Libyen: Fidel Castro befürchtet Einmarsch

Veröffentlicht auf von Sepp Aigner

22.2.2011, 20.15 Uhr

 

In der kubanischen Granma ist ein Kommentar Fidel Castros erschienen, den ich noch nirgends in deutscher Sprache finde. Hier die Übersetzung des entscheidenden Teils:

 

"Man kann mit Gaddafi einverstanden ein oder nicht. ... Es wird angesichts des Chaos dauern, bis man wissen wird, was Wahrheit und was Lüge ist. Für mich ist absolut offensichtlich, dass die Regierung der Vereinigten Staaten absolut nichts am Frieden in Lybien liegt und dass sie nicht zögern wird, der NATO den Einmarsch zubefehlen, sei dies eine Frage von Stunden oder wenigen Tagen. ..."

 

Unterdessen meldet Al Jazeera, dass sich eine britische Fregatte in lybischen Küstengewässern befindet.

 

Ein Vorwand für einen Überfall könnte sein, dass man das ausländische Personal der Ölfirmen retten müsse - mehrere tausend Westeuropäer und US-Amerikaner.

 

Nach einer Meldung, ebenfalls von AlJazeera, sind in Bengazi die Rollbahnen des Flughafens unbrauchbar gemacht worden. Die ägyptische Armee soll an der Grenze zwei Feldlazarette aufgebaut haben.

 

Al Jazeera zeigte heute Abend ein Video von einer Massenkundgebung für Gaddafi.

 

Wer Spanisch lesen kann - hier der Text von Castro:

http://www.granma.cu/espanol/reflexiones/22febrero-reflexiones.html

 

___

update 23.2.2011

 

Inzwischen gibt es den Artikel Castros in deutscher Übersetzung:

 

http://www.granma.cu/aleman/kuba/22febrero-reflexiones21.html

 

 

Veröffentlicht in Afrika

Um über die neuesten Artikel informiert zu werden, abonnieren:

Kommentiere diesen Post

Ein Leser 02/23/2011 14:05



Huhu! Es heißs korrekt Libyen und nicht Lybien.



Sepp Aigner 02/23/2011 14:26



Danke. Aber bitte keine Dismkriminierung der Lhegastnetiker !