Lohnentwicklung in China

Veröffentlicht auf von Sepp Aigner

Eine Umfrage in Shanghai stellt die Angaben der dortigen Statistikbehörden, nach denen die Massenkaufkraft stark gestiegen sein soll, in Frage:

 

http://german.china.org.cn/china/2011-02/18/content_21954733.htm

 

Während an der Küste die Arbeitsnachfrage das Angebot übersteigt, gibt es in anderen Landesteilen zu wenig Arbeit. Die Löhne der Wanderarbeiter steigen, dagegen finden viele Hochqualifizierte keine angemessene Arbeit:

 

http://german.china.org.cn/china/2011-02/18/content_21953950.htm

 

Zum generellen Stand der Entwicklung heisst es bei german.china.org:

 

China ist ein Land, das beim Bruttoinlandsprodukt Deutschland und Japan bereits überholt hat und sich anschickt, auch die USA in absehbarer Zeit zu überflügeln. Nicht vergessen darf man dabei jedoch, dass die grundlegenden negativen Gegebenheiten Chinas noch unverändert geblieben sind, nämlich die große Bevölkerungszahl, eine schwache Basis, ein großes Ost-West-Gefälle, ressourcen- und umweltbedingte Engpässe. Zwar ist China bei Zugrundelegung des gesamten Wirtschaftsvolumens (Multiplikation) schon zur zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt aufgestiegen. Gemessen am Bruttoinlandsprodukt pro Kopf (Division) steht China mit seinen 1,3 Milliarden Menschen jedoch erst etwa an hundertster Stelle in der Welt. Von den 1,3 Milliarden Chinesen sind 700 Millionen Bauern mit einem Jahreseinkommen von nur 800 bis 900 US-Dollar. Ferner leben noch 150 Millionen Chinesen unterhalb der von den Vereinten Nationen definierten Armutsgrenze von einem Dollar pro Tag.

(http://german.china.org.cn/international/2011-01/12/content_21724617_3.htm ) 

 

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