Erinnerung an das Leben in der DDR

Veröffentlicht auf von Sepp Aigner

 

In der Beilage des neuen RotFuchs-Heftes für Januar 2011 wird ein neues Buch vorgestellt, ein umfänglicher Band von fast fünfhundert Seiten, der sechste in einer Reihe. Es geht um das Leben in der DDR aus der Sicht ehemaliger DDR-Bürger, die sich nach dem Anschluss nicht haben wenden lassen. Ich finde, dass ist  ein Beitrag im Kampf um die eigene Geschichte. Nicht umsonst ist die "Delegitimierung" der DDR ein Hauptanliegen der bürgerlichen Propaganda in Deutschland. Damit soll eben diese Geschichte abgeschnitten werden. Dabei geht es nicht nur am Rache dafür, dass deutsche Kommunisten und andere Anhänger des Sozialismus vierzig Jahre lang dem deutschen Grosskapital den Zugriff auf Ostdeutschland entzogen haben. Im Gegensatz zu leider einem Grossteil der Bürger kennen die deutschen Geldsäcke ihre geschichtliche Situation ganz genau. Die ist so, dass vorgebeugt werden muss, indem getilgt, ausgelöscht, dämonisiert wird. Hinter aller Selbstherrlichkeit und Siegestrunkenheit steckt das Muffensausen. Nächstes Mal geht es nämlich um das ganze Deutschland. Die deutsche Bourgeoisie weiss das. Nur die, die dieses ganze Deutschland sozialistisch machen werden, wenn sie klüger sein werden als heute, wissen es noch nicht.

 

An der untergegangenen DDR war so manches, das wir nicht noch einmal brauchen. Aber an ihr war noch mehr, was wir wieder brauchen werden. Der hier verlinkte Text erinnert.

 

http://www.rotfuchs.net/Zeitung/Aktuell/RF-156-01-11-Extra.pdf  

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T
<br /> <br /> Jeder hat die DDR auf seine Art und Weise erlebt.<br /> Heute wird vieles übertrieben und alles aber auch alles negativ dargestellt auch was übernehmenswert gewesen wäre.<br /> Man muss aber unterscheiden vom politischen der DDR und vom privaten und sozialen menschlichen Bereich der DDR,abseits der DDR Politik und dieses war um einiges besser!<br /> Was sich heute die  Politik wieder erlaubt ist weit weg vom Volk,voller Widersprüche Überwachung Bevormundung ,einen sinnlosen Krieg führend,der bis jetzt  50 Milliarden kostet und die<br /> Meinung des deutschen Volkes verachtet.....<br /> So wie Politik und Verhältnisse heute wieder wirklich sind, sind einige Grenzen wieder überschritten. Manche wollen das ungern einsehen. Und manche finden diesen Mut etwas dagegen zu sagen sogar<br /> beängstigend. Lieber würden sie wieder in der Unwahrheit leben....aber lassen wir das<br /> für mich war es mit die beste Zeit auch vom Alter her ,ob mit Stasi oder ohne es bleibt immer die Hure Politik ....<br /> <br /> <br /> <br />
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S
<br /> <br /> Da ich nie DDR-Bürger war, kenne ich sie bloss von Besuchen und den Erzählungen ehemaliger DDR-Bürger. Die Trennung von Politik und privatem/sozialen Leben kommt da immer wieder vor. Ich glaub<br /> shon, dass es diese Unterscheidung wirklich gab und dass das privat/in der Nachbarschaft/unter Kollegen stattfindende Leben zum Teil auch als Rückzugsnische gesehen wurde. Aber auf eine<br /> verwinkelte Weise hängen das Eine und das Andere doch zusammen. Mir scheint, dass das im Vergleich mit dem Westen angenehmere soziale Leben letzten Endes schon auch damit zusammenhing, dass der<br /> Massstab nirgends der Profit und die Konkurrenz war. Obwohl man immer noch bei ehemaligen DDR-Bürgern ihre Sozialisiation durchspürt, hat sich das ja auch ziemlich geändert - aus dem selben Grund<br /> des Zusammenhangs zwischen Privatem und Politischem/Wirtschaftlichen. Jetzt gehts halt um Profit und Konkurrenz.<br /> <br /> <br /> <br />