Aufstehen ? Nö. Aber wie wärs mit Probedenken ?
Diese Araber machen überall Aufstand. Das deutsche Medien-Publkum betrachtet die Ereignisse und findet, das sei gar keine so schlechte Idee - "dort unten, da hinten". Aber zu Hause ? Nicht doch. Zwar sind die Banken und diversen "Investoren" unverschämt bis über die Grenzen des Ertäglichen hinaus, zwar motzt man in jeder Stammtischrunde über "die Politiker". Ja, sogar im Westen gibts jede Menge Ungerechtigkeit und mit der Demokratie ist es, näher besehen, auch nicht weit her ... Aber aufstehen ? Vom Fernsehsessel aufstehen ? Jadoch, aber bloss, um sich eine neue Büchse Bier aus dem Kühlschrank zu holen.
Immerhin ist da irgendwie so ein Gefühl. dass es so nicht ewig weitergehen kann. Wie könnte es denn weitergehen ? Ich meine, man muss ja natürlich nicht gleich aufstehen. Das wär ja nachgerade extremistisch. Aber weiterdenken könnte man ja mal, nur so zur Probe. Das kann ja nicht schaden. Das mertkt auch keiner, es ist also überhaupt nicht gefährlich. Man kann ja die Frage Sitzenbleiben oder Weitergehen mal so zum Spass virtuell durchspielen, schon weil ewiges Herumsitzen der Gesundheit nicht so gut tut und es eigentlich gesünder wäre, mal aufzustehen. Freilich, jede Bewegung will erst einmal solide bedacht sein.
Bei denkbonus habe ich einen Text gefunden, den ich für bedenkenswert halte, halt bloss so, rein theoretisch:
http://denkbonus.wordpress.com/2011/02/26/utopie-einer-vergesellschaftung/#more-2244