Rueckkehr Zelayas nach Honduras, Fortsetzung
Fuer heute Mittwoch, hat die Widerstandsfront zu einem Marsch vor die brasilianische Botschaft aufgerufen. Es gibt die Befuerchtung, dass die Putschisten die brasilianische Botschaft angreifen und Praesident Zenalya ermorden wollen.
Der Ausnahmezustand wurde um 24 Stunden verlaengert.
Berichte ueber Verhaftungen. In einem Sportstadion sollen Menschen interniert worden sein. (Das weckt Erinnerungen an den Pinochet-Putsch in Chile.)
Aus einem Telefonat eines Apporea-Mitarbeiters nach Venezuela:
"In vielen Gebieten Tegucigalpas gibt es starken Widerstand ...15 - 20 der dichtbevoelkerten Viertel befinden sich im Aufstand und kaempfen gegen Polizei, Militaer und Paramilitaers. Offensichtlich beteiligen sich Paramilitaers an den Kaempfen." ... "Im Moment ist der Vorteil, dass der Polizei-Helikopter, der tagsueber die Menschen beschossen hat, nicht eingesetzt werden kann. ... Alle Geschaefte haben geschlossen und es gibt kaum Lebensmittel. ... Im Landesinneren soll es, nach dem wenigen, das wir wissen, starken Widerstand in den kleineren Orten geben."
Arbeiter- und Bauerngewerkschaften veroeffentlichen Aufrufe zum Widerstand gegen die Micheletti-Clique.
Aporrea stellt eine Reihe von Videos ins Netzt, auf denen zu sehen ist, wie sich Menschen zum Protest sammeln. Auf einem wird illustriert, wie die Repressionskraefte waehrend der Nacht gegen eine Kundgebung vorging. Die Menge musste sich zurueckziehen. Ein von dichten Reihen Polizei flankierter Wasserwerfer versprueht offenbar Reizgas.
Auf einem anderen Video ist Zelaya zu sehen. Er bestaetigt die Mordplaene gegen ihn. Irgendwo gibt es ide Meldung, die Micheletti-Clique habe versichert, die Eyterritorialitaet der brasilianischen Botschaft achten zu wollen.
Mittags (in Europa):
Die FAZ meldet, Micheletti sei "zu einem Gespraech mit Zelaya bereit". Die Ausgangssperre werde vielfach missachtet. Es gebe viele Verhaftungen.
Nachmittags:
Die brasilianische Botschaft ist von Militaer umstellt. Strom und Wasser sind gekappt.
Lula und Zapatero haben Micheletti aufgefordert, Zelaya al Praesidenten zu respektieren.
Morales fordert, dass die gerade eroeffnete UN-Vollversammlung den Putschisten ein Ultimatum stellt.
Es sieht zunehmend danach aus, dass es nicht gelingt, die Bevoelkerung zu grossen Massenkundgebungen zusammenzufuehren. Die Widerstandsnester scheinen isoliert zu bleiben. Die mit dem Ausnahmezustand verbundene Ausgangssperre zeigt Wirkung. Der Gewaltapparat hat die Lage bisher unter Kontrolle.
Die US-Aussenministerin Clinton fordert die Micheletti-Clique - die mit Hilfe der USA geputscht hat - auf, Zelaya in sein Amt zurueckkehren zu lassen. Die vorgesehenen Neuwahlen im November - zu denen Zelaya nach der geltenden Verfassung nicht mehr kandidieren kann - muessten stattfinden. Damit waere eines der Putschziele erreicht: Verhinderung einer Volksabstimmung ueber eine neue Verfassung, nach der Zelaya dann auch ein weiteres Mal haette kandidieren koennen. Ein Zelaya, der nur noch zwei Monate im Amt ist: Damit kommt auch die Clinton klar.
Der Ausnahmezustand wurde um 24 Stunden verlaengert.
Berichte ueber Verhaftungen. In einem Sportstadion sollen Menschen interniert worden sein. (Das weckt Erinnerungen an den Pinochet-Putsch in Chile.)
Aus einem Telefonat eines Apporea-Mitarbeiters nach Venezuela:
"In vielen Gebieten Tegucigalpas gibt es starken Widerstand ...15 - 20 der dichtbevoelkerten Viertel befinden sich im Aufstand und kaempfen gegen Polizei, Militaer und Paramilitaers. Offensichtlich beteiligen sich Paramilitaers an den Kaempfen." ... "Im Moment ist der Vorteil, dass der Polizei-Helikopter, der tagsueber die Menschen beschossen hat, nicht eingesetzt werden kann. ... Alle Geschaefte haben geschlossen und es gibt kaum Lebensmittel. ... Im Landesinneren soll es, nach dem wenigen, das wir wissen, starken Widerstand in den kleineren Orten geben."
Arbeiter- und Bauerngewerkschaften veroeffentlichen Aufrufe zum Widerstand gegen die Micheletti-Clique.
Aporrea stellt eine Reihe von Videos ins Netzt, auf denen zu sehen ist, wie sich Menschen zum Protest sammeln. Auf einem wird illustriert, wie die Repressionskraefte waehrend der Nacht gegen eine Kundgebung vorging. Die Menge musste sich zurueckziehen. Ein von dichten Reihen Polizei flankierter Wasserwerfer versprueht offenbar Reizgas.
Auf einem anderen Video ist Zelaya zu sehen. Er bestaetigt die Mordplaene gegen ihn. Irgendwo gibt es ide Meldung, die Micheletti-Clique habe versichert, die Eyterritorialitaet der brasilianischen Botschaft achten zu wollen.
Mittags (in Europa):
Die FAZ meldet, Micheletti sei "zu einem Gespraech mit Zelaya bereit". Die Ausgangssperre werde vielfach missachtet. Es gebe viele Verhaftungen.
Nachmittags:
Die brasilianische Botschaft ist von Militaer umstellt. Strom und Wasser sind gekappt.
Lula und Zapatero haben Micheletti aufgefordert, Zelaya al Praesidenten zu respektieren.
Morales fordert, dass die gerade eroeffnete UN-Vollversammlung den Putschisten ein Ultimatum stellt.
Es sieht zunehmend danach aus, dass es nicht gelingt, die Bevoelkerung zu grossen Massenkundgebungen zusammenzufuehren. Die Widerstandsnester scheinen isoliert zu bleiben. Die mit dem Ausnahmezustand verbundene Ausgangssperre zeigt Wirkung. Der Gewaltapparat hat die Lage bisher unter Kontrolle.
Die US-Aussenministerin Clinton fordert die Micheletti-Clique - die mit Hilfe der USA geputscht hat - auf, Zelaya in sein Amt zurueckkehren zu lassen. Die vorgesehenen Neuwahlen im November - zu denen Zelaya nach der geltenden Verfassung nicht mehr kandidieren kann - muessten stattfinden. Damit waere eines der Putschziele erreicht: Verhinderung einer Volksabstimmung ueber eine neue Verfassung, nach der Zelaya dann auch ein weiteres Mal haette kandidieren koennen. Ein Zelaya, der nur noch zwei Monate im Amt ist: Damit kommt auch die Clinton klar.
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