkommens zu erklären ist, die viele Menschen erschreckt hat. Unabhängig von einer moralischen Bewertung solcher Maßnahmen wie der Aufstellung von Angriffsraketen, zieht die Führung der KDVR aus den Kriegen gegen den Irak oder Libyen ihre Konsequenzen – diese Staaten wurden bekanntlich nicht etwa angegriffen, weil sie Massenvernichtungswaffen oder ähnliches Potenzial besaßen, sondern weil sie sie nicht besaßen. Es ist ein legitimes Recht aller Staaten, gedeckt durch die Charta der Vereinten Nationen, sich gegen Aggression zu wappnen. Die Koreanische Demokratische Volksrepublik zieht aus dem weltweiten Rüsten und der feindlichen Haltung von USA, NATO und Südkorea die Konsequenz sich durch atomare Bewaffnung selbst “unangreifbar” zu machen.

Kein Recht gibt es hingegen Militärübungen auf eine Art durchzuführen wie es die Streitkräfte der USA in Südkorea machen; in diesem Jahr erstmals auch unter Hinzuziehung von strategischen Bomben B-2A, womit dem Gegner die sofort mögliche Attacke bzw Vernichtung veranschaulicht werden soll. Der Kampf um die Vorherrschaft im pazifischen Raum ist für den US-Imperialismus bedeutend. Der Hauptgegner ist in diesem Zusammenhang China, der Konflikt mit der KDVR ist ein Meilenstein auf diesem Weg. Die Deutsche Kommunistische Partei verurteilt die aggressive Haltung der USA und ihres Verbündeten Südkorea, auch wenn diese nur den propagandistischen Effekt einer als “irrational” darstellbaren Reaktion aus Pjöngjang provozieren sollte. Das Wechselspiel zwischen Angstmache vor einem Atomkrieg und der verletzenden Behauptung einer angeblichen Unfähigkeit der KDVR ihre Raketen überhaupt abschießen zu können, wird zwangsläufig weitere Rüstungsanstrengungen in Nord- und Südkorea nach sich ziehen, die beiden Bevölkerungen notwendige Ressourcen entziehen, wohl aber der US-Rüstungsindustrie zu Gute kommen.

Die koreanischen Staaten brauchen einen Friedensvertrag. Die Deutsche Kommunistische Partei fordert deshalb in erster Linie die USA auf, den Forderungen des Atomwaffensperrvertrages nachzukommen und eine umfassende Vernichtung des Atomwaffenarsenals einzuleiten. Allein eine solche Politik der Atomwaffenmächte kann die Weiterverbreitung dieser Massenvernichtungswaffen verhindern. Als ein regionaler Schritt muss eine atomwaffenfreie koreanische Halbinsel durchgesetzt werden wie sie von den Friedenskräften, darunter die Japanische Kommunistische Partei, gefordert wird – die KDVR wird sich jedoch nur von einer nachhaltigen Abrüstung der Atommächte beeindrucken lassen.

Quelle: DKP

von Sepp Aigner - veröffentlicht in: Nordkorea - Community: Kritische Massen
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Sunday 14 april 7 14 /04 /Apr. 12:37

Die propgandistischen "Übersetzungen" der nordkoreanischen Politik durch die bürgerlichen Medien kennt jeder auswendig, der diese "Nachrichten" konsumiert. Bezeichnenderweise kommen in dieser Propaganda nie die Vertreter der DVRK zu Wort.Den nordkoreanischen Originalton dürfen westliche Medienkonsumenten nicht erfahren, weil dies die westliche Propaganda als Lügen entlarven würde.

 

In diesem Video kommt die nordkoreanische Seite selbst zu Wort:

 

https://www.youtube.com/watch?v=A3CLgEkAa-g 

von Sepp Aigner - veröffentlicht in: Nordkorea - Community: Kritische Massen
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Saturday 13 april 6 13 /04 /Apr. 17:17

In den westlichen Medien steht dieser Besuch ganz im Zeichen der "Eindämmung" Nordkoreas. Die VR China solle Druck auf das verbündete Nachbarland ausüben im Sinn der USA und Südkoreas. Jede kritische Äusserung von chinesischer Seite wird begierig aufgegriffen, als Beweis, dass die DVRK sich auch noch von seinem "letzten Verbündeten" isoliere. Damit wird die chinesische Position verfälscht.

 

Die chinesische Politik sieht anders aus. "Während die Vereinigten Staaten Nordkorea eine rücksichtlose Provokation und das Ignorieren internationaler Wünsche vorwerfen, facht Washington selbst die Flammen an“, schrieb Xinhua in einem Kommentar. Die amerikanische Führung sende mehr Flugzeuge, Bomber und Raketenabwehrschiffe nach Ostasien. Außerdem unternehme Washington gemeinsame Militärmanöver mit seinen Verbündeten in der Region „in einer dramatischen Darstellung seiner präventiven Macht“, zitiert die FAZ die chinesische Nachrichtenagentur Xinhua. "Chinesische Staatsmedien kritisierten Amerika scharf für ihre Position bei den Spannungen auf der koreanischen Halbinsel.". Die VR China fordert, dass die koreanische Halbinsel zu einer atomwaffenfreien Zone gemacht wird. Das grösste Atomwaffenlager in Korea unterhalten die USA.

 

Hier der ganze FAZ-Artikel: http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/asien/korea-krise-china-ruft-zur-nuklearen-abruestung-auf-12147550.html .

 

Übrigens ist der englisch- und spanischsprachige Dienst der nordkoreanischen Nachrichtenagentur seit gestern offline - "Terporarily Unavailable". Der Server steht in Japan.

von Sepp Aigner - veröffentlicht in: Nordkorea - Community: Kritische Massen
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Friday 12 april 5 12 /04 /Apr. 13:12

Via http://www.kominform.at/article.php/20130411232525102 :

 

Junge Welt: Fatale Fehleinschätzung

 

 

Hintergrund. 60 Jahre nach Kriegsende: US-Exbotschafter Donald P. Gregg bezeichnet die Nordkoreapolitik seines Landes als »am längsten währende Aufklärungspanne in der Geschichte der US-Spionage« – Pjöngjang fordert Gespräche auf Augenhöhe

 

Von Rainer Werning

 

Mit Blick auf die jüngsten Geschehnisse auf der koreanischen Halbinsel stellen sich fünf zentrale Fragen. Erstens: Wer bedroht und erpreßt da eigentlich wen? Zweitens: Welcher der Antagonisten zeichnet sich durch (Un-)Berechenbarkeit aus? Drittens: Handelt es sich bei alledem um einen Krieg der Worte oder geht es vielmehr um knallharte imperiale Kalküle? Viertens: Warum eskaliert die Lage auf der Halbinsel gerade jetzt? Und schließlich: Was könnte getan werden, um den Konflikt zumindest zu entschärfen, möglicherweise endlich einer Friedensregelung näher zu kommen?

 

 

von Sepp Aigner - veröffentlicht in: Nordkorea - Community: Kritische Massen
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Saturday 6 april 6 06 /04 /Apr. 09:47

Übernommen von kominform.at - http://www.kominform.at/article.php/20130405231655980 :

 

 

Fidel Castro: "Verhindert einen neuen Korea-Krieg"

 

 

In einer neuen »Reflexion« hat der frühere kubanische Präsident Fidel Castro die Regierungen der Demokratischen Volksrepublik Korea und der USA aufgerufen, einen Atomkrieg auf der koreanischen Halbinsel zu verhindern. An die DVRK gerichtet erklärte Castro: »Es wäre nicht gerecht, zu vergessen, dass ein solcher Krieg in besonderer Weise mehr als 70 Prozent der Bevölkerung des Planeten in Mitleidenschaft ziehen würde.« Ein Krieg würde von der koreanischen Bevölkerung riesige Opfer verlangen, ohne dass irgendjemand daraus einen Nutzen ziehen könnte, so Fidel Castro weiter.

Wir (RedGlobe) dokumentieren nachstehend in eigener Übersetzung den Wortlaut dieser Reflexion, die heute vom kubanischen Internetportal Cubadebate veröffentlicht wurde.

 

 

von Sepp Aigner - veröffentlicht in: Nordkorea - Community: Kritische Massen
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