Die Mohren haben ihre Schuldigkeit getan
Seit 1998 hat die SPD von 20 Millionen Waehlern 10 und von einer Million Parteimitgliedern die Haelfte verloren. Bei den Bundestagswahlen 2009 hatte sie ihr schlechtestes Ergebnis seit Bestehen der Bundesrepublik. Das ist das Resultat der Politik der "neuen Mitte", deren wirklicher Inhalt war, die "sozialpartnerschaftlichen" Zugestaendnisse der Nachkriegszeit an die Arbeiter und Angestellten auf "sozial vertraegliche Weise" Stueck fuer Stueck zurueck zu nehmen. So wollten es die grossen Kapitale, die "Global Players", die Konzerne, Banken und "Kapitalsammelstellen". Und das hat die SPD, zunaechst im Verein mit den Gruenen, und danach, schon in der Rolle des Juniorpartners, im Verein mit CDU/CSU gemacht. Das war die "Agenda 2010". Stets war das Argument, diese und jene "Sozialleistung" sei nicht mehr finanzierbar. Dann stuerzten im September 2008 die Boersen und wankten die Finanzriesen - und ploetzlich war genug Geld da, hunderte und tausende Milliarden - fuer die Reichen; das Geld, das vorher fuer die Unteren "nicht da" gewesen war und sogar ein Vielfaches davon. Dem Hartz IV-Empfaenger wurde jeder Euro fuers Lebensnotwendigste vorgerechnet, bei maroden Banken kam es auf die eine oder andere Milliarde nicht an, und auf zehn oder hundert Milliarden auch nicht.
Jetzt purzeln die SPD-Granden wie Muentefering und Steinbrueck, und ein Steinmeier haelt sich gerade noch am Fraktionsvorsitz fest. Sie haben ihre Arbeit gemacht. Sie haben sie nicht fuer die SPD-Mitglieder und die SPD-Waehler gemacht, sondern fuer das "grosse Geld", fuer den "Standort Deutschland". Das laeuft eben nicht "letzten Endes" auf das Selbe hinaus, sondern es laeuft auf das Gegenteil hinaus. Wer den Reichen gibt, muss den Armen nehmen. Wer die Wuensche der Reichen erfuellt, kann die Wuensche der Armen nicht erfuellen. Das politische Lebenswerk dieser Clique von SPD-Fuehrern, angefangen bei Schroeder, ist nicht Verdienst sondern Schande. Jetzt werden sie weggetreten wie Hunde, die im Haus laestig geworden sind. 23 %, das ist zahnlos. Solche Wachhunde braucht man nicht. Vor der Tuer liegen weiche Kissen und reichlich Futter, aber sie sind aus dem Haus gejagt.
Das sollten sich die nachdraengenden juengeren Schnapper merken. Freilich, fuer die ueppige Pension oder das Fruehstuecksdirektorpoestchen ist alleweil gesorgt, insofern herrscht volle persoenliche Gewissenfreiheit bei den politischen Entscheidungen. Daher werden sie keine grosse Bange haben. Wenn nichts mehr geht, geht halt nichts mehr. Aber man faellt weich. Man muss danach vielleicht ein wenig an seinem Ego laborieren - doch nicht der grosse Staatsmann, die grosse Staatsfrau geworden, nix mit einem Absatz in den Geschichtsbuechern. Aber sowas steckt man schon weg. Deshalb wird es mit der SPD weitergehen wie bisher, in der Substanz. Paar neue Vokabeln, die irgendwie sozial und links klingen muessen, die neue Mitte in die zweite Reihe gestellt - das wird es gewesen sein. Das Geschaeft geht weiter. Es ist das Geschaeft der Sozialdemokratie; seit hundert Jahren.
Jetzt purzeln die SPD-Granden wie Muentefering und Steinbrueck, und ein Steinmeier haelt sich gerade noch am Fraktionsvorsitz fest. Sie haben ihre Arbeit gemacht. Sie haben sie nicht fuer die SPD-Mitglieder und die SPD-Waehler gemacht, sondern fuer das "grosse Geld", fuer den "Standort Deutschland". Das laeuft eben nicht "letzten Endes" auf das Selbe hinaus, sondern es laeuft auf das Gegenteil hinaus. Wer den Reichen gibt, muss den Armen nehmen. Wer die Wuensche der Reichen erfuellt, kann die Wuensche der Armen nicht erfuellen. Das politische Lebenswerk dieser Clique von SPD-Fuehrern, angefangen bei Schroeder, ist nicht Verdienst sondern Schande. Jetzt werden sie weggetreten wie Hunde, die im Haus laestig geworden sind. 23 %, das ist zahnlos. Solche Wachhunde braucht man nicht. Vor der Tuer liegen weiche Kissen und reichlich Futter, aber sie sind aus dem Haus gejagt.
Das sollten sich die nachdraengenden juengeren Schnapper merken. Freilich, fuer die ueppige Pension oder das Fruehstuecksdirektorpoestchen ist alleweil gesorgt, insofern herrscht volle persoenliche Gewissenfreiheit bei den politischen Entscheidungen. Daher werden sie keine grosse Bange haben. Wenn nichts mehr geht, geht halt nichts mehr. Aber man faellt weich. Man muss danach vielleicht ein wenig an seinem Ego laborieren - doch nicht der grosse Staatsmann, die grosse Staatsfrau geworden, nix mit einem Absatz in den Geschichtsbuechern. Aber sowas steckt man schon weg. Deshalb wird es mit der SPD weitergehen wie bisher, in der Substanz. Paar neue Vokabeln, die irgendwie sozial und links klingen muessen, die neue Mitte in die zweite Reihe gestellt - das wird es gewesen sein. Das Geschaeft geht weiter. Es ist das Geschaeft der Sozialdemokratie; seit hundert Jahren.
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