Chinesische Wirtschaftssorgen

Veröffentlicht auf von Sepp Aigner

Nicht, dass das kein Problem wäre, aber solche Sorgen hätten andere gern:

 

Zhou Xiaochuan: In nächster Zeit drohen China Inflation und Kapitalzuflüsse

 

Die chinesische Wirtschaft dürfte weiterhin wachsen, doch die Inflation und der Zufluss von Fluchtkapital dürften zu den größten Herausforderungen für China werden.

China dürfte sich in nächster Zeit mit steigendem Inflationsdruck und mehr Kapitalzuflüssen konfrontiert sehen, die Wirtschaftsaussichten seien aber weiterhin gut, erklärte der chinesische Zentralbankgouverneur Zhou Xiaochuan.

"Jetzt und in der kommenden Zeit wird Chinas Wirtschaft weiterhin stark wachsen, doch kurzfristig wird das Land Probleme bekommen wegen der raschen Preisanstiegen und weiteren Kapitalzuflüssen", verkündete Zhou der Website der Chinesischen Zentralbank zufolge. Er machte die Erklärung an einem Treffen des Internationalen Währungs- und Finanzkomitees (IMFC), dem

 Steuergremium des Internationalen Währungsfonds (IWF), am Samstag in Washington.

Die chinesische Regierung werde aber die Gradwanderung zwischen Stabilität und rascher wirtschaftlicher Entwicklung, ökonomischer Restrukturierung und Inflationserwartungen meistern, beruhigte Zhou. Chinas Wirtschaft wuchs im zweiten Quartal aufs Jahr gerechnet mit 9,5 Prozent, etwas langsamer als die 9,7 Prozent im ersten Quartal. Die Preise stiegen im August um 6,2 Prozent im Vergleich zur Vorjahresperiode, schneller als es das Regierungsziel von 4 Prozent vorschreibt. "Die globale wirtschaftliche Erholung schwächt sich ab und das Risiko weiterer Rezessionen steigt", gab Zhou zu bedenken und forderte die anderen Länder dazu auf, mehr zusammenzuarbeiten.

 

Quelle: China Daily  

 

Zu verschenken haben die Chinesen allerdings auch nichts:

 

 

Chinas Staatsfonds möchte europäische Staatsanleihen nicht kaufen

Die China Investment Corporation (CIC), Chinas Staatsfonds, muss seine eigenen Interessen schützen und möchte deswegen keine europäischen Staatsanleihen kaufen, sagte der Geschäftsführer Gao Xiqing am Wochenende.

"Unser Ministerpräsident sagte einmal, dass China Europa unterstützen wolle. Aber die CIC muss als eine Firma Profit machen. Wir können nicht einfach nach Europa gehen und jemanden retten. Wir müssen uns selbst schützen", sagte Gao Xiqing auf einem Forum des Internationalen Währungsfonds in Washington.

Quelle: german.china.org.cn

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