Weissrussland: Wahlen am kommenden Sonntag
Zur gegenwärtigen Lage und jüngeren Geschichte Weissrusslands gibt es bei muslim-markt einen Artikel von Hans-Jürgen Falkenhagen und Brigitte Queck. Sie loben die Politik der Regierung Lukaschneko geradezu enthusiastisch. Die Zahlen sind allerdings wirklich beeindruckend.
Auffällig ist die Stille im westlichen Blätterwald.Nach den erfolglosen Kampagnen, die eine "farbige Revolution" in Weissrussland mit Hilfe vom Westen bezahlter Politiker erzwingen sollten, fällt bloss noch ab und zu und sozusagen routinemässig "Lukaschenko = letzter Diktator Europas". Die medial aufgebauten Figuren sind in der Versenkung verschwunden, kaum jemand erinnert sich noch an ihre Namen. Lukaschenkos Stellung ist in Weissrussland wohl unangefochten und wird von der grossen Mehrheit gestützt. Im Moment geht nichts mit "Westwende", und die Lage scheint für die Freedom&Democracy-Missionare so hoffnungslos zu sein, dass sie im Vorfeld der Wahlen nicht einmal eine Medienkampagne inszenieren. Vielsagendes Schweigen sozusagen.
Hier der Text von Falkenhagen/Queck: