Sunday, 22. january 2012 7 22 /01 /Jan. /2012 06:55

Die westlichen Einheits-Medien verbreiten eine neue Lügengeschichte über Kuba. Eine Differenzierung gibt es nur insofern, als einige von der "Meldung" die Finger lassen, um sich nicht zu blamieren. Ansonsten wird unisono behauptet ein politischer Häftling habe sich zu Tode gehungert.

 

In Wirklichkeit ist der Mann nicht an einem Hungerstreik, sondern an einer Krankheit verstorben. Die Behandlung in der Intensivstation einer renomierten kubanischen Klinik konnte seinen Tod nicht verhindern.

 

Der Mann verbüsste seine Gefängnisstrafe nicht aus irgendeinem politischen Grund. Er hat auf offener Strasse seine eigene Ehefrau angegriffen und verletzt. Das war der Grund seiner Festnahme. "Dissidenten" nahmen mit ihm erst Kontakt auf, als er schon seine Strafe verbüsste, offensichtlich, um ihn für ihre Zwecke zu benutzen..

 

Diese sogenannten Dissidenten schämen sich nicht, aus dem Tod des Mannes, der wegen seiner Krankheit die bestmögliche medizinische Betreuung erhielt und künstlich ernährt werden musste, für ihre Hetze gegen Kuba zu missbrauchen. Bezahlt von ausländischen Geheimdiensten, scheuen sie vor keiner Lüge zurück, um ihr Heimatland zu verleumden.

 

Die mediale Verbreitung der Lüge geschieht von den USA aus, einem Land, in dem politisch missliebige Menschen systematisch juristisch verfolgt werden und in dem gerade ein Gesetz verabschiedet worden ist, das die Internierung von Menschen ohne juristischen Beistand und ohne jedes juristische Verfahren auf unbegrenzte Zeit erlaubt, einem Land, in dem gerade in jedem Bundesstaat Internierungslager gebaut werden.

 

In Kuba gibt es nur ganz wenige "politische Häftlinge", und niemand sitzt ohne ordentliches Gerichtsverfahren ein. Amnesty International nennt lieber keine Zahl. Das wäre eher eine Werbung für Kuba. Und selbst die kubanische "Dissidenten"-Szene lanciert die Zahl von "einigen Dutzend" Häftlingen. Wie der Fall des gerade Verstorbenen zeigt, sind darunter auch Leute, die wegen gewöhnlicher ziviler Straftaten einsitzen.

 

Die kubanische Regierung erklärt zu dem Todesfall: 

 

Erklärung der kubanischen Regierung zum Tod von Wilman Villar Mendoza    

 

 
Sonntag, den 22. Januar 2012

 

Um 18.45 Uhr am 19. Januar starb in Santiago de Cuba der gewöhnliche Häftling Wilman Villar Mendoza in der Intensivstation des Chirurgischen Krankenhauses "Doctor Juan Bruno Zajas" aufgrund eines sekundären Multiorganversagens im Verlauf einer schweren Atemwegsepsis, aufgrund derer der Patient einen septischen Schock erlitten hatte.



Diese Person war am vergangenen 13. Januar als Notfall von der Strafanstalt "Aguadores" in das Provinzkrankenhaus "Saturnino Lora" überstellt worden, als er Symptome einer schweren Lungenentzündung des linken Lungenflügels zeigte. Dort erhielt er alle für diese Art von Leiden benötigten Behandlungen. Er wurde beatmet und künstlich ernährt, erhielt eine Flüssigkeitstherapie, Blutderivate sowie gefäßaktivierende Medikamente und Breitspektrumsantibiotika der neuesten Generation.

Das Chirurgische Krankenhaus "Juan Bruno Zajas", in dem er verstarb, ist eines der Krankenhauszentren von höchstem Niveau in der östlichen Region, und seine Intensivstation verfügt über große Erfahrung bei der Betreuung schwerkranker Patienten.

Villar Mendoza wohnte im Bezirk Contramaestre, Provinz Santiago de Cuba, und verbüßte seit dem 25. November des Jahres 2011 eine Haftstrafe wegen Missachtung, Attentats und Widerstand.

Die Tat für die er bestraft wurde, ereignete sich während eines öffentlichen Skandals, bei dem er seine Ehefrau angriff und ihr Verletzungen im Gesicht zufügte, worauf seine Schwägerin das Eingreifen der Behörden beantragte. Beim Eintreffen der Beamten der PNR (Nationale Revolutionäre Polizei) leistete er Widerstand und griff diese an.

Seine nächsten Familienangehörigen waren über alle Maßnahmen informiert, die bei seiner medizinischen Betreuung ergriffen wurden, und haben die Anstrengungen der Fachärztemannschaft, die ihn betreute, anerkannt.

Im Zusammenhang mit diesem Ereignis betreiben ausländische Presseagenturen, besonders aus Miami, seit Tagen eine intensive internationale Diffamierungskampagne, in schmählichem Bündnis mit inneren konterrevolutionären Elementen, die Villar Mendoza als einen angeblichen "Dissidenten" präsentieren, der nach der Durchführung eines Hungerstreiks im Gefängnis verstorben sei. Diesbezüglich gibt es umfangreiche Beweise und Zeugenaussagen, die belegen, dass er weder ein "Dissident" war, noch sich im Hungerstreik befunden hatte.

Nachdem Wilman Villar das Vergehen begangen hatte, für das ihm in Freiheit der Prozess gemacht wurde, begann er, sich mit konterrevolutionären Elementen in Santiago de Cuba zu verbinden, die ihn Glauben machten, dass seine angebliche Zugehörigkeit zu den Söldnergrüppchen es ihm erlauben würde, dem Handeln der Justiz zu entkommen.

Kuba bedauert den Tod jedes Menschen, es verurteilt energisch die groben Manipulationen unserer Feinde und wird es verstehen, diese neue Aggression mit der Wahrheit und der Standfestigkeit, die unser Volk auszeichnen, auseinanderzunehmen.

Quelle: Granma / RedGlobe

 

_____

update:

Die vorletzte derartige Lügengeschichte datiert vom Mai 2011 und geht so:

http://kritische-massen.over-blog.de/article-kuba-mensch-stirbt-regierung-schuld-und-so-kam-es-73774251.html

 

 

von Sepp Aigner - veröffentlicht in: Kuba - Community: Kritische Massen
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