Artikel teilen! Gauck: Aus dem Leben eines braven Kirchenmanns und wackeren Demokraten: Im Rahmen der gewoehnlichen Intrigen am ...
Im Rahmen der gewoehnlichen Intrigen am Hof des deutschen politischen Adels ist die Kuer Gaucks zum Praesidenten-Kandidaten durchaus ein kleiner Coup, eine gekonnte Intrige. SPD und Olivgruene saeen damit Zwietracht im Lager der schwarzgelben Konkurrenz, und es ist nicht ganz auszuschliessen, dass die Bundespraesidentenwahl mit einer Ueberraschung endet.
Zugleich zeigt diese Kandidatenkuer die Verkommenheit des politischen Adels, in dem Fall der sozialdemokratisch-gruenen Intriganten-Clique. Fernab von Erwaegungen ueber die Akzeptanz des Kandidaten in der Bevoelkerung, ist das, was zaehlt, allein der gefinkelte Winkelzug im hoefischen Getriebe. Ein Gauck als Bundespraesident waere ein offener Affront gegen die Millionen annektierter DDR-Buerger, die nicht zu Kreuze gekrochen sind und sich nicht von den westdeutschen Kolonisten die eigene Lebensgeschichte durch den antikommunistischen Dreck ziehen lassen. Wie koennte ein solcher Praesident "integrieren" ?!
Er waere die personifizierte Provokation und Demuetigung fuer die einen, andereseits der Schachtelteufel der DDR-Hasser, Verleumder und Hetzer.
Der fromme Gottesmann ist nicht einmal fuer die westdeutsche Inquisition ein Mann, der nach ihren Kriterien ausser allem Zweifel stuende. Er war auch in der DDR schon ein Karrierist, der sich anzupassen wusste. Das Ruehrstueck vom tapferen Widerstaendler hat er nachtraeglich erfunden, als es politisch opportun war.
Gauck in der DDR: Dazu weiss Klaus Huhn das eine und andere, und die junge welt hat heute dazu etwas abgedruckt:
http://www.jungewelt.de/2010/06-11/018.php
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