Afghanistan: Verteidigung der Freiheit ? Ja - der Freiheit des Opium-Handels
1842 zwang das britische Empire China im Vertrag von Nanking, die (britísche) Einfuhr von Opium aus der indischen Kron-Kolonie zu legalisieren. Der Vertrag war das Ergebnis des ersten Opiumkrieges, ein erster Meilenstein auf dem Weg Chinas in eine Halb-Kolonie der imperialistischen Maechte. Im Zuge de zweiten Opiumkrieges, 1856 - 1860, wurde China zur Oeffnung weiterer elf Haefen und Pekings gezwungen. In weiteren ungleichen Vertraegen ging es ausdruecklich auch um die Opium-Einfuhr nach China - und den Import christlicher Missionare.
Olle Kamellen ? Durchaus nicht. Die heutigen deutschen Landser morden und verrecken in einem weiteren Opiumkrieg - in Afghanistan. Allerdings geht es diesmal nicht um die gewaltsame Oeffnung eines Marktes, sondern um die gewaltsame Herstellung einer Produktionsbasis fuer das Rauschgift - und seinen Absatz in den angrenzenden Laendern, Russland und China und - via das Protektorat Kosovo - die "Versorgung" des westeuropaeischen Marktes. (Die christlichen Missionare sind auch wieder zur Stelle.)
Volker Braeutigam hat Fakten zusammengetragen: Der dritte Opiumkrieg,
http://seniora.org/index.php?option=com_content&task=view&id=494&Itemid=41
(entdeckt bei Frank-Reginald Wolff, http://www.blog.de/user/aipotustar/ - Danke !)