Rumänien: Spare bei den Armen, dann haben die Reichen

Veröffentlicht auf von Sepp Aigner

 

 

Rumänien war früher, so heisst es, ein Satellitenstaat der Sowjetunion, dessen Staatschef Ceausescu sich allerdings so manche Eigenheiten erlaubte. Ein Satellitenstaat ist Rumänien jedenfalls heutzutage, und Eigenheiten kann sich die Regierung nicht erlauben. Das Land steht unter dem Diktat der führenden EU-Staaten und des IWF. Nationale Unabhängigkeit und Demokratie sind nur noch Fassade. Dahinter steckt der faktische Kolonialstatus. Die Entscheidungen treffen nicht das Parlament und die Regierung Rumäniens, sondern die Kontrollgruppe des IWF. Die deutsche Kanzlerin ist bisher in der EU nicht damit durchgekommen, Mitgliedsstaaten, die unbotmässig sind, die Stimmrechte zu entziehen. Falls das nicht aufgehoben, sondern nur verschoben ist, wird Rumänien einer der "Kandidaten" sein, die nicht einmal mehr formal in der EU eine eigene Stimme haben.

 

 Die Regierung hat auf Geheiss des IWF ein drastisches "Sparprogramm" aufgelegt, mit dem die Normalbürger in einer Grössenordnung geschröpft werden, die selbst Griechenland übetrifft. Dagegen gibt es Massenproteste. Aber sie sind bisher zu schwach, um etwas ändern zu können. Die Freiheit dagegen ist grenzenlos - die der Reichen und der ausländischen "Investoren".

 

Näheres steht hier:

 

http://www.kommunisten.eu/index.php?option=com_content&view=article&id=2548:rumaeniens-boc-als-gaertner-fuer-die-reichen&catid=35:europa&Itemid=67

 

 

 

Werbung

Veröffentlicht in EU

Um über die neuesten Artikel informiert zu werden, abonnieren:
Kommentiere diesen Post