Politischer Mord in Ekuador
Der Putsch und der Mordanschlag auf den Präsidenten sind misslungen. Aber die Machtbasis der fortschrittlichen Regierung Correa ist weniger sicher als die der befreundeten Regierungen Boliviens und Venezuelas. Die ekuadorianische Rechte ist offenbar willens, mit allen Mitteln die alten Verhältnisse wiederherzustellen. Zu den Mitteln zählen Wahlbetrug, Hetzkampagnen ihrer Medien und Terror. Der Staatsapparat ist mit CIA-Agenten durchsetzt.
Bei dem Attentat auf Präsident Correa sind, nach Correas Angaben, fünf Menschen getötet und eine grössere Anzahl verletzt worden. Correas Leibwächter bleibt vielleicht querschnittsgelähmt. Jetzt ist der Vorsitzende des kommunistischen Jugendverbandes den Verletzungen erlegen, die ein Attentäter der Rechten ihm beigebracht hat.
Näheres steht hier:
Ein Interview mit Präsident Correa über die Lage nach dem Putsch und die politischen Konsequenzen, die er daraus zieht, steht hier:
http://www.jungewelt.de/2010/11-11/012.php