Gleicher Lohn für gleiche Arbeit !

Veröffentlicht auf von Sepp Aigner

 

 

Die IG Metall hat für den Stahlbereich durchgesetzt, dass ab Januar 2011 die Leiharbeiter den gleichen Stundenlohn erhalten wie die regulären Belegschaftsangehörigen. verdi und NGG kündigen an, die selbe Forderung durchsetzen zu wollen.

 

http://www.shortnews.de/id/852010/Leiharbeit-Weitere-Gewerkschaften-wollen-Lohnangleichungen-durchsetzten

 

 

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G
<br /> <br /> volle Zustimmung!<br /> <br /> <br /> Ich bin seit Beginn der Montagsdemo-Bewegung in dieser mit präsent. Immer habe ich darauf verwiesen, dass es bei den Arbeitslosen nicht darum geht, dass sie aus der Gewerkschaft austreten -<br /> obwohl diese sie verraten hat - sondrn dass es darum geht, einzutreten und sich einzumischen.<br /> <br /> <br />  <br /> <br /> <br /> Was den "guten Kapitalismus" betrifft und den Irrglauben, dass manche Menschen diesem nachhängen - so kann ich nur bestätigen - einen guten Kapitalismus gibt es nicht. Er ist immer so gut, wie<br /> die Gegenkräfte es ihm abringen und so schlecht, wie sie es zulassen. Da er über alle Mittel verfügt, die Menschen zu manipulieren, sie zu spalten, wie es ihm gerade notwendig erscheint, besitzt<br /> er gegenwärtig ein hohes Potential der Machtausübung. Dass er aber gleichzeitig gewaltige Angst vor der Kraft der einfachen Menschen hat, zeigt seine schleichende Faschisierung der Gesellschaft,<br /> die mit den paar Glatzköpfen und der von Verfassungsschutz geführten NPD lange nicht benannt ist. Dazu gehören die menschenverachtenden Aktionen der HARTZ-VI-Behörden genauso dazu wie die<br /> Sarrazins, Clemens und andere Haßprediger<br /> <br /> <br /> <br />
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G
<br /> <br /> Wollen das die Spitzen der Gewerkschaft wirklich?  Hätten sie nicht schon lange zum Kampf aufrufen müssen? Wie lange schweigen sie schon zu dem Fakt, dass die Kollegen im Osten für die<br /> gleiche Arbeit weit weniger bekommen als deren Kollegen im Westen. Diese Spaltung hat doch erst den Boden genährt, auf dem Billiglohn und Abzocke entstehen konnten.<br /> <br /> <br />  <br /> <br /> <br /> Wie lange halten die Spitzen und auch die kleinen Gewerkschafter still, obwohl die Frauen seit bestehen der BRD für die gleiche Arbeit etwa 25% weniger bekommen als die männlichen Kollegen ?<br /> <br /> <br /> Günther Wassenaar<br /> <br /> <br /> wassenaar@web.de<br /> <br /> <br /> <br />
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S
<br /> <br /> Hallo Günther Wassenaar.<br /> <br /> <br /> Deine Fragen hab ich auch, und wahrscheinlich ähnliche Antworten wie Du. Dieser Kurs wird so lange gefahren, bis es gelingt, die Anhänger der sogenannten Sozialpartnerschaft und des Co-Management<br /> in den Gewerkschaften sor weit zurückzudrängen, dass sie eben nicht mehr den Kurs bestimmen können. Das können nur die Gewerkschaftskollegen selbst tun. Und es ist schon so, finde ich, dass die<br /> Masse der Kollegen auch Illusionen über den Kapitalismus hat - nach wie vor - und dass die Quittung dafür z.B. die Dominanz der entsprechenden Ideologie auch in den gewrkschaftlichen<br /> Führungsebenen ist.<br /> <br /> <br /> Der Stahlabschluss ist eine gute Sache, insofern er beweist, dass bei hohem Organisationsgrad sogar was drin ist, selbst wenn die Sozialdemokraten das Heft in der Hand haben. Das ist ein gutes<br /> Beispiel für die anderen Branchen. Von seiten der "Sozialpartnerschafts"-Anhänger ist es natürlich so, dass sie einen Kern der Arbeiterklasse wie die Stahlarbeiter mit kleinen Zugeständnis<br /> ruhig halten wollen, weil sie anderenfalls leicht zum Motor einer breiteren Bewegung werden könnten. Deshalb haben die Kapitalisten, für die die Löhne in der Stahlbranche eh nur ein<br /> untergeordneter Kostenfaktor sind, ihnen diesen Erfolg auch zugestanden.<br /> <br /> <br /> Übrigens wär sicher mehr drin gewesen als die 3,6 %. Die Warnstreiks haben gezeigt, dass es Kampfbereitschaft gibt. Aber am Einsatz dieser Kampfbereitschaft ist den Sozialdemokraten natürlich<br /> nicht gelegen. In puren Geldberträgen hat die Tatsache, dass sich die Kollegen von "sozialpartnerschaftlich" ausgerichteten Leuten führen lassen anstatt von klassenkämferisch orientierten,<br /> bei dieser Tarifrunde schlicht 2,4 % mögliche Lohnerhöhung gekostet. Die vollen 6 % der Forderung wären drin gewesen, wenn man wirklich gewollt hätte.<br /> <br /> <br /> Gruss<br /> <br /> <br /> Sepp Aigner<br /> <br /> <br /> <br />