Das Ma-Projekt: Tante FAZ aeugt misstrauisch

Veröffentlicht auf von Sepp Aigner

 

 

In diesem Beitrag http://kritische-massen.over-blog.de/article-internationales-marxistisches-seminar-in-peking-54770459.html wird darauf hingewiesen, dass in der VR China die marxistische Diskussion wieder eine zunehmend groesser Rolle spielt. Das hat Tante FAZ jetzt auch mitgekriegt. - Was ist denn da los ? Braut sich da was zusammen ? Dabei schien doch diese Sozialismus-Sache schon so gut wie gelaufen, das heisst erledigt zu sein ...

 

Tante FAZ aeugt misstrauisch auf das Ma-Projekt. Ma-Projekt ? Ja, das kommt aber nicht von Ma-x Weber; sondern von Karl Ma-rx. Dazu die besorgte FAZ:

 

http://www.faz.net/s/Rub117C535CDF414415BB243B181B8B60AE/Doc~ED690EBA698E843A7A868FB4F42948F28~ATpl~Ecommon~Scontent.html

 

 

 

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Veröffentlicht in China

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K
<br /> <br /> Hallo Sepp,<br /> <br /> <br /> da hast Du ja mal wieder was gefunden, dabei zeichnet der FAZ-Autor durchaus ein passendes  Bild vom Marxismus, das er dabei die Stärken als Schwächen interpretiert, liegt in<br /> der Natur der Dinge, in diesem Fall am Organ des Erscheinens. Da ist es schon verständlich, dass der Autor einen kleinbürgerlichen plakativen Marxismus der Losungen vorziehen würde.<br /> <br /> <br /> Wenn schon misstrauisch beäugt, dann darf in diesem Rahmen eine Wertung natürlich nicht fehlen, selbst wenn es sich um eine Umbewertung im eigenen, zu vertretenden Interesse handelt. Dabei ist<br /> beachtenswert, dass pauschale Abwertungen nicht mehr zu funktionieren scheinen. Da dem so ist, muss wenigstens Einfluss genommen werden, auf die Sicht zum Marxismus.<br /> <br /> <br /> Gruß<br /> <br /> <br />  <br /> <br /> <br /> PS.<br /> <br /> <br /> Sicher gibt China genügend Gründe zum Nachdenken, und dortige Entwicklungen entsprechen nicht unbedingt den Vorstellungen so manchen Marxisten, jedenfalls nicht derer, bei denen sich Marxismus in<br /> Losungen erschöpft. Der Autor selbst stellt den Marxismus letztlich auf den Kopf, wenn er schließt: „Der Marxismus ist unterdessen zu einem Gehäuse mutiert, in dem sich so ziemlich jede Art<br /> Politik unterbringen lässt, solange sie nur als Einheit der Gegensätze unter dem Dach einer autoritären Partei interpretiert werden kann - und insofern auch als Gegenmodell zur westlichen<br /> Demokratie taugt.“ Da wird die Lehre schon mal zum Dogma und Instrument der Politik erklärt, welche zum Zwecke instrumentalisiert wird. Dass damit gerade ihr revolutionärer Kern, welcher im<br /> Beitrag treffend charakterisiert wird, negiert wird, verwundert nicht. Das die Politik in China vielleicht auch ein Konsequenz aus den bestehenden Verhältnissen, auf Grund marxistischer<br /> Herangehensweise ist, kommt nicht einmal in den Sinn. Wie auch, würde eine solche Einsicht doch vieles in der westlichen Welt in Frage stellen, gerade auch unter Berücksichtigung der<br /> erfolgreichen wirtschaftlichen Entwicklung des Landes. Da werden glatt einige Heilslehren bürgerlicher Ideologen und Ökonomen auf den Kopf gestellt und über den Haufen geschmissen.<br /> <br /> <br /> Die historischen Bedingungen selbst haben sich in China in den letzten Jahren, Jahrzehnten erheblich verändert, gerade auch was die ökonomischen Voraussetzungen einer sozialistischen Gesellschaft<br /> anbelangt.<br /> <br /> <br /> Noch mal Gruß<br /> <br /> <br /> <br /> <br />
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S
<br /> <br /> In den naechsten Jahrzehnten eine Produktionsbasis, die Sozialismus materiell ermoeglicht, ein Konsumniveau bis zum Jahr 2050, das in etwa dem heutigen spanischen entspricht - das ist die<br /> strategische Zielsetzung. Auf diesem Weg lauern noch viele Gefahren. Die Frage "Wer - wen ?" ist in China vorlaeufig, aber nicht entgueltig entschieden.<br /> <br /> <br /> <br />