CIA/USAID retten die lateinamerikanische Jugend

Veröffentlicht auf von Sepp Aigner

Die verdienten Menschenrechtler in den USA haben nicht nur das irakische und afghanische Volk gerettet und sind gerade dabei, das libysche zu retten. Ihre Menschenliebe kennt buchstäblich keine Grenzen. Jetzt helfen sie endlich auch der lateinamerikanischen Jugend. Zehn Abu Ghraibs in jedem lateinamerikanischen Land ? Nein-nein, sie betreiben ein Projekt mit dem Namen Armando Paz, „um den Jugendlichen Aktivitäten humanitärer und kultureller Entwicklung zu bieten".

 

Wie der nachstehend gespiegelte Text aus der Granma zeigt, wollen sich aber z.B. die Kubaner wieder einmal nicht helfen lassen. Und heute Nachmittag sagte Chavez in TeleSur, dass Venezuela sich auch nicht helfen lassen will. Mit Sicherheit gibt es noch eine Menge mehr verbohrter Lateinamerikaner voller Vorurteile über die grösste Demokratie der Welt, die doch bloss will, dass es überall so demokratisch zugeht wie bei ihr zu Hause und darüber hinaus auch noch der Humanität und der Kultur zum Durchbruch verhelfen will. Die kubanischen Undankbaren schreiben dazu das: 

 

 

OAS, USAID und CIA wollen „die bedrohte lateinamerikanische Jugend retten"

Jean-Guy Allard

„EIN Viertel der Jugendlichen Lateinamerikas zwischen 15 und 29 Jahren läuft große Gefahr, vom Verbrechen betroffen zu werden", verkündete die Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) auf ihrem Forum über Jugend und Sicherheit, das in Washington stattfand, der Hauptstadt des Landes mit dem größten Drogenmarkt der Welt.

Die Veranstaltung war von dieser Organisation einberufen worden, ein altes Fabrikat der US-Regierung, zusammen mit der USAID und ihrem Chef für Lateinamerika, einem CIA-Veteranen.

Obwohl keine Presseagentur darauf hinwies, die USAID war der Hauptpartner der OAS in ihrer „humanitären" Show. Star-Teilnehmer war Mark Feierstein, der Leiter für Lateinamerika und die Karibik der USAID, der US-Agentur für „internationale Hilfe", tatsächlich einer ihrer weltweit aktivsten Geheimdienst- und Destabilisierungsmechanismen, tätig vom Irak bis nach Venezuela.

Das Hauptziel des Forums war, die OAS zu benutzen, um das etwas angeschlagene Image der USAID in Lateinamerika zurecht zu rücken und sie als „Beschützerin" der Jugend hinzustellen, während diese Agentur in Wirklichkeit Destabilisierungsprogramme mit Millionenfonds in all den Ländern durchführt, in denen progressive Regierungen Programme zum Wohl dieser Jugend durchführen, die Opfer der aus dem Norden gekommenen Kultur des Verbrechens und der Drogen ist.

US-Außenministerin Hillary Clinton bat auf dieser Konferenz die „Unternehmer und privilegierten Schichten", sie sollten „ihre Verpflichtung gegenüber der Sicherheit" erfüllen, indem sie Steuern zahlen.

Im September vorigen Jahres wollte die Obama-Administration auch das Image ihrer verachteten Organisation in Lateinamerika verbessern, als sie Feierstein als Verantwortlichen der USAID für diese Weltregion auswählte.

Er stellte sich damals als „Spezialist für Meinungsforschung" vor, Partner von Greenberg Quinlan Rosner, einer Kommunikationsfirma.

Wenig später stellte sich heraus, dass der „Spezialist" in seiner Laufbahn an zahlreichen Aktivitäten teilgenommen hat, die charakteristisch sind für die US-Geheimdienstorgane.

Es wurde bekannt, dass er sich als Stratege im Wahlkampf des bolivianischen Ex-Präsidenten Gonzalo „Goni" Sánchez de Lozada ausgezeichnet hatte. Bolivien fordert heute dessen Auslieferung wegen eines Massakers an Bauern, denn er ist mit Hilfe und durch den Schutz des US-Außenministeriums zusammen mit mehreren Ministern flüchtig.

In den 90er Jahren war Feierstein in Nicaragua zu finden, wo er als „Manager" in schmutzigen Operationen der National Endowment for Democracy (NED) tätig war, eine Deckorganisation der CIA, subventioniert von der USAID. Dann tauchte er wieder als Sonderberater des US-Botschafters vor der OAS auf.

Wie schon gesagt wurde, ist die USAID nichts anderes als eine weiter Agentur des Spionage-, Einmischungs- und Destabilisierungsapparats der Vereinigten Staaten: Das bezeugen viele Tatsachen, die offenbaren, wie die angebliche humanitäre Hilfe Washingtons immer die Absicht hat, die verschiedenen US-Geheimdienste zu unterstützen, indem sie ihnen einen Deckmantel bietet.

Der Generalsekretär der OAS, José Miguel Insulza, bestätigte auf dem Forum, dass ein Viertel der ca. 150 Millionen Jugendlichen in Lateinamerika, etwa 38 Millionen, „weder zur Schule gehen, noch eine feste Arbeit haben".

Insulza sagte, die OAS fördere, zusammen mit der USAID, ein Projekt mit dem Namen Armando Paz, „um den Jugendlichen Aktivitäten humanitärer und kultureller Entwicklung zu bieten".

Wahr ist, dass die OAS dieses Projekt in Zentralamerika zusammen mit der Stiftung Trust for the Americas, einem Vertragspartner der USAID, entwickelt. Diese „Stiftung" hat ihren Sitz in Washington. Ihrer Website nach besteht ihr Direktionsrat aus Vertretern der OAS „und hohen Beamten der größten Unternehmen der Hemisphäre". Zu den „Wohltätern" der lateinamerikanischen Jugend gehören nicht Geringere als Chevron, Chrysler, FEDEC, General Electric, Microsoft, Siemens und das Open Society Institute des Magnaten George Soros, ein alter Geschäftsfreund der „Untergrund-Diplomatie" der USA. Nicht zu vergessen auch die NED, eine Deckorganisation der CIA mit unrühmlicher Reputation.

Als Vertragspartner der USAID veranstaltet der „Trust" Projekte mit lokalen Geschäftspartnern in Argentinien, Kolumbien, Costa Rica, der Dominikanischen Republik, Ecuador, El Salvador, Guatemala, Honduras, Mexiko, Panama, Peru und anderen Ländern.

 

Quelle: http://www.granma.cu/aleman/internationales/4agost-USAID.html

 

 


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Veröffentlicht in Lateinamerika

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