Deutsche vor der Wahl
Sind Sie eher fortschrittlich oder eher konservativ ? Mittig oder links oder rechts ? Linke Mitte oder rechte Mitte ? Oder mitten in der Mitte ? Sozialdemokratisch, christdemokratisch, liberal, gruen oder gar rot ?
Wenn Solches die Kriterien Ihrer Wahl sind, haben sie es schwer. Irgendwie sind ja alle Parteien, ausser den Kommunisten, alles. Die Rechten sind Mitterechts und sogar ein wenig Mittelinks, die Sozialdemokraten und Gruenen sind Mittelinks und sogar ein wenig Mitterechts, und sogar Die Linke ist auch ein wenig mittig. Wie soll man da gewichten ? Wem soll man trauen ?
Wer wird UNS aus dem Schlamassel fuehren ? - Wen ? Was heisst UNS ?
Das ist der Punkt. Wer sich an die Frage haelt, erleichtert sich die Wahlentscheidung. Auch dann gibt es zwar verschiedene Moeglichkeiten, aber sie sind einigermassen definiert. Das LinksRechtsMitteGewoelk lichtet sich.
- Wer meint UNS sei gleich uns, deutscher Buerger sein heisse, sich mit dem deutschen Staat identifizieren, Buerger sein bedeute. von sich selbst absehen und das eigene Interesse dem Grossenganzen des Standorts opfern - es gab Zeiten, in denen man das Volksgemeinschaft nannte - kann sein Kreuzchen ganz bedenkenlos machen, egal ob bei CDU/CSU oder FDP oder SPD oder Gruenen. Sich um die Detailunterschiede einen Kopf zu machen, lohnt die Muehe nicht.
- Wer sein eigenes Interesse zum Kriterium macht, kann sich schlicht an der Hoehe seines Einkommens und der Art orientieren, mit der er dazu kommt. Ab Hunderttausend im Jahr aus eigener Arbeit: SPDGruene. Ab einer Million im Jahr aus der Arbeit anderer: CDU/CSU/FDP. Alle darunter: Die Linke.
Daraus ergibt sich folgende Wahlprognose:
SPDGruene 20 %
CDU/CSU/FDP 5 %
Die Linke 75 %.
(In Berlin: 75 % fuer die DKP, da muessen sich SPDGrueneDieLinke die 20 % teilen)
Aber das Ergebnis wird doch ein ganz anderes sein ?
Ja, stimmt. Die Differenz zwischen dem wirklichen Ergebnis und einem an den eigenen Interessen orientierten Wahlergebnis ist ein Mass fuer die Bescheuertheit der Wahlentscheidungen, fuer das Absehen der Buerger von den eigenen Interessen und der Identifizierung mit einem Staat, der eben nicht der eigene ist, sondern der der Reichen. Aber schliesslich kann man ja hinterher wieder jammern. "Die Politiker tun nicht, was in unserem Interesse ist, sondern das Gegenteil." - Ja, was denn sonst, wenn zu 90 % diejenigen gewaehlt werden, die die Interessen von allenfalls 25 % vertreten ?
Wenn Solches die Kriterien Ihrer Wahl sind, haben sie es schwer. Irgendwie sind ja alle Parteien, ausser den Kommunisten, alles. Die Rechten sind Mitterechts und sogar ein wenig Mittelinks, die Sozialdemokraten und Gruenen sind Mittelinks und sogar ein wenig Mitterechts, und sogar Die Linke ist auch ein wenig mittig. Wie soll man da gewichten ? Wem soll man trauen ?
Wer wird UNS aus dem Schlamassel fuehren ? - Wen ? Was heisst UNS ?
Das ist der Punkt. Wer sich an die Frage haelt, erleichtert sich die Wahlentscheidung. Auch dann gibt es zwar verschiedene Moeglichkeiten, aber sie sind einigermassen definiert. Das LinksRechtsMitteGewoelk lichtet sich.
- Wer meint UNS sei gleich uns, deutscher Buerger sein heisse, sich mit dem deutschen Staat identifizieren, Buerger sein bedeute. von sich selbst absehen und das eigene Interesse dem Grossenganzen des Standorts opfern - es gab Zeiten, in denen man das Volksgemeinschaft nannte - kann sein Kreuzchen ganz bedenkenlos machen, egal ob bei CDU/CSU oder FDP oder SPD oder Gruenen. Sich um die Detailunterschiede einen Kopf zu machen, lohnt die Muehe nicht.
- Wer sein eigenes Interesse zum Kriterium macht, kann sich schlicht an der Hoehe seines Einkommens und der Art orientieren, mit der er dazu kommt. Ab Hunderttausend im Jahr aus eigener Arbeit: SPDGruene. Ab einer Million im Jahr aus der Arbeit anderer: CDU/CSU/FDP. Alle darunter: Die Linke.
Daraus ergibt sich folgende Wahlprognose:
SPDGruene 20 %
CDU/CSU/FDP 5 %
Die Linke 75 %.
(In Berlin: 75 % fuer die DKP, da muessen sich SPDGrueneDieLinke die 20 % teilen)
Aber das Ergebnis wird doch ein ganz anderes sein ?
Ja, stimmt. Die Differenz zwischen dem wirklichen Ergebnis und einem an den eigenen Interessen orientierten Wahlergebnis ist ein Mass fuer die Bescheuertheit der Wahlentscheidungen, fuer das Absehen der Buerger von den eigenen Interessen und der Identifizierung mit einem Staat, der eben nicht der eigene ist, sondern der der Reichen. Aber schliesslich kann man ja hinterher wieder jammern. "Die Politiker tun nicht, was in unserem Interesse ist, sondern das Gegenteil." - Ja, was denn sonst, wenn zu 90 % diejenigen gewaehlt werden, die die Interessen von allenfalls 25 % vertreten ?
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