Griechenland: vollkommen anderer Weg aus der Krise

Veröffentlicht auf von Sepp Aigner

 

 

Am Samstag, 14. Mai, haben in Athen zehntausende Menschen demonstriert. Irgendwie haben die Medien das nicht mitgekriegt. Die Damen und Herren Journalisten werden halt schon im wohlverdienten Wochenende gewesen sein. Oder in den Zeitungen war einfach kein Platz mehr. Schliesslich muessen wir alle sparen. Bestimmt hat das Schweigen doch nicht daran gelegen, dass ueber der Demonstration die Fahnen der Kommunisten wehten ?!

 

Darueber weiss der von den freien Medien wohlinformierte Buerger auch nicht viel, wg. krisenbedingtem Informationssparzwang:

 

Die griechischen Kommunisten gedenken, wenn sie dafuer genuegend Anhaenger finden, die Krise auf etwas andere Art zu ueberwinden, als da der klugen Vorschlaege der exzellentesten Experten ist. Die Grundidee: eine "neue Politik von unten". Ihr Inhalt: Vergesellschaftung von Industrie und grosser Agrarwirtschaft; genossenschaftliche Organisierung der kleinen Haendler und Bauern; Steuerung der Wirtschaft mit zentralen Plaenen; das gesamte Gesundheitswesen, die Sozialfuersorge, Bildung, Kultur und Sport in staatlicer Hand; Austritt aus EU und NATO; Aufbau zwischenstaatlicher Beziehungen auf der Grundlage wechselseitigen Nutzens.

 

Aber das geht doch alles gar nicht ?

 

Alles geht, wenn das Volk sich zum Souveraen seiner eigenen Angelegenheiten macht.

 

 

s.dazu: http://www.jungewelt.de/2010/05-17/050.php 

 

_____

update

 

Hier gibt es Fotos von der Massendemonstration in Athen am Samstag.

 

http://inter.kke.gr/  (Huge ...) 

 

Die "Sehstoerungen" der buergerlichen Medien sind schon besorgniserregend. Sie werden doch hoffentlich nicht alle den schwarzrosarotgelbolivgruenen Star haben ?!

 

 

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