Zum Tod von Joaquim Benite

Veröffentlicht auf von Sepp Aigner

Gestern, 5. Dezember 2012, ist Joaqim Benite verstorben.

Dazu die KP Portugals:

 

Zum Tod von Joaquim Benite

 

Das Sekretariat des Zentralkomitees der PCP drückt zum Tod von Joaquim Benite, herausragende Persönlichkeit des portugiesischen kulturellen Lebens und kommunistischer Aktivist, sein tiefstes Beileid aus.

 

Das Hinscheiden dieses herausragenden Theatermannes bedeutet einen unwiederbringlichen Verlust für die portugiesische Kultur: Portugal verliert einen seiner anerkanntesten Regisseure und eine bedeutende Persönlichkeit der Bewegung zur Reform des Theaters, die dem 25. April vorausging und diesem folgte.

 

Joaquim Benite wird unauslöschbar in der Erinnerung der Portugiesen bleiben als Erneuerer der kulturellen und künstlerischen Entwicklung, von der Gründung der Grupo de Campolide 1970 und der Übernahme der Leitung des Teatro de Alamado 1978 an bis zu seinen letzten Arbeiten, als Regisseur einer mehr als hundert Stücke umfassenden Reihe von Inszenierungen der bedeutendsten nationalen und internationalen Dramaturgen. Mit dem Namen Joaquim Benite verbindet sich untrennbar, von damals bis heute, eines der bedeutensten Theaterfestivals Europas des Teatro Almada.

 

Für die portugiesischen Kommunisten bedeutet der Tod Joaquim Benites den Verlust eines hoch geschätzten Genossen, eines Kommunisten, der in den mehr als drei Jahrzehnten seiner Parteizugehörigkeit mit seiner künstlerischen Arbeit wie mit seinem parteilichen Engagement einen wertvollenBeitrag zur Stärkung der PCP und zum Kampf für eine politisch, sozial, wirtschaftlich und kulturelle fortgeschrittene Demokratie mit dem Ziel des Sozialismus und Kommunismus geleistet hat.

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Übersetzung aus dem Portugiesischen: Sepp Aigner

Originaltext: http://www.pcp.pt/sobre-o-falecimento-de-joaquim-benite

Veröffentlicht in Kultur und Gesellschaft

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