China: Schlechte Zeiten für Immobilienmakler
Abkühlung am Wohnungsmarkt: Jeder fünfte Immobilienmakler musste schließen
Im vergangenen Jahr ergriff die chinesische Regierung harte Maßnahmen zur Abkühlung des Immobilienmarktes. Die chinesische Hauptstadt Beijing führte Kaufbeschränkungen für Wohnungen ein. Unter dem großen Druck ist die Zahl der Immobilientransaktionen in Beijing rasch gesunken.
Die Maklerfirmen, deren Geschäfte davon abhängig sind, dass sie gebrauchte Immobilien weiterverkaufen können, gerieten im laufenden Jahr in eine schwierige Periode. Seit Jahresbeginn musste über ein Fünftel der Immobilienmakler schließen. Allein im Juni haben mehr als 400 Läden den Betrieb eingestellt und viele Makler mussten sich nach einem anderen Beruf umsehen.
Seit die Stadt Beijing Kaufbeschränkungen eingeführt hat, ist das Transaktionsvolumen bei den gebrauchten Wohnungen gesunken. Die Zahl im ersten Halbjahr 2011 lag um 26,7 Prozent tiefer als in der zweiten Jahreshälfte 2010. Nach der Statistik der Vermittlungsfirma Homelink wurden im Juli in 3000 Beijinger Wohnvierteln keine gebrauchten Wohnungen verkauft.
Aufgrund der harten Situation ist die Konkurrenz stärker geworden. Vor den Kaufbeschränkungen gab es in Beijing insgesamt über 7000 Maklerbetriebe. 1500 von ihnen mussten mittlerweile schließen.
Quelle: german.china.org.cn