Über das Ramschsegment auf dem Arbeitsmarkt

Veröffentlicht auf von Sepp Aigner

Die menschliche Arbeitskraft ist im Kapitalismus bekanntlich eine Ware. Wie bei allen Warengruppen gibt es auch hier ein Luxus-Segment, die mittlere Preisklasse des Siemens-Facharbeiters und einen Billigsektor, die Ramscharbeitskraft auf KiK-Niveau. In Letzterem geht der Verkauf von Arbeitskraft über in Sklaverei und Zwangsprostitution. Der folgende Artikel veranschaulicht das an Beispielen:

 

http://www.hintergrund.de/201301042402/wirtschaft/welt/der-handel-mit-arbeitskraeften-eine-moderne-form-der-sklaverei.html

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Veröffentlicht in Kultur und Gesellschaft

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A
<br /> Der Ausdruck "Ramscharbeitskraft" gefällt mir prinzipiell nicht, Sepp, obwohl ich weiss, dass Du es nicht so menschenverachtend gemeint hast, wie es nun mal klingt!<br />
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S
<br /> <br /> Guten Morgen almabu. Ichhabe den Ausdruck gerade deswegen verwendet, weil er den Zynismus der Sache herausstellt und provoziert. Es IST menschenverachtend, und die Sache braucht das ihr<br /> entsprechende Vokabular. Natürlich bin nicht ich es, der verachtet. Ich gehöre ja selber zu der Ware, von der hier die Rede ist, Segment unterer Rand der mittleren Qulität.<br /> <br /> <br /> <br />