Oesterreich: Fuer Volksabstimmung gegen deutsches Diktat

Veröffentlicht auf von Sepp Aigner

 

Das Exempel, das an Griechenland statuiert wird, ist Teil eines rechten Programms, das sich gegen die Lohnabhaengigen in allen EU-Staaten richtet. Das ist der umfassendste Angriff auf den Lebensstandard und die Rechte der Arbeitenden, den es nach dem II. Weltkrieg gegeben hat. Die deutsche Rechtsregierung erklaert damit der Arbeiterklasse in ganz Europa den Krieg. Und mehr: Sie greift damit auch die Souveraenitaet der schwaecheren EU-Staaten an und versucht, sie direkt unter deutsche Oberaufsicht zu stellen. Das erfordert Gegenwehr. In den schwaecheren Staaten verbindet sicch dabei zwangslaeufig die Verteidigung der Loehne und sozialen Rechte mit der Verteidigung der staatlichen Souveraenitaet gegen eine deutsche Ambition auf Vorherrschaft, die neokolonialen Charakter hat. Auf der anderen Seite bedeutet die Kooperation der Bourgeoisien in den EU-Staaten in Sachen Verarmung der Bevoelkerung gleichzeitig Landesverrat. Damit wird die Verteidigung der nationalen Interessen zur Sache der Lohnabhaengigen. Sie kann nur erfolgreich werden, wenn sich die Lohnabhaengigen der einzelnen Staaten nicht gegeneinander ausspielen lassen, sondern eine solidarische und internationalistische gemeinsame antiimperialistische Front anstreben.

 

Auch die Arbeiterklasse in Deutschland muss sich entscheiden, ob sie sich weiter im Rahmen einer kurzsichtigen "Standort"-Politik zum politischen Anhaengsel der imperialistischen deutschen Bourgeoisie machen will - im Namen der Wahrung kleiner Vorteile, die es auf Dauer nicht einmal wirklich geben wird.Die unteren Schichten der deutschen Arbeiterklasse sind per "Flexibilisierung", Leiharbeit, Dumping-Loehnen und Hartz IV schon abgehaengt. Die besser gestellten Schichten werden nicht verschont bleiben, wenn das deutsche Verarmungsprogramm EU-weit durchgesetzt wird.

 

In Oesterreich ruft die Solidar-Werkstatt dazu auf, eine Volksabstimmung gegen das deutsche Diktat durchzusetzen: http:||www.kominform.at|article.php.20120213234526525

 


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A
<br /> Das gibt exakt meine Einschätzung wieder und ich denke auch nicht, dass man gegen diesen (A)Sozial-Putsch national isoliert, sondern europäisch vernetzt angehen soll und muss! Leider trägt die<br /> jahrelang betriebene systematische Verblödung ganzer Bevölkerungsschichten Früchte und vielen sehen noch immer keinen Anlass zur Gegenwehr...<br /> <br /> <br />  <br />
Antworten
S
<br /> <br /> Hallo almabu.<br /> <br /> <br /> Dass man die Bewegungen in den einzelnen Staaten international zusammenfuehren muss, halte ich auch fuer ganz wichtig. Von der Sache her ist das ohnehin nahliegend, weil die Probleme der "kleinen<br /> Leute" ueberall die selben sind. Dazu kommt, dass wir nicht zulassen duerfen, dass rechte Demagogen darauf ihre nationalistischen Sueppchen kochen.<br /> <br /> <br /> In Deutschland und einigen anderen reichen EU-Staaten ist, was ansteht, fuer die "Mitte der Gesellschaft" noch nicht so fuehlbar, dass es zu ernstlichem Widerstand kommt. Die unteren Schichten<br /> sind zwar schon ziemlich abgehaengt, aber sie sind kein Machtfaktor, um den sich Widerstand gruppieren koennte. Die Bessergestellten wird es aber auch ereilen, und dann wird sich auch im Zentrum<br /> der EU "was bewegen" (hoffe ich).<br /> <br /> <br /> <br />