Kleidung und Emanzipation

Veröffentlicht auf von Sepp Aigner

 

 

Wenn muslimische Frauen sich verhuellen, ist das Ausdruck ihrer patríarchalischen Unterdruecktheit und der mittelalterlichen Rueckstaendigkeit des Islam. Wenn sich  Frauen im westlichen Kultúrraum halbnackt in der Oeffentlichkeit zeigen, ist das Ausdruck ihrer Emanzipiertheit und der Modernitaet.

 

- Diese Muster stehen im Hintergrund der Diskussion (und rassistischen Stimmungsmache) um Kopftuchverbote und dergleichen. Halten sie einer rationalen Betrachtung stand ? Sind die westlichen Urteile weniger vorurteilshaft als z. B. muslimische ?

 

Ingrid Turner beleuchtet die Angelegenheit in einem Artikel, der - eher erstaunlicherweise - in der Sueddeutschen erschienen ist. Frau Turner ist Ethnologin und Lehrbeauftragte am Institut fuer Kultur- und Sozialanthropologie der Universitaet Wien.

 

Hier steht ihr Text:

 

Der nackte Zwang

http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/506359

 

 

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Veröffentlicht in Kultur und Gesellschaft

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J
<br /> <br /> Hagen Rether: "Und dieses Kopftuch<br /> hat keineswegs ausschließlich mit Unterdrückung zu tun. Das hat auch was mit Stolz und Identität zu tun. Und oft sind es auch diese jungen Frauen mit Kopftuch die viel besser Deutsch können und<br /> viel besser integriert sind als ihre vollkommen überassimilierten bauchnabelgepiercten Arschgeweihschwestern."<br /> <br /> <br /> Das stimmt.<br /> <br /> <br /> <br />
Antworten
S
<br /> <br /> Drastisch aber treffend. Das ist auch mieine Erfahrung. Die patriarchalische Unterwerfung gibt es schon auch, aber es ist eben nicht so einfach.<br /> <br /> <br /> <br />