Nackte Brüste für die Freiheit

Veröffentlicht auf von Sepp Aigner

Ein paar junge Frauen mit entblösstem Oberkörper "protestieren" auf der Messe in Hannover gegen Putin. Sie "protestieren" in Amsterdam und Paris und in Moskau. Die Kameras sind überall dabei. Was für nette Skandälchen ... für die Freiheit.

 

Für die Freiheit ?

 

FEMEN: Idealistische Frauen, die gegen Unterdrückung kämpfen ? Das ist das Image. Das Image ist gemacht. Das sind bezahlte Leute. Der Idealismus ist in US-Dollar zu messen. Die Truppe ist ein PR-Gag. Einer der öde vielen, die im Zuge der "Mind Operations" konzeptioniert wurden, sei es von betuchten Privatleuten, die ein undurchschaubares Interesse daran haben, sei es direkt von irgendeinem Geheimdienst (Die Machart weist am ehesten auf die CIA).

 

http://german.ruvr.ru/2012_09_22/89046818/

Veröffentlicht in Vom Besten im Westen

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retmarut 04/12/2013 15:40


Mal ganz abgesehen davon, dass die Femen-Aktionen völlig oberflächlich sind und, wie schon angerissen, der hiesigen Bourgeoisie recht willkommen sind, muss aber auch hinterfragt werden, wer da in
den letzten Jahren so alles an die feministische Bewegung (die ja auch nicht mehr allzu kampfstark ist, da geht's ihnen ähnlich wie der Arbeiterbegung) in den letzten Jahren angeknüpft hat. Neben
Kasper-Aktionen mit höchst zweifelhaften Inhalten wie Femen sei an die Slut-Walks erinnert oder kürzlich an den "One-Billion-Rising" (also durch öffentliches Tanzen auf der Straße ein Zeichen
setzen gegen Vergewaltigung).


Die weltweite Tanzdemo ist aus meiner Sicht völlig infantiler Quatsch. Weder wird dadurch auch nur eine Vergewaltigung gestoppt oder vergewaltigten Frauen geholfen, noch werden damit politische
Kampfformen eingeübt, die wirklich etwas bewirken können. Und beim Slut-Walk wird der durch und durch reaktionäre Verwurf, Frauen in bestimmten Outfits seinen nuttig und "willig", damit
"gekontert", sich selbst als Slut (Schlampe) zu bezeichnen und möglichst freizügig-lasziv zu kleiden, womit das Vorurteil der Gegenseite erneut angefeuert wird. Ich finde das einigermaßen
sinnfreie Aktionen, jedenfalls ohne oder mit ziemlich diffuser politischer Zielbestimmung.


Überhaupt bewegt sich ein Großteil der mir bekannten feministischen Bewegung auf rein identitären Pfaden. Die soziale Frage hingegen scheint mir mehr und mehr zurückgedrängt. Wie Clara Zeltkin
schon 1889 betonte, kann aber der Kampf um die Emanzipation nur erfolgreich sein, wenn er mit dem Kampf für die sozialistische Revolution verbunden wird: "Die Arbeiterinnen sind durchaus davon
überzeugt, daß die Frage der Frauenemanzipation keine isoliert für sich bestehende ist, sondern ein Teil der großen sozialen Frage. Sie geben sich vollkommen klare Rechenschaft darüber, daß diese
Frage in der heutigen Gesellschaft nun und nimmermehr gelöst werden wird, sondern erst nach einer gründlichen Umgestaltung der Gesellschaft ."

almabu 04/12/2013 09:26


Die Damen tun der Frauenbewegung durch die Art ihres Protestes keinen Gefallen. Sie kämen ohne Protektion niemals so nahe an die Politiker heran. Das deutet auf eine Inszenierung durch staatsnahe
Kreise des Westens hin. Mehr als irre Schreie haben sie nicht zu sagen. Selbst Merkel war nur wenig erschreckt. Warum springen die Medien auf diesen Klamauk an sobald junge Frauen die Titten
zeigen?


Wer glaubt, dass der Protest dieser Frauen authentisch ist, der sollte sich fragen, warum es einer jungen Frau, die eine politische Aussage machen will genügen sollte, sich oben frei zu machen,
sich den Körper mit wenig intelligenten Slogans bemalen zu lassen, sich auszuziehen, irre Schreie auszustossen und unsanft wegtragen zu lassen?

Das sind geistig eher schlichte, manipulierte Opfer einer unsichtbaren Regie von westlichen Geheimdiensten gesteuerter NGOs. Immerhin haben die zugegeben, NGOs in Russland im letzten Jahr mit
einer Dreiviertel Milliarde Dollar finanziert zu haben und dies in Zeiten wo doch angeblich überall gespart werden muss? Da ist es natürlich total unverschämt von Putin deren Gepflogenheiten zu
outen!

Sepp Aigner 04/12/2013 11:04



Dem österreichischen Standard ist das auch aufgefallen: http://diestandard.at/1363707672346/Femen-als-imperialistischer-Feminismus?ref=nl . Man wird die
Masche noch eine Weile weiterbetreiben, bis der Fake von der Masse der Leute durchschaut ist. Und garantiert sind schon neue Projekte in der Pipeline, mit denen man die Leute dann wieder eine
Zeitlang verarschen kann.



Gunther, nur ein Bürger. 04/09/2013 18:57


Was heißt denn Machart der CIA? Wie sieht die denn aus? Außer bezahlen...