Ekuador: Revolutionaere Buergerkomitees gegen ein zweites Honduras
Auf einer Massenkundgebung in Quito rief Praesident Rafael Correa gestern dazu auf, Revolutionaere Buergerkomitees zu bilden - "in jeder Strasse, ... in jedem Viertel, jeder Gemeinde und jeder Stadt". Damit sollen sich die Buerger in die Lage versetzen, sich schnell organsiert verteidigen zu koennen. Seit einigen Wochen seien Vorbereitungen fuer einen Staatsstreich im Gang. Eine kleine Minderheit versuche, Chaos zu schaffen. Es handele sich nicht um isolierte Aktionen, sondern um den Versuch, ein zweites Honduras zu schaffen. Das sei bisher nur an der immensen Unterstuetzung des Volkes fuer die Regierung gescheitert.
Zu den irtschaftlichen Schwierigkeiten und der steigenden Arbeitslosigkeit sagte Correa, diese seien Auswirkungen der Weltwirtschaftskrise. Trotzdem gebe es gewaltige Fortschritte in der Buergerevolution, bei der es um mehr Gerechtigkeit, Gleichheit, Wuerde und Souveraenitaet gehe.
Fuer das hydroelektrische Projekt Coca Codo Sinclair sind jetzt die Vertraege unterzeichnet. Es handelt sich um das groesste Pojekt, das in Ekuador jemals in Angriff genommen wurde. Mit ihm sollen die Defizite in der Stromversorgung beseitigt werden.
In der Provinz Guayas wird mit der Verteilung von Staatsland an die Bauern begonnen. Kuenftig sollen auch Laendereien der Latifundistas an Bauern fallen.
nach: Agenncia Bolivariana de Noticias, 17.10.2009, http://www.abn.infp.ve
Update 20.10.: Link funktioniert nicht mehr. Ursprungsquelle war: http://www.aporrea.org/
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Wer sich einen Eindruck ueber die Lage in Ekuador auf dem Land machen will, kann das mit dem Blog http://www.blog.de/user/Kempec/ . Mike Kempec berichtet in seinem letzten Beitrag ueber die Veraenderungen im Bildungswesen.
Update 20.10.: Erfahrungsbericht ueber die Kundgebung mit Correa in Quito und die politische Lage im Wohnort von Kempec im Blog Kempec.
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