Schweiz: Volksentscheid über 4000 Franken Mindestlohn

Veröffentlicht auf von Sepp Aigner

110 000 Bürger haben die Forderung nach einem gesetzlichen Mindestlohn von 4000 Franken unterschrieben und bei der Bundeskanzlei eingereicht. Damit sollen die Beschäftigten auch in den Wirtshaftssparten, in denen es keine Kollektivverträöge gibt, gegen Dumping-Löhne geschützt werden.

 

Die NZZ berichtet darüber:

 

http://www.nzz.ch/nachrichten/politik/schweiz/gewerkschaften_reichen_initiative_gegen_tiefloehne_ein_1.14478396.html

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A
<br /> Hier ist ja aber erst einmal nur ein Volksentscheid auf den Weg gebracht worden. Der wird jetzt formuliert, auf die lange Bank geschoben, dann irgendwann ausgeführt. Inzwischen wird eine nie<br /> dagewesene Propagandakampagne den "Untergang der Schweiz" ankündigen, für den Fall, dass dieser Volksentscheid positiv beschieden werden wird. Trotzdem insgesamt ein Schritt in die richtige<br /> Richtung, denke ich!<br />
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S
<br /> <br /> Ja, und wenn der Entschied durchgeführt wird, muss es ja erstmal eine Mehrheit für die Forderung geben.<br /> <br /> <br /> <br />
A
<br /> Den Mindestlohn sollten wir hier auch einführen, finde ich? ich würde ihn sogar in Franken akzeptieren!<br />
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S
<br /> <br /> Ja, ich auch. Notfalls sogar in USD.<br /> <br /> <br /> Die deutsche Bescheidenheit ist weit fortgeschritten, als Resultat der von den Gewerkschaften mitgetragenen "Standort-Politik". Die Schweizer fordern 22 Franken Mindestlohn, während in D sogar<br /> die Linkspartei einen von 10 Euro für zumutbat hält.<br /> <br /> <br /> <br />