Deutsche Direktinvestitionen im Ausland: China erstmals auf dem ersten Platz

Veröffentlicht auf von Sepp Aigner

 

Bei den Direktinvestitionen, die deutsche Kapitale 2011 im Ausland tätigten, stand die VR China zum ersten Mal auf dem ersten Platz. 1,36 Mia US-Dollar flossen nach China - mehr als in die EU-Staaten Frankreich, Spanien und Italien zusammengenommen. Mangels attraktiver Profitaussichten verliert der deutsche Kapitalexport in den EU-Raum an Bedeutung, während der nach China zunehmend wichtiger wird. Die chinesische Regierung kann es sich leisten, zunehmend anspruchsvoller zu werden, was die Qualität der Investitionen betrifft. Die Produktion billiger Massenware ohne Rücksicht auf die Umwelt ist immer weniger gefragt. Die Chinesen wollen HighTec und den Transfer von Know How. - Und der chinesische Markt ist so wichtig geworden, dass das akzeptiert werden muss, zumal die Kapitalverwertung in den imperialistischen Zentren lahmt.

 

Hier ein Artikel mit Einzelheiten zu diesem Thema:

 

http://german.china.org.cn/business/txt/2012-05/08/content_25329945.htm

 

Die anhaltende Krise im Westen erschwert andererseits den chinesischen Export. Die zahlungsfähige Nachfrage sinkt. Auf der eben zu Ende gegangenen Import-/Exportmesse in Kanton war das Volumen der vereinbarten Kontrakte rückläufig. Es wurden Lieferverträge im Umfang von 36 Mia USD geschlossen - ein Rückgang gegenüber den beiden vorangegangenen Messen von 4,8 bzw. 2,3 Prozent.

 

Einzelheiten dazu hier:

 

http://german.china.org.cn/business/txt/2012-05/07/content_25322183.htm

 

 

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