Syrien: Tausendundeine Lüge und wie sie in die Medien kommen
Die meisten Geschichten über Syrien in den NAO-Medien basieren einfach auf den "Informationen" von zwielichtigen "zivilgesellschaftlichen" Organisationen, die eher im Geheimdienst-Milieu angesiedelt sind, als dass sie wirklich solche wären. Ein Haupthetzer hockt zum Beispiel in London und streut von dort aus seine täglichen Lügen. Bei Al Jazeera ist die obligatorische Quelle für die behaupteten täglichen Verluste an Menschenleben - immer natürlich verursacht vom "Assad-Regime" - "Nach Aussage von Aktivisten" ... Das flimmert dort täglich 24 Stunden lang über den Ticker. Welche Aktivisten ? Ist das eine Berufsbezeichnung ? Dann könnte es schon sein, dass die Bezeichnung gar nicht so falsch ist. Oder zum Beispiel AVAAZ: Der Verein hat seine Agenten im Libanon, nahe der syrischen Grenze, und grast die Flüchtlinge aus Syrien nach Leuten ab, die sich für die USamerikanischen Propagandazwecke verwenden lassen.
Dass sich Journalisten westelicher Medien überhaupt wenigstens in der Nähe der Ereignisse in Syrien befinden, ist die Ausnahme. Die FAZ hat einen hingeschickt. Seine Reportage gibt einen seltenen Einblick in das Zustandekommen der Nachrichten über das Land. Frau Doetzer schreibt in einem letzten Satz, quasi als Fazit: "manche Geschichten sind einfacher zu erzählen, je weniger man weiß ..."
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