Einheitliche kommunistische Partei in Deutschland ?

Veröffentlicht auf von Sepp Aigner

 

Vor knapp drei Jahren wurde, ausgehend von den Kreisen um die Zeitschrift offensiv, eine "Kommunistische Initiative" gegründet, die die Vereinigung der deutschen Kommunisten in einer einheitlichen Partei als ihr Ziel deklarierte. Die Resonanz war gering. Die Initiative spaltete sich Ende 2010, so dass jetzt zwei Organisationen gleichen Namens existieren. Praktisch stiftet so der Anspruch, die Einigung der Kommunisten herbeizuführen, zunächst weitere Zersplitterung und Verwirrung.

 

Dessen ungeachtet spiegelt sich in dieser Initiative ein ungelöstes Problem der Reste (oder Neuanfänge ?) der kommunistischen Bewegung in Deutschland wider. Die Kommunisten sind in eine Reihe von Parteien und sonstigen Organisationszusammenhängen zersplittert. Die meisten haben zwar heute kein feindseliges Verhältnis mehr zueinander. Es gibt auf verschiedenen Ebenen auch Kooperation. Aber es gibt keine bewusste, planvolle, entschiedene Politik der Klärung der Differenzen und Gemeinsamkeiten mit dem Ziel einer Vereinigung. Gleichzeitig entwickelt sich bis heute auch keine der bestehenden Organisationen zu einem einigenden Zentrum, die das Problem durch "Aufsaugen" der übrigen Zusammenhänge lösen und als Anziehungspunkt auch für die "parteilosen Kommunisten", die in grosser Zahl in Gewerkschaften und gesellschaftlichen Organisationen "individuell" kommunistische Politik zu machen versuchen,  fungieren könnte. Das gilt auch für die DKP als der weitaus grössten Organisation.

 

Der "Ist-Zustand" bleibt über nun schon viele Jahre die Zersplitterung in kommunistische Zusammenhänge, die hauptsächlich nicht wegen ihrer inhaltlichen unüberwindbaren Differenzen voneinander getrennt sind, sondern weil es sich aus der Geschichte "halt so ergeben" hat. Differenzen existieren, aber sie erklären nicht die Getrenntheit. Sie könnten ebensogut oder besser auch im Rahmen einer einheitlichen Organisation ausgetragen werden. Sie sind vielfach nicht grösser als die innerhalb der einzelnen Organisationen auszutragenden auch. Die Geschichte der KPD der Weimarer Republik ist ein Beispiel dafür, dass die Austragung solcher Differenzen und die gemeinsame Organisiertheit, der Anspruch der Herstellung der ideologischen und politischen Geschlossenheit und  grosse Meinungsunterschiede über Strategie und Taktik, Klärungsprozesse und Fähigkeit zum politischen Kampf einander nicht ausschliessen.

 

An diesem Massstab gemessen gibt es keinen vernünftigen Grund für das Nebeneinander-Existieren von DKP und der aus der SED hervorgegangenen KPD, der RotFuchs-Zirkel, der Kommunistischen Plattform in der Linkspartei, von Arbeiterstimme und Arbeiterpolitik (die in der Tradition der KPD-Opposition stehen), des Arbeiterbunds und der KAZ-Fraktionen, des secarts-Zusammenhangs und anderer.

 

Mit Ausnahme der DKP kann keine der bestehenden Organisationen allein schon wegen der geringen Mitgliederzahl den Anspruch realisieren, als DIE kommunistische Partei in ganz Deutschland zu fungieren. Die meisten angesprochenen Organisationen erheben diesen Anspruch auch gar nicht, obwohl vermutlich niemand in der Mitgliedschaft die "prinzipielle" Notwendigkeit einer kommunistischen Partei bestreitet und alle "im Prinzip" eine solche Partei wollen. Auch die DKP operiert mit weniger als 5000 Mitgliedern am unteren Limit der Möglichkeit, noch wirklich als Partei funktionieren zu können.

 

Die Kommunistische Initiative bringt also eine Aufgabe "aufs Tapet", die gelöst werden muss, wenn die kommunistische Bewegung wieder stärker werden soll. Die "Februar"-KI erweist sich aber in der Praxis als ein von sektiererischen Postionen dominierter Zusammenhang. Der Weg, den sie verfolgt, wird m.E. nicht zur Eingung der Kommunisten führen, sondern allenfalls zur Schaffung einer weiteren Splitterorganisation.

 

Die "Geraer" KI bemüht sich nach meinem Eindruck wirklich um einen Weg zur Einigung der Kommunisten. Sie wird aber die Aufgabe nicht lösen können. Gelöst werden kann diese Aufgabe nur von den existierenden Organisationen selbst, einfach, indem sie diese zum Thema machen und praktische Schritte zur Einheit machen. Dabei wird keine einheitliche kommunistische Partei "aus der Retorte" entstehen. Naheliegend scheint mir vielmehr zu sein, dass sich die Organisationen auf die DKP als dem grössten Zusammenschluss orientieren.

 

Ein bedeutender symbolischer Schritt scheint mir in diesem Zusammenhang zu sein, dass die DKP und die KPD eine gemeinsame Veranstaltung zum 65. Gründungstag der SED durchführen, mit der stellvertretenden DKP-Vorsitzenden Nina Hager und dem Vorsitzenden der KPD Dieter Rolle als Referenten. Am selben Tag findet eine Kundgebung zur Ehrung Ernst Thälmanns statt, auf der Dr. Reiner Zilkenat, Wolfram Dorn, als Vertreter der KPD deren Vorsitzender Dieter Rolle, als Vertreterin der Kommunistischen Plattform in der Linkspartei Ellen Weber und als Vetreter der DKP deren stellvertretender Parteivorsitzender Patrick Köbele sprechen werden.

 

Die "Geraer" KI führte am 9. dieses Monats zum 65. Jahrestag der SED-Gründung eine wissenschaftliche Konferenz durch, auf der Thesen "Für eine vereinte kommunistische Partei in Deutschland" diskutiert wurden.

 

Ein Auszug aus diesen Thesen steht hier:

 

6.   Ohne Zweifel gibt es viele Ursachen für den gegenwärtigen Zustand der kommunis-tischen Bewegung in Deutschland. Es handelt sich um einen Komplex von objektiven und subjektiven, nationalen und internationalen Ursachen.

Sie sind u.a. ökonomischer, sozialer, historischer, politischer, ideologisch-theoretischer Natur. Manche vorliegenden Erkenntnisse können als gesichert gelten. Über andere mutmaßliche Ursachen wird unter Kommunisten heftig gestritten.

Im Prozess des Zusammenführens von Kommunisten ist nach Auffassung der KI der Meinungsaustausch zu nachfolgenden ausgewählten Problemen wichtig.

6.1  Der Entwicklungsstand der Arbeiterklasse

Die tiefe Verwurzelung in der Arbeiterklasse und die konsequente, den Interessen der Lohnarbeiter verpflichtete revolutionäre Politik machte die Stärke der KPD unter Führung des Thälmannschen ZK aus. Dieser Umstand war auch die Voraussetzung dafür, dass die SED zur erfolgreichsten Partei der deutschen Arbeiterklasse wurde.

Es ist erwiesen, dass die Verwurzelung der Kommunisten in der Arbeiterklasse dialektisch verbunden ist mit der sorgfältigen Beachtung des objektiven Entwicklungsstandes der Arbeiterklasse und ihrer Entwicklungstendenzen durch die Kommunisten.

Die sozialökonomische Entwicklung des Kapitalismus hat zu einer sich national und international vergrößernden und vertiefenden Differenzierung der Arbeiterklasse geführt. Das war und ist eine Folge der kapitalistischen Produktivkraftentwicklung, verstärkt durch die zielgerichtete Spaltung der Arbeiterklasse durch das Kapital und dessen Staat (Stichwort »Arbeitsmarktpolitik«).

Die Revolutionierung des Produktionsprozesses auf kapitalistischer Grundlage ist begleitet von der Aussortierung lebendiger Arbeit. Das Ergebnis sind u.a. Niedriglohn- und Teilzeitarbeit, befristete Arbeitsverhältnisse, unbezahlte Praktika und Scheinselbstständigkeit. Es entstehen massenhaft unsichere (prekäre) Arbeitsverhältnisse. Massenarbeitslosigkeit wurde zu einer zyklenunabhängigen Dauererscheinung. Dramatisch stiegen die Jugend- und Langzeitarbeitslosigkeit an.

Durch die Spaltungs-, Ausgrenzungs- und Verarmungstendenzen sind innerhalb der Arbeiterklasse neue Trennlinien entstanden. Die permanente Gefahr sozialen Abstiegs erzwingt extreme Leistungsbereitschaft und Flexibilität, erhöht den Konkurrenzdruck zwischen Arbeitern und Angestellten und verstärkt die Suche nach individuellen Notlösungen. Die lohnabhängig Beschäftigten sind zu weitgehenden Zugeständnissen an das Kapital gezwungen. Das Wesen der proletarischen Existenz äußert sich dabei in einer außerordentlich vergrößerten Vielfalt. Es wird immer schwieriger, die gemeinsamen, die grundlegenden Klassenmerkmale, -interessen und -bedürfnisse zu erfassen und die Einsicht in die Notwendigkeit gemeinsamen Handelns zu vermitteln. Das macht die politische Klassenbildung so problematisch und langwierig.

Die gemeinsame Verantwortung der Kommunisten ist dadurch noch lange nicht ausreichend gekennzeichnet. Größerer Beachtung bedürfen jene Entwicklungen, auf die Lenin bei der Charakterisierung des Imperialismus als »faulendem« Kapitalismus verwies; denn diese Fäulnis wird auch auf die Arbeiterklasse übertragen. Lenin verwies zu seiner Zeit auf die Erscheinungen von »Arbeiteraristokratie« und »Arbeiterbürokratie«. Doch diese Fäulnis nahm während der weltweiten System-auseinandersetzung zwischen Sozialismus und Imperialismus ein noch viel größeres Ausmaß an. Sie zeigte sich im Anwachsen kleinbürgerlicher Denk- und Verhaltensweisen, die sich mit der Zunahme von Illusionen über die kapitalistische Klassengesellschaft verfestigten (z. B. der Glaube an eine »Sozialpartnerschaft«, Hoffnungen in den »Sozialstaat« u.a.). Es ist in gewisser Weise eine Ironie der Systemauseinandersetzung, dass diese Illusionen durch die Existenz des realen Sozialismus noch begünstigt wurden (z. B. der Sozialismus als Dritter – unsichtbarer – Partner in Tarifverhandlungen).

6.2  Das Problem einer »Ost-West-Spaltung« der Arbeiterklasse

Durch Deutschland verläuft eine „soziale Demarkationslinie“ (W. Seppmann). Sie ist das Ergebnis eines sozialökonomischen Kahlschlages im Osten ohnegleichen. Mit der Deindustrialisierung der früheren DDR, der massenhaften Vernichtung von Arbeitsplätzen (1989 noch 9,7 Mill.; 2002 nur noch 5,6 Mill.), vor allem aber mit der Verwandlung der Arbeitskraft in eine Ware, haben sich das Antlitz der Arbeiterklasse im Osten, ihre Arbeits- und Lebenswelt tiefgreifend verändert.

Die Kommunisten müssen in Rechnung stellen, dass die Interessen der West- und Ostdeutschen durchaus nicht identisch sind. Das »sozialpolitische Gedächtnis« (A. Klönne) der Arbeiterklasse in Ost und West weist große Unterschiede auf.

„Die Lebenswelt der Ostdeutschen wandelte sich 1990 in einem Umfang, wie ihn sonst nur Immi-granten verarbeiten müssen“ (T. Staudt). Die Mehrzahl der Ostdeutschen besitzt Erfahrungen mit zwei diametral entgegengesetzten Gesellschaftssystemen. Den westdeutschen Lohnarbeitern sind die Erfahrungen »gelernter DDR-Bürger« fremd. Die Erinnerung der DDR-Bürger an ihre sozialen Errungenschaften und ihre soziale Sicherheit, die sie widerstandslos aufgaben, einerseits und die Erinnerung der BRD(alt)-Bürger an die dem Kapital abgerungenen sozialen Standards, die sie mehr und mehr verlieren, andererseits wurden bereits zu einem Hemmnis auch beim Zusammenführen von Kommunisten. Diese Erinnerungen nähren ein territoriales Verständnis der Misere (der Blick Ostdeutscher bleibt »ostzentriert«; die Folge sind entsprechende Organisationsformen, siehe u.a. Ostdeutsches Kuratorium von Verbänden e.V. ). Damit ist zugleich ein außerordentlich kompliziertes politisches und politisch-ideologisches Problem verbunden. Der sozialökonomische und politische Gegensatz zwischen Kapital und Arbeit wird durch einen territorialen, einen Ost-West-Aspekt überlagert. Und das wird von der Reaktion zielstrebig genutzt (nach dem Schema: Zurückgebliebener Ost = Folge der zweiten deutschen Diktatur; die Westdeutschen müssen Opfer bringen).

6.3  Das Problem unterschiedlicher Kampferfahrungen der Kommunisten

Es erhebt sich die Frage, ob nicht auch die Kommunisten mit einem »Ost-West«-Problem zu ringen haben, das objektiv und subjektiv in den über vierzig Jahren qualitativ unterschiedlicher Klassenkampfbedingungen in beiden deutschen Staaten und den damit verbundenen unterschiedlichen Kampferfahrungen und Lebensleistungen wurzelt.

In beiden deutschen Staaten kämpften die Kommunisten gegen den gemeinsamen Feind. In der DDR wurde dieser Kampf unter Führung der SED, staatlich organisiert, von der machtausübenden Arbeiterklasse geführt. Dieser Kampf besaß im Blickfeld einer Bevölkerungsmehrheit eine vorrangig internationale, eine äußere Dimension: Friedenssicherung und Solidarität.

Seine „erlebbare Wirklichkeit“ (H. H. Holz) war auch für die Mehrzahl der SED-Mitglieder im Alltag nicht gegenwärtig. Die Losung „Mein Arbeitsplatz – Mein Kampfplatz für den Frieden“ sollte helfen, die weitreichende Dimension zu erfassen. Doch diese Absicht verkam infolge formaler politisch-ideologischer Arbeit und zunehmender ernster Mängel in der Wirtschaft Schritt für Schritt. Wirklich erlebbar war der Klassenkampf im Inneren, den es angeblich nicht mehr geben sollte, nur für einige Zehntausend, an vorderster Front die Kommunisten der Sicherheitsorgane. Doch der Charakter ihrer Tätigkeit erlaubte – außer in einigen wenigen Fällen – keine Aufklärung der Bevölkerung über diesen Kampf und die Härte, mit der er geführt werden musste.

Im Unterschied zur DDR war der Klassenkampf für die etwa 40.000 in der DKP organisierten Kommunisten der BRD tagtäglich erlebte individuelle Anforderung und Auseinandersetzung im Betrieb und auf der Straße. Ihnen wurde eine Haltung abverlangt, von denen hunderttausende SED-Mitglieder keine rechte Vorstellung hatten. Parteiverbot, Berufsverbote, Illegalität, Verfolgungen und Einkerkerungen konnten ihre Treue zum Sozialismus, ihr Bekenntnis zur Sowjetunion und zur DDR nicht brechen. Aber dann mussten sie mit ansehen, wie die DDR widerstandslos der Konterrevolution geopfert wurde. Natürlich war die DDR nach dem Sieg des Revisionismus und dem Verrat Gorbatschows als sozialistischer Staat nicht zu halten. „Aber etwas weniger kapitulantenhaft, etwas weniger würdelos hätte sie untergehen können“ (H. H. Holz). (1989/90 regelrechte Flucht hunderttausender SED-Mitglieder aus der Partei in die Anonymität, der Wettlauf von Millionen (Noch)-DDR-Bürgern , darunter SED-Mitglieder, zum »Begrüßungsgeld« …)

Die qualitativ unterschiedlichen Ebenen der Auseinandersetzung mit dem Imperialismus waren verbunden mit sehr unterschiedlichen Bedingungen bei der Bewältigung der komplizierten Dialektik von Nationalem und Internationalem. In der DDR wurde versucht, diese Dialektik mit dem Blick auf die Einheit von sozialistischem Patriotismus und proletarischem Internationalismus zu bewältigen. Das war den Kommunisten in der BRD nicht möglich.

Das unverbrüchliche Bekenntnis zum proletarischen Internationalismus, ihre enge Verbundenheit mit der Sowjetunion und der DDR stellten an KPD/DKP außergewöhnliche Ansprüche an ihre Politik im nationalen Bereich, vor allem an die Auseinandersetzung mit dem BRD-Imperialismus. Es kam zu Schwierigkeiten und Widersprüchen, die die politisch-ideologische Arbeit belasteten und den Einfluss der Kommunisten in der Arbeiterklasse minderten.

6.4  Das Problem der Verantwortung der SED

Mit der SED wurde die bisher höchste Entwicklungsstufe in der Geschichte revolutionärer Parteien in Deutschland erreicht. Jeder Unvoreingenommene kann nicht leugnen, dass die SED über Jahr-zehnte auch die erfolgreichste Partei der deutschen Arbeiterbewegung war. Unter ihrer Führung wurde mit der DDR die größte Errungenschaft der deutschen Arbeiterklasse geschaffen. Ebenso eindeutig muss festgestellt werden, dass mit der Liquidierung der DDR auch die Verantwortung der SED für die größte Niederlage der deutschen Arbeiterbewegung zu benennen ist.

Das ganze Ausmaß wird an zwei Fakten deutlich. Unvergessen ist der Volksentscheid am 4. April 1968 über die Verfassung der DDR. Über 11 Millionen Bürger beteiligten sich an der Aussprache zum Entwurf. Es gab 120.000 Ergänzungen und Änderungsvorschläge. Schließlich stimmten 94,45 Prozent für die DDR-Verfassung – ein bis heute einmaliger demokratischer Vorgang in der deutschen Geschichte. Mit ihrer Zustimmung zur Verfassung sprach sich eine überwältigende Mehrheit des Volkes für die darin fixierte führende Rolle der Arbeiterklasse und ihrer marxistisch-leninistischen Partei aus. Niemals zuvor war die Interessenübereinstimmung so groß. Das war eine überragende Leistung der SED.

Ende Oktober 1989 stellte in der Volkskammer der DDR die SED-Fraktion den Antrag, den Artikel zur führenden Rolle zu streichen. Innerhalb von zwei Jahrzehnten büßte die SED ihre führende Rolle in einem schleichenden Prozess ein, sie löste sich schließlich nach einem starken Mitgliederverlust in einer sich anpassenden »Linken« auf. Mit dem Ende der SED ist auch das kommunistische Parteikonzept in Verruf geraten. Gilt doch nach wie vor, dass die Praxis der Prüfstein unserer theoretischen Ansichten ist.

Die Beantwortung der damit im Zusammenhang stehenden Fragen ist ein erstrangiges Erfordernis beim Zusammenführen der Kommunisten auf dem Weg zu einer vereinten kommunistischen Partei in Deutschland.

Im Nachhinein zeigt sich, dass die SED-Parteiführung in den siebziger und achtziger Jahren im Widerspruch zur marxistisch-leninistischen Theorie und dem Parteistatut handelte. Revisionistische Entscheidungen wurden zur Generallinie verklärt (Anstieg der Konsumtionsrate, sinkende produktive Investitionsrate, Anstieg der Verbindlichkeiten gegenüber den imperialistischen Staaten). Zu den unangenehmen Wahrheiten gehört auch die Tatsache, dass in den siebziger und achtziger Jahren die zunehmende voluntaristische Praxis der SED-Führung der marxistisch-leninistischen theoretischen Arbeit enge Grenzen setzte.

Zu den besonders ernsten innerparteilichen Problemen führte der offenkundige Widerspruch zwischen dem formulierten Leninschen Organisationsprinzip einer marxistisch-leninistischen Partei durch die SED und seiner verzerrten Handhabung, was innerparteiliche Demokratie und Information, Diskussion und Urteilsfindung immer mehr einengte. Der demokratische Zentralismus verkam zu einem bürokratischen Zentralismus. Regelrecht missachtet wurde Lenins Mahnung: „Das Verhalten einer politischen Partei zu ihren Fehlern ist eines der wichtigsten und sichersten Kriterien für den Ernst einer Partei und für die tatsächliche Erfüllung ihrer Pflichten gegenüber ihrer Klasse und den werktätigen Massen“.

Mit der Forderung „Ja keine Fehlerdiskussion“ wurden Kritiker innerhalb und außerhalb der SED als »Nörgeler« und »Miesmacher« denunziert. Kein Wunder, dass die Parteiführung immer mehr Vertrauen der Parteibasis verlor.

In der Gegenwart lebt unter Kommunisten seltsamerweise die Ideologie „Ja keine Fehlerdiskussion“ mit der Feststellung erneut auf, zu den Ursachen der Niederlage des realen Sozialismus sei bereits alles gesagt. Das korrespondiert mit Relativierungen der Jahrhundert-Niederlage des realen Sozialismus wie »vorübergehend« und »zeitweilig« und der anzutreffenden Abschiebung der Verantwortung für den Sieg der Konterrevolution auf die Sowjetunion und andere sozialistische Länder und deren ehemals führenden kommunistischen Parteien.

Die Wiedergewinnung des von Lenin systematisch ausgearbeiteten Parteiverständnisses betrachtet die KI nach der Niederlage des Sozialismus als eine wichtige Aufgabe im Ringen um eine vereinte kommunistische Partei in Deutschland.

6.5  Meinungsverschiedenheiten unter Kommunisten zu den Ursachen der Niederlage des Sozialismus, in Sonderheit die Probleme »Revisionismus« und »Stalinismus«

Hierbei handelt es sich um die wohl sensibelsten und kompliziertesten Fragen, die Kommunisten beantworten müssen. Wenn die hierbei vorhandenen Meinungsverschiedenheiten unter Kommunisten, also unter Gleichgesinnten nur unter der Kategorie »richtig« oder »falsch« abgehandelt werden, wird es keine Einigung geben. Hier trifft auch zu, was im Zusammenhang mit der Forderung »Klarheit vor Einheit« in These 5 bereits gesagt wurde.

Die KI vertritt die Auffassung, dass die noch lange nicht abgeschlossene Niederlagenanalyse zu
allererst eine Angelegenheit der Kommunisten selbst ist. Denn es sind nicht die Schwächen, Fehler und Versäumnisse des realen Sozialismus, sondern seine Stärken, die den Klassengegner zu immer neuen Hasstiraden veranlassen. Die Fortsetzung der Niederlagenanalyse muss Bestandteil des Prozesses sein, in dem sich organisierte und nicht organisierte Kommunisten formieren.

Für die KI ist »Stalinismus« ein antikommunistischer Kampfbegriff, er ist ein Sprengsatz in der
kommunistischen Bewegung und in der Arbeiterbewegung. Den Kommunisten geht es um die Einschätzung der Persönlichkeit Stalins. Auch dieses Anliegen wird nicht dem Klassengegner überlassen, denn Stalin gehört der kommunistischen Weltbewegung. Die KI wird sich aktiv an der notwendigen Aussprache und Meinungsbildung unter Kommunisten beteiligen. Sie wird helfen, der vorherrschend moralisierenden, ahistorischen Bewertung Stalins eine historisch-materialistische Einschätzung entgegen zu setzen. „Historische Verdienste werden nicht danach beurteilt, was historische Persönlichkeiten, gemessen an den heutigen Erfordernissen, nicht geleistet haben, sondern danach, was sie im Vergleich zu ihren Vorgängern Neues geleistet haben“ (Lenin).

7.   Wie könnte sich eine vereinte kommunistische Partei in Deutschland formieren?

Über die Notwendigkeit einer einheitlichen Kommunistischen Partei in Deutschland gibt es unter Kommunisten offensichtlich keine Meinungsverschiedenheiten. Unterschiedliche Vorstellungen gibt es darüber, wie eine solche Partei entstehen soll.

Eine Vorstellung besteht darin, dass alle Kommunisten der DKP als der z.Z. mitgliederstärksten
Partei beitreten sollten. Diese Vorstellung klammert eine nicht zu übersehende »Sensibilität« vor allem ostdeutscher Kommunisten aus, die mit »Beitritt«, »Anschluss« oder auch mit »Ausschluss« unangenehme Erinnerungen verbinden. Wenig real ist auch die Empfehlung an die KI, sich zu einer Art Förderverein zur Unterstützung der DKP zu formieren. Letztlich werden durch die Ausgrenzung der KI mittels Unvereinbarkeitsbeschluss des DKP-Parteivorstandes Vorstellungen von einem Förderverein ad absurdum geführt.

Die Vereinigung von KPD und DKP als gleichberechtigte Partner auf marxistisch-leninistischer Grundlage könnte durchaus ein Ausrufezeichen setzen. Aber damit ist zugleich die Frage zu beantworten, warum es in den zurückliegenden zwanzig Jahren nicht bereits geschah. Die Antwort müssen die Parteivorstände geben.

Nicht auszuschließen ist, dass eine kommunistische Partei in einem Parteibildungsprozess entsteht, der gegenwärtig nicht abzusehen oder bisher unbekannt ist.

Für die KI haben sich ultralinke, sektiererische Vorstellungen von der Schaffung einer neuen Partei nach selbstgefertigten Kriterien bereits als tot geborenes Kind erwiesen. Eine von Anmaßung, Deutungshoheit und Verleumdungsorgien gegenüber kommunistischen Parteien und Organisa-tionen strotzende »kommunistische Initiative« ist und bleibt keine ernst zu nehmende Vorstellung.

Die KI hat die Erfahrung sammeln müssen, dass es in DKP und KPD einen Widerspruch zwischen dem Einheitsverständnis von Mitgliedern an der Basis und den Auffassungen in den Parteivorständen gibt. Während an der Basis das Zusammenwirken von Mitgliedern beider Parteien in zeitweiligen oder ständigen Aktionsbündnissen bescheidene Früchte trägt, haben Parteivorstände ihre Schwierigkeiten.

Unsere 2. Perspektivkonferenz in Gera 2010, an der Mitglieder der KPD, DKP, KPF, des Rotfuchs-Fördervereins, des Deutschen Freidenker Verbandes und weiterer Organisationen teilnahmen und sich zum Zusammenführen von Kommunisten aussprachen sowie die Vorbereitung dieser wissenschaftlichen Beratung haben unsere Überzeugung bekräftigt, dass Kommunisten für die Schaffung einer vereinten kommunistischen Partei in Deutschland mobilisiert werden können.

8.   Überlegungen der KI zu nächsten Schritten

Unabhängig von der Art und Weise eines künftigen Parteibildungsprozesses hat das Zusammenführen von Kommunisten die Ausprägung der Überzeugung zur Bedingung, dass es um eine neue marxistisch-leninistische Partei geht, die drei Generationen erfassen wird, die in der Arbeiterklasse Ost- und Westdeutschlands verankert sein muss und die in der Tradition der deutschen kommunistischen Bewegung steht.

Das Zusammenführen von Kommunisten verlangt viel Mut zu unangenehmen Wahrheiten. Die KI hält sich an Rosa Luxemburgs 1916 – angesichts der tiefen Krise der Sozialdemokratie – ausge-sprochene Forderung: „Selbstkritik, rücksichtslose, grausame, bis auf den Grund der Dinge gehende Selbstkritik ist Lebensluft und Lebenslicht der proletarischen Bewegung … Verloren wäre der Sozialismus nur dann, wenn das internationale Proletariat die Tiefe des Falls nicht ermessen, aus ihm nicht lernen wollte“.

Auf dem Weg zum Zusammenführen müssen viele Steine beiseite geräumt, gegenseitige Vorurteile abgebaut und Vertrauen aufgebaut werden. Dem Vertrautmachen mit der Geschichte und dem Kampf der kommunistischen Parteien in Deutschland kommt dabei große Bedeutung zu. Frühzeitig sollten Missverständnisse und Fehlinterpretationen ausgeräumt werden, die durch unterschiedliche Terminologie entstehen können. Überhaupt erlangen gegenseitige Informationen über Beschlüsse der Parteien und Organisationen, der Austausch von Presseerzeugnissen und Schulungsmaterialien eine beachtliche Bedeutung. Gemeinsame Gesprächsrunden, Seminare und wissenschaftliche Veranstaltungen sollten ebenso zur Normalität werden wie die gemeinsam organisierte Teilnahme an regionalen und überregionalen Aktionen.

Mit der Unterstützung derartiger Vorhaben an der Basis durch die Parteiführungen sollte der Charakter der Gemeinsamkeit wesentlich verstärkt werden. Könnte nicht bereits das diesjährige UZ-Pressefest zu einem Treffpunkt auch der Kommunisten der KPD, KPF und anderer Organisationen und Bewegungen werden?

Die KI unterstützt mit ihren bescheidenen Mitteln und Möglichkeiten jede Aktion, die die Kommunisten vereint. Sie engagiert sich in Aktionsbündnissen, bei betrieblichen, gewerkschaftlichen und kommunalen Aktionen. Ein besonderes Anliegen wird die Gewinnung von Jugendlichen für unseren Kampf sein.

Verantwortungsbewusst wird die KI die Erfahrungen und Bemühungen anderer Kommunisten
studieren, an entsprechenden Beratungen teilnehmen und eigene Erfahrungen und Vorstellungen einbringen.

Die KI wendet sich gegen Unvereinbarkeitsbeschlüsse, Ausgrenzungen oder Behinderungen von Kommunisten, die sich für die Ziele der KI aussprechen und danach handeln. Sie wird sich energisch Absichten widersetzen, Kommunisten lediglich auf der Grundlage des Marxismus zusammenführen zu wollen und somit den Leninismus auszuklammern. Für uns gilt:

Kein Marx ohne Lenin!

Als einen ersten Schritt des Aufeinanderzugehens von Kommunisten schlägt die KI den Parteiführungen der KPD und DKP vor, mit einem anlässlich des 55. Jahrestages des Verbots der KPD verfassten gemeinsamen Aufruf eine Unterschriftensammlung in der gesamten BRD zur Aufhebung des Verbotsurteils einzuleiten.

Mit der wissenschaftlichen Beratung will die KI den 65. Jahrestag der Vereinigung von KPD und SPD zur SED und den 125. Geburtstag von Ernst Thälmann auf eine Weise würdigen, wie sie Brecht in seinen „Teppichwebern“ beschrieb:

 

So nützten sie sich, indem sie Lenin ehrten, und
Ehrten ihn, indem sie sich nützten, und hatten ihn
Also verstanden.

 

(Quelle und ganzer Text: http://kommunistische-initiative.org/thesen/ )

 

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H
<br /> <br /> Lieber Sepp!<br /> <br /> <br /> Es gibt die Hefte zu den Leverkusener gesprächen, die sind bei Neue Impulse erschienen. Aber es gibt auch ein Heft der marxistischen Blätter 3-04, Übergänge zum sozialismus: Streit unter den<br /> Linken.<br /> <br /> <br /> Solidarische Grüße<br /> <br /> <br /> Herbert<br /> <br /> <br /> <br />
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S
<br /> <br /> Vielen Dank, werde ich mir besorgen.<br /> <br /> <br /> <br />
H
<br /> Lieber Sepp! Du solltest erwähnen, dass die DKP tatsächlich mit Hilfe von Robert Steigerwald, Ekkehard Lieberam, Hans Krusch und auch mit meiner Hilfe, eine Aktivität zur inhaltlichen Debatte der<br /> Differenzen unter uns Kommunisten und marxistische Sozialisten entwickelt hatte. Das waren die Leverkusener Gespräche, die solidarisch, offen manchmal auch etwas spitz (ich schaue mich da selbst<br /> an) abliefen. Die Gespräche wurden publiziert - Arpo und Arsti waren stets beteiligt. Ebenso die ISL. Also da saßen die geschichtlichen Streithähne beieinander. Leider schlief die Sache ein. So<br /> etwas ist aber gerade jetzt nötig. Solidarische Grüße Herbert<br /> <br /> <br />
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S
<br /> <br /> Lieber Herbert.<br /> <br /> <br /> Danke für den Hinweis. Ich habe davon gehört und darüber gelesen - nur "von fern", weil ich damals nicht in Deutschland war. Im Internet habe ich nichts Originales gefunden. Hast<br /> Du einen Tipp, wo man das nachlesen kann ? Ich würde das Thema gern weiterverfolgen, weil ich auch denke, dass das "gerade jetzt nötig" ist.<br /> <br /> <br /> Solidarischen Gruss<br /> <br /> <br /> Sepp<br /> <br /> <br /> <br />
K
<br /> <br /> So ist es!<br /> <br /> <br /> <br />
Antworten
K
<br /> <br /> Hallo Sepp,<br /> <br /> <br /> nun ist besagte wissenschaftliche Konferenz Geschichte, letzten Samstag hat sie stattgefunden und sie ist nicht ohne konstruktive Diskussion zu Ende gegangen. Ein Appell wurde beschlossen, dieser<br /> wird verständlicher Weise aber erste nach Übergabe am kommenden Samstag<br /> veröffentlicht.<br /> <br /> <br /> In Vorbereitung auf die Konferenz hatte ich übrigens ein „bisschen“ in Lenins Werk gelesen. Speziell zum Thema: „Führer, Partei, Klasse, Masse“, das eine und andere Zitat findet sich übrigens in<br /> meinem dritten Blog.<br /> <br /> <br /> Es wird wohl kaum zu leugnen sein, dass eine einheitliche kommunistische Partei in diesem Land sich mehr und mehr als historische Notwendigkeit herauskristallisiert. Dabei existieren über diese<br /> Notwendigkeit eigentlich keine, oder kaum Differenzen, Differenzen gibt es, soweit ich es beurteilen kann, in erster Linie über den Weg zum Ziel. In diesem Zusammenhang bei Lenin nachzuschlagen,<br /> kann sehr aufschlussreich sein, wobei viele Parallelen zur Gegenwart zu entdecken sind. Letztlich wird es eine einheitliche kommunistische Partei in diesem Land aber nur unter Aufhebung<br /> bestehender Organisationsstrukturen, und Organisationslosigkeit geben. Alle bis jetzt bestehenden Organisationen haben bewiesen, dass sie es nicht vermocht haben, die kommunistisch orientierte<br /> Linke zu einen. So stellt sich gegenwärtig die kommunistische Bewegung eigentlich als eine sammelnde Bewegung da, der Schritt zu einer sich organisierenden Bewegung ist zwar ein zwangsläufiger,<br /> dessen Fortschritt aber entschieden von den beteiligten Parteien und Organisationen abhängig ist. Ich für meinen Teil werde mich keiner bestehenden Partei oder Organisation mehr anschließen,<br /> dieses ist nicht nur verschiedener eigener praktischen Erfahrungen geschuldet, sondern auch obiger Erkenntnis, dass es bis jetzt keine bestehende Partei oder Gruppierung vermocht hat, die<br /> verschiedensten Organisationen und Strömungen zu einen. Das Bestreben einer einheitlichen kommunistischen Partei werde ich hingegen so gut ich kann unterstützen. Grundsätzlich und um auch die<br /> leidige Ost-West-Spaltung zu überwinden, erachte ich es als wichtig, nicht nur die einheitliche Grundlage des Marxismus-Leninismus zu konstatieren, sondern diese mit Leben zu erfüllen. Die<br /> Sozialdemokratie war die entsprechende Form des Widerstandes der Arbeiterklasse in der Zeit des vormonopolistischen Kapitalismus, mit entstehen des Imperialismus wurden andere Organisationsformen<br /> und –strukturen gebraucht, welche in Form der kommunistischen Parteien entwickelt wurden. Das gerade Kommunisten den sich verändernden Bedingungen Rechnung tragen müssen, entspricht der Natur<br /> ihrer Aufgabe. Andere Klassen und Schichten können versuchen sich in der Vergangenheit zu manifestieren, und damit sogar Erfolge erzielen, Kommunisten können so etwas nicht. Entweder sie erkennen<br /> und handeln entsprechend den erkannten objektiven Notwendigkeiten, wie sie die gesellschaftlichen Verhältnisse der Gegenwart hervorbringen, oder sie scheitern kläglich!  <br /> <br /> <br /> Und wie schwerfällig heute kommunistisch orientiert Parteien und Organisationen reagieren, konnte in jüngster Vergangenheit gerade im Zusammenhang mit den Ereignissen in Libyen gesehen werden.<br /> Positioniert wurde sich meistens erst, als die westliche Intervention begann. Also zu einem Zeitpunkt, als sich an anderer Stelle, gerade auch im Internet, schon klar Positioniert wurde, und das<br /> auch schon zu Beginn des Bürgerkrieges. Das zeigt aber auch, dass es durchaus ein wachsendes Potenzial kommunistisch orientierter Linker gibt, welche nur nicht entsprechend organisiert sind. Aus<br /> welchem Grund auch immer!?<br /> <br /> <br /> Solidarischen Gruß   <br /> <br /> <br /> PS. Deine einleitenden Worte, werde ich an passenden Ort spiegeln.<br /> <br /> <br /> <br />
Antworten
S
<br /> <br /> Hallo Thomas,<br /> <br /> <br /> sorry ich hab Eueren Termin falsch genannt, Ist berichtigt.<br /> <br /> <br /> Ansonsten denke ich, wir wirken an verschiedenen Plätzen für die selbe Sache.<br /> <br /> <br /> Solidarischen Gruss<br /> <br /> <br /> Sepp<br /> <br /> <br /> <br />