Merkels Atompolitik verliert jeden gesellschaftlichen Rückhalt
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| Umwelt |
| Donnerstag, den 04. November 2010 um 12:52 Uhr |
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Foto: Karin Behr / PubliXviewinG Im Wendland gehe der Protest schon immer durch alle Bevölkerungsschichten. Doch diesmal würden auch aus der ganzen Republik viele Menschen dazukommen, die bisher noch nie auf einer Demonstration waren, so Stay. »Ursache dafür ist die Empörung über eine Atompolitik, die nur den Interessen von RWE, Eon und Co dient, aber die ganze Bevölkerung das Risiko tragen lässt. Alte Atomkraftwerke sind nicht sicher. Die Atommüll-Entsorgung ungelöst. Der hochradioaktive und über Jahrtausende strahlende Müll wird in Behältern, die höchstens 40 Jahre dicht halten sollen, in den Wald bei Gorleben gestellt. Was nach dieser Zeit damit geschehen wird, ist völlig unklar. Wer jetzt die Laufzeiten der Atomkraftwerke verlängert und damit dafür sorgt, dass zusätzlich tausende Tonnen strahlende Abfälle entstehen, handelt zutiefst verantwortungslos und muss sich nicht wundern, wenn die Bevölkerung dagegen auf die Straße geht. Die Entfremdung zwischen Regierung und Bevölkerung wächst weiter an.« Dieser Konflikt betreffe nicht nur die Menschen im Nordosten Niedersachsens und nicht nur die jungen Polizeibeamten, »die nun für eine verfehlte Politik Überstunden schieben müssen«, so Stay. Hier sei die ganze Gesellschaft gefragt, »einer atom-radikalen Bundesregierung Einhalt zu gebieten«. Angela Merkel habe zwar im Bundestag eine Mehrheit für ihre Atompolitik, aber sie verliere damit jeden gesellschaftlichen Rückhalt. »Jeder Versuch, diese fehlende Akzeptanz mit Polizeigewalt wieder herstellen zu wollen, wird kläglich scheitern«, warnt der Aktivist.
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update:
Zu dem Artikel von RedGlobe ist auf meinem Blog ein Kommentar eingegangen, den ich direkt in den Text stelle, um ihm möglichst viele Leser zu verschaffen:
Wie käuflich diese Frau, Frau Merkel, ist, wird vor allem dadurch klar, dass sie Doktor der Physik ist und auf dem Gebiet der Atomphysik gearbeitet hat. Sie hatte eine gute und fundierte Ausbildung. Somit sind ihr alle Zusammenhänge der Gefahren, die von Uran, von Brennstäben, von Reaktoren und der gleichen ausgehen wissenschaftlich genauestens bekannt. Jeder Lobbyist, der ihr etwas anderes erzählen will, kann abtreten - denn sie kennt diese Materie besser als jeder andere Politiker.
In dem Moment, wo sie der Verlängerung zustimmt, kann sie sich nie mit irgend einem Defizit im Wissen herausreden - ihre Entscheidung wird im vollen Wissen aller Gefahren für die Bevölkerung getroffen und damit ist sie käuflicher als jeder Strich-Junge, der die Gefahren von AIDS kennt und sich trotzdem ungeschützt einem Freier hingibt – nur mit dem Unterschied, dass er sein eigenes Leben aufs Spiel setzt und sie für diesen Judaslohn das Leben der Bevölkerung verkauft.
Das ist Verrat an den elementarsten Interessen der Menschen dieses Staates, denen sie bei Amtsantritt den Schwur geleistet hat, dass sie Schaden vom deutschen Volk fern halten werde.
Die Abscheu gegenüber einer solchen miserablen Person kann man gar nicht mehr ausdrücken.
Günther Wassenaar