Eine Einschätzung des afghanischen Widerstands zur militärisch-politischen Lage

Veröffentlicht auf von Sepp Aigner

 

http://www.luftpost-kl.de/luftpost-archiv/LP_10/LP22410_261110.pdf

 

Der Text zeigt, dass es sich beim afghanischen Widerstand nicht um tumbe religiöse Fanatiker handelt, sondern um Leute, die genau berechnet formulieren und strategisch denken. Ihre Einschätzung scheint mir mehr Wahrheitsgehalt zu haben als die stereotype Durchhaltepropaganda der imperialistischen Dummbeutel, deren "Meldungen" man sich selber schreiben kann, wenn man hundert davon gelesen hat, weil sie so offenbar einem Schema folgen, das leicht als systematische Manipulation erkennbar ist. Die Trottel von den Propagandaabteilungen der Besatzungsarmeen und in den Aussenministerien und ihre stets willigen Journaille-Huren erinnern sehr an die der Nazipropaganda in der letzten Phase des II. Weltkriegs, als täglich von "Siegen" und "erfolgreichen Frontbegradigungen" die Rede war, während die Kampfmoral der germanischen Helden schon gebrochen war und die Rote Armee sie erbarmungslos aus jedem Loch warf, in das sie sich noch vergruben. 

 

In Afghanistan ist wohl Endzeit für die Freedom&Democracy-Missionare. Entweder man bietet dem Widerstand mit Erfolg einen lukrativen Deal an - etwa als gutbezahlte Hilfstruppe für die Destabilisierung der asiatischen ehemaligen Sowjetrepubliken und des Iran und bei der Einkreisung der VR China zu agieren - oder der afghanische Widerstand gibt sich dazu nicht her, sondern schmeisst die Besatzer einfach hinaus.

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Veröffentlicht in Afghanistan

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