Immobilenblase in China und die Lehre von der Befleckten Empfängnis

Veröffentlicht auf von Sepp Aigner

 

Die Katholiken sollen an das Dogma von der Unbefleckten Empfängnis glauben, die Anhänger des Kapitalismus an das Dogma der Freiheit Märkte. Beides ist Aberglaube, purer dogmatischer, wirklichkeitsfremder Nonsense. In der VR China muss die "Freiheit der Märkte" leider auch noch für den Aufbau der materiellen Basis des Sozialismus bnutzt werden. Bloss mit deren Unbeflecktheit nehmen es die Chinesen nicht so genau. Bei volkswirtschaftlich unsinnigen Entwicklungen greift der Staat einfach steuernd in die geheiligten Marktmechanismen ein und versucht dafür zu sorgen, dass die grössten Marktidiotien sich nicht allzu schädlich auswirken. Beispiel Immobliensektor: Noch vor einem halben Jahr triumphierte die westliche Wirtschaftspresse - "Die kriegen ihre Blase auch nicht in den Griff, bald wird sie implodieren". Die Prognose hat sich bisher nicht bestätigt. Stattdessen wird die Blase allmählich und sanft entleert. Das geht anscheinend, wenn der Staatsapparat nicht unter der Fuchtel des Kapitals steht, sondern wenn es umgekehrt ist. "Freiheit der Märkte" hin oder her.   

 

Weiter fallende Wohnungspreise in den großen Städten Chinas

 

 

Die Immobilienpreise in China sind im April weiter gefallen, womit die Preise bereits acht Monate in Folge sinken. Es ist auch das erste Mal, dass die Preise im Vergleich zum Vorjahres-Zeitraum gesunken sind.

Die Preise fielen in den 100 größten Städten des Landes durchschnittlich um 0,34 Prozent auf 8.711 Yuan (1.056 Euro) pro Quadratmeter. Dies gab die chinesische Akademie für Indexforschung gestern bekannt.

Dabei sanken die Preise in 71 Städten, ein Plus im Vergleich zu den 66 Städten im März. In den anderen 29 Städten sind die Preise hingegen angestiegen.

"Das ist das erste Mal seit Juni 2011, dass die Immobilienpreise im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gesunken sind", sagte Sky Xue, Analyst bei China Real Estate Information Corp. „Das ist ein klarer Beweis für einen Abwärtstrend in der Zukunft, weil die staatlichen Maßnahmen zur Abkühlung des heimischen Immobilienmarktes funktionieren."

Die Wohnungspreise in den 100 Städten fielen im Durchschnitt um 0,71 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, so die Akademie.

Die durchschnittlichen Kosten für Wohnungen in den zehn größten Städten Chinas, einschließlich Shanghai, Beijing und Guangzhou, sanken unterdessen um 0,41 Prozent auf 15.391 Yuan (1866 Euro) pro Quadratmeter. Darunter verzeichnete Shenzhen den größten Rückgang von 0,82 Prozent, gefolgt von Guangzhou mit 0,74 Prozent und Shanghai mit 0,65 Prozent.

Quelle: german.china.org.cn

Werbung

Veröffentlicht in China

Um über die neuesten Artikel informiert zu werden, abonnieren:
Kommentiere diesen Post