Eine Erklärung griechischer Gewerkschafter

Veröffentlicht auf von Sepp Aigner

 

Seit fast vier Monaten führen in Griechenland vierhundert Metallarbeiter einen Streik, mit dem sie gegen ihren Absturz ins Elend ankämpfen. Sie führen diesen Streik unter den schwersten Bedingungen. Die Gewerkschaft kann kein Streikgeld zahlen. Um zu überleben, sind die Kollegen auf Solidarität angewiesen, nicht nur politische, sondern auch materielle.Sie müssen ihre Familien ernähren und ihre Wohnungen zahlen, ohne einen Cent Lohn zu erhalten.

 

Der Kampf der Kollegen von Aspopyrgos ist zu einem Symbol des Widerstands der griechischen Arbeiterklasse gegen die Verelendungspolitik der griechischen Regierung und Kapitalisten und der EU geworden. Von den bürgerlichen Medien wird er beharrlich verschwiegen.

 

Und dieser Streik soll gebrochen werden, um allen Lohnabhängigen zu zeigen: Ergebt euch, ihr habt keine Chance. Eines der Manöver zur Schwächung des Streiks war, die Faschisten nach Aspogyros zu schicken. Die Bande zog dort die Show "Hilfe für die Streikenden" ab und fotographierte und filmte sich selbst mit "Hilfsgütern" - Nudeln und Wasserflaschen -, an die sie ihre politische Hetze drapiert hatten. Seitdem sind auch in der deutschen Linken Gerüchte in Umlauf, die streikenden Kollegen hätten sich irgendwie mit den Faschisten eingelassen. Das war der Zweck der Faschisten-Übung. Damit sollen diejenigen verunsichert werden, die mit den Streikenden solidarisch sind und sollen Zweifel an der klassenkämpferischen Gewerkschaftsfront PAME und der KKE geschürt werden.

 

Die Gewerkschaft der streikenden Kollegen hat jetzt eine Erklärung herausgegeben, mit der sie der Diffamierung entgegentritt. Sie ist heute von mehreren Internet-Medien ins Netz gestellt worden, u.a. von redglobe, secarts und Theorie+Praxis. Hier der Wortlaut:

link

(Wenn man den link antippt, erscheint "nicht gefunden" - auf Suche tippen, dann erscheint die Seite Theorie+Praxis.)

 

In dem Zusammenhang möchte ich noch einmal an die Veranstaltung erinnern, auf die ich diese Woche schon hingewiesen habe:

 

München

Sonntag

18.00 Uhr

EineWeltHaus

Raum 211/12

 

Es spricht Giorgos Marinos, Parlaments-Abgeordneter und Mitglied der KKE-Führung.

Veranstalter ist die Münchener Parteiorganisation der KKE.

 


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