Noch einmal zu den Verbrechen von Katyn
In diesem Beitrag http://kritische-massen.over-blog.de/article-wer-beging-das-verbrechen-von-katyn-52800879.html hatte ich geschrieben, dass ich die heute als so gut wie unstrittig gehandelte Taeterschaft des sowjetischen NKWD bezweifle und auf die aktuellen Untersuchungsergebnisse von Mitgliedern der russischen Duma verwiesen, nach denen es sich bei den unter Jelzin angeblich gefundenen Geheimdokumenten aus der Zeit Stalins um Faelschungen handelt. Gestern fand ich in der Zeitschrift offensiv einen Artikel, der die sowjetische Darstellung referiert. In dem Text stehen die Protokolle der Kommission, die 1944 von der sowjetischen Fuehrung beauftragt worden war, die Massenerschiessungen von Katyn zu untersuchen. Ich hatte diese Protokolle schon frueher gelesen, gestern noch einmal. Die Darstellung kommt mir ueberzeugend vor.
Wer sich das ansehen moechte, kann diese Seite anklicken: http://www.offen-siv.com/2010/10-04_Mai-Juni.shtml . Der Artikel ist leider nicht einzeln aufrufbar. Man muss sich also die Muehe machen, sich durch den Inhalt der offensiv zu scrollen bis zu dieser Ueberschrift: Katyn - Bericht der sowjetischen Sonderkommission vom Januar 1944 - Das Verbrechen von Katyn.
Ich glaube, die heutige offizielle russische Darstellung, die sich auf die waehrend der Regierung Jelzin angeblich gefundenen Geheimdokumente gruendet, ist getuerkt. Das wuerde zu Jelzin passen - einem versoffenen, moralisch verkommenen und bedenkenlos macchiavellistischen Subjekt, das seine Regierungszeit mit Bergen von anderen Luegen gefuellt hat und im uebrigen sich und seinen Clan unermesslich mit dem Diebstahl von staatlichem Eigentum bereichert hat.