Libyen: Wer sind die Verbrecher ?

Veröffentlicht auf von Sepp Aigner

Gaddafi, der Verbrecher, der Verrückte, der Diktator blökt es aus dem deutschen Blätterwald. Die Verbrecher hinsichtlich eines möglicherweise beginnenden neuen Krieges sind aber Obama, Merkel, Cameron, Sarkozy, Berlusconi, die Regierenden der NATo-Staaten. Sie brechen klar das Völkerrecht, wie es in der UNO-Charta niedergelegt ist, mit dem Ziel ein weiteres Land zu unterwerfen. Sie mischen sich völkerrechtswidrig in die inneren Angelegenheiten Libyens ein. Während sich die NATO-Staaten selbst einen Dreck um die Menschenrechte scheren, benutzen sie diese verlogen und zynisch als Berufungstitel für eine klare Aggression. Sie ergreifen offen Partei in einem beginnenden Bürgerkrieg, bei dessen Herbeiführung sie offensichtlich selbst ihre bluttriefenden Räuberpfoten im Spiel haben.

 

http://www.kommunisten.eu/index.php?option=com_content&view=article&id=2747:libyens-souveraenitaet-darf-nicht-freiwild-werden&catid=44:internationales&Itemid=92

 

UNO Charta

 

Kapitel 1

 

Artikel 1

 

Die Vereinten Nationen setzen sich folgende Ziele:

1. den Weltfrieden und die internationale Sicherheit zu wahren und zu diesem Zweck wirksame

Kollektivmaßnahmen zu treffen, um Bedrohungen des Friedens zu verhüten und zu beseitigen,

Angriffshandlungen und andere Friedensbrüche zu unterdrücken und internationale Streitigkeiten oder

Situationen, die zu einem Friedensbruch führen könnten, durch friedliche Mittel nach den Grundsätzen der

Gerechtigkeit und des Völkerrechts zu bereinigen oder beizulegen;

2. freundschaftliche, auf der Achtung vor dem Grundsatz der Gleichberechtigung und Selbstbestimmung der

Völker beruhende Beziehungen zwischen den Nationen zu entwickeln und andere geeignete Maßnahmen

zur Festigung des Weltfriedens zu treffen;

(3) eine internationale Zusammenarbeit herbeizuführen, um internationale Probleme wirtschaftlicher,

sozialer, kultureller und humanitärer Art zu lösen und die Achtung vor den Menschenrechten und

Grundfreiheiten für alle ohne Unterschied der Rasse, des Geschlechts, der Sprache oder der Religion zu

fördern und zu festigen;

....

Artikel 2

 

 

Die Organisation und ihre Mitglieder handeln im Verfolg der in Artikel 1 dargelegten Ziele nach folgenden

Grundsätzen:

1. Die Organisation beruht auf dem Grundsatz der souveränen Gleichheit aller ihrer Mitglieder.

2. Alle Mitglieder erfüllen, um ihnen allen die aus der Mitgliedschaft erwachsenden Rechte und Vorteile zu

sichern, nach Treu und Glauben die Verpflichtungen, die sie mit dieser Charta übernehmen.

(3) Alle Mitglieder legen ihre internationalen Streitigkeiten durch friedliche Mittel so bei, daß der Weltfriede,

die internationale Sicherheit und die Gerechtigkeit nicht gefährdet werden.

4. Alle Mitglieder unterlassen in ihren internationalen Beziehungen jede gegen die territoriale Unversehrtheit

oder die politische Unabhängigkeit eines Staates gerichtete oder sonst mit den Zielen der Vereinten

Nationen unvereinbare Androhung oder Anwendung von Gewalt.

(5) Alle Mitglieder leisten den Vereinten Nationen jeglichen Beistand bei jeder Maßnahme, welche die

Organisation im inklang mit dieser Charta ergreift; sie leisten einem Staat, gegen den die Organisation

Vorbeugungs- oder Zwangsmaßnahmen ergreift, keinen Beistand.

(6) Die Organisation trägt dafür Sorge, daß Staaten, die nicht Mitglieder der Vereinten Nationen sind,

insoweit nach diesen Grundsätzen handeln, als dies zur Wahrung des Weltfriedens und der internationalen

Sicherheit erforderlich ist.

7. Aus dieser Charta kann eine Befugnis der Vereinten Nationen zum Eingreifen in Angelegenheiten, die

ihrem Wesen nach zur inneren Zuständigkeit eines Staates gehören, oder eine Verpflichtung der Mitglieder,

solche Angelegenheiten einer Regelung auf Grund dieser Charta zu unterwerfen, nicht abgeleitet werden;

die Anwendung von Zwangsmaßnahmen nach Kapitel VII wird durch diesen Grundsatz nicht berührt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Werbung

Veröffentlicht in Afrika

Um über die neuesten Artikel informiert zu werden, abonnieren:
Kommentiere diesen Post
M
<br /> <br /> Also ersteinmal ist Gaddafi der Verbecher, würde er dem libyschen Volk die impperialistischen Rechte und Freiheiten wie die der Rede, der Versammlung<br /> und  der freien Wahlen geben, dann hätten die anderen gar keine Gelegenheit ihrerseits Regeln zu brechen.<br /> <br /> <br /> "bluttriefende Räuberpfoten"? Bei aller Sympathie du überstrapazierst den Charme des Agitprop.<br /> <br /> <br /> Just my 2 cents.<br /> <br /> <br /> <br />
Antworten
S
<br /> <br /> " ...würde er dem libyschen Volk die impperialistischen Rechte und Freiheiten wie die der Rede, der Versammlung und  der freien Wahlen geben<br /> ,,,"<br /> <br /> <br /> Das eben ist der Punkt. Wenn das ein legitimer Grund für militärische Drohung ist, stehen dem Anzetteln von Kriegen Tür und Tor offen, wo immer es beliebt.<br /> Dann "muss" die NATO, nach ihrer Auslegung von Demokra´tie und Freiheit, 150 von 200 vorhandenen Staaten beetzen. Nächstes Jahr vielleicht China ? Oder Russland ? Schöne Aussichten ! Zur<br /> Souveränität der Staaten gehört essentiell, dass solche Fragen den jeweils inneren Verhältnissen überlassen bleiben. Ob Staatsvölker irgendwelche Despoten ertragen oder abschütteln, ist<br /> ausschliesslich ihre Angelegenheit. Jede staatliche "Hilfe" von aussen ist per se ein Verstoss gegen die Souveränitätsrechte. Was das in der Praxis für die betroffenen Völker bedeuten kann, ist<br /> am Irak und in Afghanistan zu besichtigen. - Jawohl: bluttriefende Räuberpfoten.<br /> <br /> <br /> "... Gaddafi der Verbrecher ..." - das ist das Muster. Heute er, gestern Saddam Hussein, eine ominöse Al Kaida, morgen vielleicht Lukaschenko, Chavez,<br /> Castro ... usw.  - ein Untergangsszenario. Dabei ist die "Auwahl" völlig willkürlich hinsichtlich der angesprochenen Rechte, woran sich zeigt, dass es in keinem Fall und nirgends um<br /> diese geht, sondern dass sie ein Vorwand sind. Es geht immer und ausschliesslich um die Aufrechterhaltung oder Herstellung der Oberaufsicht der USA und der kleineren Hyänen, die Unterordnung<br /> schwächerer Staaten, um Macht, Ressourcen und Kapitalexport.<br /> <br /> <br /> <br />