Die Verschwoerungstheorien als Ideologie

Veröffentlicht auf von Sepp Aigner



Tomasz Konicz hat einen sehr erhellenden Text geschrieben: Die Welt als ewige Verschwoerung.

Stichworte:

- historischer Zusammenhang
- Religion - Aufklaerung
- die buergerliche Ordnung als natuerliche, dem Menschen einzig entsprechende
- Verschwoerung als Politik hinter der Politik
- Wer herrscht im Kapitalismus ?
- Verschwoerungsideologie und Krise
- NWO ...

Hier der Text:
http://www.konicz.info/?p=971#more-971

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Veröffentlicht in Westliche Werte Boerse

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K
<br /> <br /> Danke Sepp,<br /> <br /> <br /> dass Du auf diesen Beitrag verwiesen hast. Ein sehr interessanter und richtiger Beitrag, wie ich feststellen muss, welcher aber nicht nur auf<br /> Gegenliebe trifft. Hier hast Du ja selbst kräftig mit diskutiert, obwohl der<br /> eigentliche Gegenstand in der Diskussion etwas verloren gegangen ist. Dieses ist sicher nicht unüblich für solche Diskussionen, auch nicht, dass diverse Theorien sich selbst widerspiegeln. Das in<br /> der Kritik des Beitrages die Mehrwerttheorie von Marx in den Status einer Verschwörungstheorie erhoben wird, ist kaum verwunderlich, wenn die Weltanschauliche Grundlage der Argumentation<br /> Berücksichtigung findet. In den beiden Beiträgen stehen sich sehr anschaulich Vertreter des weltanschaulichen Materialismus und des weltanschaulichen Idealismus gegenüber, würde ich vermeinen.<br /> Entsprechend auch die Aussagen und die Wertungen! Überraschend für mich, dass selbst Du in dieser Diskussion, trotz passender Kritik, auf den Pfand des Idealismus abzuleiten scheinst, ich kann<br /> mich aber auch täuschen. Und selbst auf die "Gefahr" hin, dass Engels "nur "die Vorgänge seiner Zeit untersuchen konnte, und die allgemeinen Schlüsse ihrer Gültigkeit nach es verdienen überprüft<br /> und hinterfragt zu werden, hier ein passendes Zitat zum Thema, welches diesem Werk von Friedrich Engels, spezielle dem IV Kapitel entnommen ist. So werden im<br /> kritisierenden Beitrag die „wirksamen ideellen Triebkräfte als letzte Ursache“ hingenommen, „statt zu untersuchen, was denn hinter ihnen steht, was die Triebkräfte dieser Triebkräfte<br /> sind. Nicht darin liegt die Inkonsequenz, dass ideelle Triebkräfte anerkannt werden, sondern darin, dass von diesen nicht weiter zurückgegangen wird auf ihre bewegenden Ursachen.“ wie im<br /> gegenständlichen Beitrag geschehen.<br /> <br /> <br /> Ja, wirklich ein interessanter Beitrag, auf welchen Du verwiesen hast und eine interessante Diskussion, welche sich daraus ergeben hat.<br /> <br /> <br /> Danke und solidarischen Gruß<br /> <br /> <br /> Thomas<br /> <br /> <br /> <br /> <br /> <br /> <br /> <br /> <br /> <br /> <br />
Antworten
S
<br /> Hallo Thomas.<br /> Danke fuer Deinen Kommentar. Zu Deiner Kritik: Philosophischer Idealist bin ich nun inzwischen nicht geworden. Aber Du hast recht, die kontroversen Positionen sind in der Partei-Buch-Diskussion<br /> nicht zu Ende entwickelt worden und ich sehe da eher wie ein Verteidiger der buergerlichen Demokratie aus. Das bin ich auch - gegen Rechts. Da es darum ging und nicht um die Frage, dass die<br /> buergerliche Demokratie eine sehr beschraenkte und der Staat nicht einfach etwas klassenneutrales ist, das man instrumentalisieren koente fuer den Uebergang zu einer anderen Eigentumsordnung<br /> - wozu vielleicht die Katzenfreunde (weiss ich aber nicht wirklich) tendieren - haengt da von meiner Seite was in der Luft. Ich finde, das waere eine eigene Diskussion wert - und zwar<br /> eine "echte", weil auch auf kommunistischer Seite Nachholbedarf an der Auswertung gemachter Erfahrungen und beispielsweise der gegenwaertigen lateinamerikanischen Bewegungen oder Chinas besteht.<br /> <br /> <br />