China: Erstmals ist die Stadtbevölkerung in der Mehrheit

Veröffentlicht auf von Sepp Aigner

Von der Agrar- zur Industriegesellschaft - die VR China hat das in beispiellos kurzer Zeit geschafft. Auf der Grundlage der Macht der kommunistischen Partei und einer geplanten gesellschaftlichen Entwicklung lässt China alle vergleichbaren Länder hinter sich. Inzwischen überwiegt zum ersten Mal die Zahl der städtischen Bürger die der Zahl der Menschen auf dem Land. Aber der Weg zu einer sozialistischen Gesellschaft ist noch weit.

 

 

 

Mehr als die Hälfte der Chinesen lebt in Städten

Inzwischen lebt mehr als die Hälfte aller Chinesen in Städten. Daher sollte die Regierung sich jetzt mehr um die Verbesserung der Lebensqualität in den urbanen Zentren kümmern.

 

Chinas Urbanisierungsrate belief sich per Ende 2011 auf 51,3 Prozent, wie ein Bericht der chinesischen Bürgermeistervereinigung (CAM) zeigt.

Der China Urban Development Report 2011 zeigt, dass es in China per Ende letztes Jahr 30 Städte gab, in welchen die Zahl der dauerhaften Wohnbevölkerung bei über 8 Millionen liegt. In 13 Städten leben sogar über 10 Millionen Menschen.

Da jetzt über die Hälfte der chinesischen Bevölkerung in Städten lebt, fordern Experten, dass das Land die Lebensqualität in den städtischen Zentren verbessern sollte. Die Regierung sollte sich mehr um die Lebensqualität der Leute sowie eine ausgeglichene Entwicklung der städtischen und ländlichen Regionen kümmern, Wanderarbeitern helfen und die natürlichen und kulturellen Ressourcen schützen. Die CAM wurde im Jahr 1991 gegründet und vom Staatsrat genehmigt. Sie verfügt über Experten und Akademiker, die seit 2001 den jährlichen China Urban Development Report zusammenstellen.

Quelle: Xinhua

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