China: Schlechte Nachrichten für den Dollar

Veröffentlicht auf von Sepp Aigner

Nach dem Chef der chinesischen Zenralbank hat nun ein zweiter Banker angemahnt, die Devisenreserven seien zu hoch. Ein Polster von 800 bis 1300 Milliarden Dollar sei angemessen. Gegenwärtig liegen die Reserven aber bei über 3000 Milliarden. Ein Abbau wird am meisten den US-Dollar treffen, weil der überwiegende Teil der chinesischen Devisenreserven auf Dollar lautet. Eine monetäre Umschichtung könnte dem Euro zugute kommen. Aber hauptsächlich geht es wohl nicht um den Wechsel von den einen Papiertiteln zu anderen, sondern um die Verwandlung von Geld- in Sachkapital - den Aufkauf von Rohstoffen und Technologie (technologischem Wissen) und chinesische Sachkapital-Anlagen im Ausland.

 

Bei german.china.org steht zu diesem Thema dieser Beitrag:

 

http://german.china.org.cn/fokus/2011-04/24/content_22427834.htm

 

Einer Umschichtung der chinesischen Papiervermögen in ausländischen Währungen steht allerdings entgegen, dass Rohstoffpreise haussieren - nicht nur, aber auch wegen der gestiegenen Nachfrage aus China. So meldet german.china.org, dass die Eisenerz-Importe auf der Grundlage der Spotmarktpreise die Profite einschlägiger chinesischer Unternehmen bereits auf eine minimale Marge von drei Porzent drücken und daher, als unrentabel, reduziert werden müssen:

 

http://german.china.org.cn/business/txt/2011-04/15/content_22368507.htm

 

 

 

 

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