Assoziation antikapitalistischer Künstler gegründet
In Berlin wurde diese Woche die Assoziation antikapitalistischer Künstler gegründet.
Es ist natürlich Zufall, dass das gerade im Herbst 2010 geschieht. Aber dass es überhaupt geschieht, ist kein Zufall. Kunst, die nicht für den Markt gemacht wird, auf dem die Liebhabereien satter Bourgeois gehandelt werden, sondern für "die Normalos", hat immer dann eine Blüte, wenn sich politisch etwas bewegt. Wenn die versteinerten Verhältnisse - zunächst in den Köpfen - zu vibrieren beginnen, findet das seinen Ausdruck in den Werken von Künstlern. In solchen Zeiten politisieren sich Künstler und wird Kunst zum Protokollanten und Seismographen politischer Bewegung - und zugleich zu einem ihrer Beweger.
Sechzehn Leute haben sich zur Gründung zusammengefunden. Ich hoffe, dass sich die Mitgliederzahl der neuen Assoziation verhundertfacht.
Hier steht die Presserklärung zur Gründung:
und hier der Gründungs-Aufruf: