Wie kommen warum welche Ansichten in unsere Köpfe ?
Wie kommt in unsere Köpfe, was drin ist ? Jedenfalls kommt es aus ziemlich obskuren Quellen, möcht man oft meinen. Und daran ist auch etwas. Es hat mit Ware und Geld zu tun. Diese zunächst scheinbar harmlosen "Dinge" haben damit zu tun, dass in unseren Köpfen Ideologie entsteht - Ideologie im Sinn von "falschem Bewusstsein", von falscher Abbildung der Realität in unseren Köpfen. Zuletzt ist die Quintessenz von Ideologie immer: Alles ist, wie es eben ist, und anders kann es nicht werden, jedenfalls nicht von uns selbst gemacht werden. Hinter der Ecke lauert die "ewige Natur des Menschen" und stellt jedem das Bein, der irgendwie dunkel ahnt, dass dem vielleicht doch nicht so ist, dass wir vielleicht doch keine Hamster im Laufrad sein müssen.
Ideologie, falsches Bewusstsein, beherrscht unser Denken und Fühlen, so dass Kritik an der Gesellschaft nicht weit kommt, wenn sie nicht auch das eigene Denken und Fühlen in Frage stellt. "Ideologiekritik (und die ihr zugrunde liegende Ideologietheorie) sind tragende Säulen eines kritischen Gesellschaftsverständnisses." - Das ist der erste Satz in dem hier gespiegelten Text von Werner Seppmann. Darin geht es um das marxistische Verständnis von Ideologie, das auch zwischen den Leuten, die sich auf Marx berufen, nicht unumstritten ist.
Von Werner Seppmann
Ideologiekritik (und die ihr zugrunde liegende Ideologietheorie) sind tragende Säulen eines kritischen Gesellschaftsverständnisses. Ihr Ausgangspunkt ist die Frage, weshalb es dem Kapitalismus als einem System permanenter Krisen und tiefgreifender Widersprüche immer wieder gelingt, Massenloyalität zu sichern und die Menschen geistig und emotional an sich zu binden.
Ideologiekritische Denkmittel (deren theoretischer und politischer Wert unter dem Einfluß eines postmodernen Denkens bis in die marxistischen Diskurse hinein in Frage gestellt werden) sind also unverzichtbar, wenn begriffen werden soll, wie der gegenwärtige Kapitalismus sich als Machtsystem reproduziert und stabilisiert – aber dennoch kann von einem Konsens in der Marxismus-Diskussion über das Problemfeld »Ideologie« keine Rede sein.
Vergesellschaftung von oben?
Einen problematischen Einfluß auf das Ideologie-Verständnis eines an Marx orientierten Denkens hat eine von Wolfgang Fritz Haug begründete Theorieschule, die für sich immerhin eine »Neufundierung historisch-materialistischer Ideologieforschung« reklamiert. Dies sei ihr – dem eigenen Selbstverständnis nach – gelungen, weil sie das Ideologische als eine gegenüber dem gesellschaftlichen Geschehen äußere Anordnung begreife. Explizit wird vom Ideologischen als »Grundstruktur ideologischer Mächte ›über‹ der Gesellschaft« gesprochen, wie es in einer Veröffentlichung des von Haug geleiteteten »Projekts Ideologietheorie« heißt.
In einem ähnlichen Sinne hat auch Louis Althusser die neo-mechanistische Theorie der »Ideologischen Staatsapparate« konzipiert, in deren Kontext er »Ideologie als ein theoretisches Gebilde« charakterisiert, »das in das praktische Leben der Menschen eindringt«.1 Auf Kosten theoretischer Produktivität und philologischer Verläßlichkeit prägen solche Auffassungen auch die umfangreichen Ausführungen zur Ideologie-Problematik in einem »Historisch-kritischen Wörterbuch des Marxismus« (Herausgegeben von Haug).
Was ist daran problematisch, wenn »Ideologie« vorrangig als das Geschäft von personellen und institutionellen Vermittlern verstanden wird, die der Gesellschaft eine interessendominierte und herrschaftsadäquate Sichtweise aufdrängen? Warum ist ein großes Fragezeichen zu setzen, wenn Jan Rehmann, der eines der umfangreichen Ideologie-Stichworte im »Historisch-kritischen Wörterbuch« verfaßt hat, als Entstehungszentren des Ideologischen eine »aus der Gesellschaft ausgelagerte, von ihr entfremdeten ideologische Instanz« bezeichnet, die durch »Ideologen« repräsentiert werde?
Zunächst muß konstatiert werden, daß es diese beschworene Instanz gibt und sie innerhalb der Prozesse geistiger Formierung eine wichtige Rolle spielen. Aber die »Apparate« und ihr intellektuelles Personal sind nicht das primäre Entstehungsfeld des Ideologischen – jedenfalls nicht nach dem Verständnis von Marx und Engels, wie sie es in der »Deutschen Ideologie« entwickelt haben und wie Marx es in einschlägigen Passagen des »Kapital« noch einmal bestätigt hat.
Gesellschaftliches Bewußtsein
Jede Beschäftigung mit der Marxschen Ideologietheorie muß zunächst in Rechnung stellen, daß sie in eine allgemeine Theorie des gesellschaftlichen Bewußtseins eingebettet ist. Gleichermaßen ist zu beachten, daß die Ideologieauffassung, ebenso wie alle anderen Marxschen Theoreme, in ein umfassendes Verständnis des Sozialen integriert ist. In dessen Mittelpunkt steht die Erkenntnis, daß die historischen Subjekte gleichermaßen aktive und passive Momente des gesellschaftlichen Geschehens sind: Im Verständnis des Historischen Materialismus werden die Menschen zwar als abhängig von den gesellschaftlichen Verhältnissen begriffen, jedoch gleichzeitig betont, daß es sich dabei um eine Abhängigkeit besonderer Art handelt. Denn diese gesellschaftlichen Verhältnisse, in die die Menschen integriert sind, haben sie durch ihr Handeln selbst geschaffen: »Wie die Gesellschaft den Menschen als Menschen produziert, ist sie durch ihn produziert.« (Marx).
Auf der Grundlage eines wechselseitigen Bedingungsverhältnisses stehen gesellschaftliches Sein und Denken in keinem hierarchischen Verhältnis zueinander (wie es sich ein bürgerlicher Materialismus vorgestellt hat, den Marx in seinen »Thesen über Feuerbach« prägnant kritisiert hat). Das eine ist aus dem anderen nicht abzuleiten: Die Menschen reagieren auf Vorgegebenes, antizipieren dessen Bearbeitung, um sie dann mit Bewußtsein (wenn auch nicht zwangsläufig mit Bewußtheit) praktisch zu vollziehen.
Die geistige Aktivität folgt nicht der materiellen Vermittlungsleistung, sondern ist ihr irreversibler Bestandteil: »Basis« und »Überbau« sind nur theoretische Fixpunkte eines gleichzeitigen Prozesses, dessen Grundlage die materielle Verankerung und die spezifische Objektivität des Sozialen ist.
Praxis und Ideologie
Dieses Verständnis von Gesellschaft und Geschichte als Resultat der tätigen Weltverhältnisse der Menschen fundiert das Ideologiekonzept des Historischen Materialismus: Der »Deutschen Ideologie« von Marx und Engels gelten auf dieser Grundlage Bewußtseinsinhalte nicht mehr als Gedanken über ein Objekt, sondern sie werden als Gedanken des »Objekts«, also als Bestandteile von Praxisverhältnissen verstanden. Klaus Holzkamp hat die Dialektik der gesellschaftliche Gedankenformen durch den Hinweis konkretisiert, »daß der Mensch, wenn er sich erkennend auf die gesellschaftliche Realität bezieht, als gesellschaftliches Individuum immer schon Teil dessen ist, was erkannt werden soll«. Auf soziale Verhältnisse bezogenes Wissen ist somit eine Form gesellschaftlicher Selbstreflexion und in ihrer gelungenen Form auch Selbsterkenntnis.
Der Begründungsschwerpunkt einer historisch-materialistischen Ideologietheorie wird schon durch den berühmtesten Satz der »Deutschen Ideologie« deutlich – wenn er denn ganz zur Kenntnis genommen wird: »Das Sein bestimmt das Bewußtsein«, heißt es bekanntermaßen zunächst apodiktisch. Aber gleich danach kommt die entscheidende sozialtheoretische Präzisierung: »Das Sein ist der wirkliche Lebensprozeß der Menschen.«
Die inhaltliche Dimension des Bewußtseins entwickelt sich gemäß dieser Auffassung aus den konkreten Lebensverhältnissen heraus, die neben den Alltagsideologien auch eine Vielzahl ideologischer Orientierungssysteme umfassen: Religiöse Einstellungen und politische Orientierungen ebenso wie kulturelle Interpretationsmuster und Mentalitätsformen.
In diesen »wirklichen Lebensprozeß« wirken natürlich auch die Interventionen ideologischer Apparate hinein, aber sie sind nur ein Aspekt unter anderen – und vor allem können sie ihre Wirkung in der Regel auch nur dann entfalten, wenn sie an jene Orientierungsmuster anschließen, die innerhalb der alltagspraktischen Konstellationen schon existieren. Gerade Ideologie, die unmittelbar das Interesse der Herrschenden vertritt, würde ins Leere laufen, wenn sie nicht mit den alltäglichen Vorstellungswelten und Bewußtseinspräformierungen, also mit dem Warenfetisch, den Idolen des Marktes und den Fetischen des Alltags korrespondieren würden: »Als ideologische Elementarmächte fungieren sie in Konjunktion. Sie fundieren und ergänzen als Prozesse der ideologischen Vergesellschaftung die Arbeit des ideologischen Überbaus.« (Thomas Metscher)
Repressives Menschenbild
Das System der ideologischer Herrschaftsreproduktion kann jedoch nur deshalb in seiner offensichtlichen Reibungslosigkeit funktionieren, weil diesen aus der unmittelbaren Praxis entstammenden Bewußtseinsverzerrungen und Selbsttäuschungen mehrschichtige Strukturen »abgelagerter« und »ungleichzeitiger« Bewußtseinsebenen mit vorrangig repressiver Funktionalität vorgelagert sind.
Alltagsvorstellungen, wie beispielsweise die, daß sich »jeder selbst der Nächste ist«, oder es »immer Herren und Knechte gegeben« habe, entsprechen zunächst den unmittelbaren Sozialerlebnissen der Menschen. Doch solche pseudoempirischen Feststellungen entfalten ihre vollständige Wirkung erst durch die Prägekraft der verinnerlichten Koordinaten eines »repressiven Menschenbildes« (Leo Kofler). Es besteht aus verschiedenen, teils tief verwurzelten Bewußtseinsebenen (die als kulturelle Gedächtnisstrukturen bezeichnet werden könnten), die auf die Interpretation aktueller Erlebnisse einen nachhaltigen Einfluß ausüben.
Das Gewicht der einzelnen Bewußtseinsschichten bei der Bewertung und Verarbeitung aktueller Erfahrungen ist dabei von den übrigen ideologischen Konstellationen (der Struktur des »Gegenwartsbewußtseins«), den weltanschaulichen Hegemonialverhältnissen, aber auch den Interpretationsbedürfnissen des Alltagsdenkens abhängig. Bewußtes vermengt sich dabei mit »Unbewußtem« (im ideologietheoretischen Kontext wäre sicherlich die Bezeichnung »Vorbewußtes« angemessener) und sie konstituieren in ihrer Gesamtheit die alltagspraktische Motivations- und Orientierungslage.
Wahrheit und Ideologie
Georg Lukács schließt in seinem Spätwerk »Zur Ontologie des gesellschaftlichen Seins« substanziell an die in der »Deutschen Ideologie« entwickelten Vorstellungen an, wenn er Ideologie »vor allem als jene Form der gedanklichen Bearbeitung der Wirklichkeit (begreift), die dazu dient, die gesellschaftliche Praxis der Menschen bewußt und aktionsfähig zu machen«.
Eine solche Definition fungiert gleichzeitig als Antithese zur gewöhnlichen Identifizierung von Ideologie und falschem Bewußtsein. Sie spielt auf die implizite Doppelbödigkeit des Ideologiebegriffs an, die daraus resultiert, daß sich die Menschen unter den klassengesellschaftlichen Reproduktionsbedingungen aus einem Bewußtsein heraus verhalten müssen, das einen verzerrenden Charakter hat, aber dennoch einen praktischen Orientierungswert besitzt.
Wer in der bürgerlichen Gesellschaft existieren will, muß z. B. innerhalb seiner Alltagsverhältnisse den Geldfetisch akzeptieren, auch wenn er Gegner der Geldwirtschaft ist. Marx spricht in diesem Zusammenhang von »Kategorien« (kategoriellen Bewußtseinsformen) als gesellschaftlich objektive Gedankenformen. Diese, sich im Prozeß der individuellen Lebenstätigkeit spontan entwickelnden kategorialen Bewußtseinsformen, entsprechen den praktischen Erfordernissen des Alltags. Zwar wird die Realität selektiv wahrgenommen oder mit falschen Vorstellungsmustern interpretiert, aber in einer zur Bewältigung der praktischen Lebensprobleme ausreichenden Weise. Jedoch fehlt diesem Denken das Wissen um den Zusammenhang und die Einsicht in die Ursachen der Dinge. Aber diese reduktionistischen Reflexionsformen, können dennoch das »Rohmaterial« für einen Entwicklungsprozeß realistischen Denkens sein.
Waren- und Denkform
In seinen Analysen des fetischisierten Bewußtseins im ersten Band des »Kapital« hat Marx gezeigt, wie sich mittels des Warencharakters der sozialen Beziehungen und durch die verwertungsorientierte Prägung der gesellschaftlichen Arbeitsteilung Vorstellungen entwickeln, die das Bild von den (klassengesellschaftlich strukturierten) sozialen Zusammenhängen systematisch verzerren: »Das Geheimnisvolle der Warenform besteht … darin, daß sie den Menschen die gesellschaftlichen Charaktere ihrer eigenen Arbeitsprodukte selbst, als gesellschaftliche Natureigenschaften dieser Dinge zurückspiegelt« (Marx). Daraus resultiert u. a. der Eindruck einer irreversiblen Festgefügtheit der herrschenden Zustände oder (weil sich kapitalistisches Interesse hinter scheinbaren »Sachzwängen« verbirgt) ein unterentwickeltes Verständnis existierender Machtdominanz.
Mit Nachdruck arbeitet Marx heraus, daß den Menschen die desorientierenden Einstellungen nicht erst eingeredet werden müssen (wie die Haug-Schule unterstellt), sondern aus den Praxiskonstellationen resultieren. Der Dreh- und Angelpunkt des marxistischen Verständnisses ist, daß Ideologie von den Menschen nicht »empfangen«, sondern »gelebt« wird; sie ist nicht vorrangig das Produkt einer passiven Anordnung, innerhalb derer sich den Menschen »Bilder, bisweilen Begriffe … vor allem als Strukturen« aufdrängen, wie Louis Althusser sagt.
Fähigkeit zur Selbstkritik
Durch das historisch-materialistische Verständnis der Bewußtseinsprozesse wird auch die Einsicht transportiert, daß die gesellschaftliche Vermittlung der Bewußtseinsinhalte nicht nur Ursache verzerrten Denkens ist, sondern auch als Bedingung realistischer Erkenntnis identifiziert werden kann: Eine Gesellschaft ist, wie Marx in den »Grundrissen« betont, »unter ganz bestimmten Bedingungen fähig …, sich selbst zu kritisieren«. So hat die bürgerliche Gesellschaft (durch die ökonomisch vermittelte) Verallgemeinerung des gesellschaftlichen Verkehrs die Voraussetzung zur sozialen »Selbsterkenntnis« geschaffen.
Die Universalisierung der Warenform führt zwar zu alltagspraktischen Bewußtseinsformierungen (verdinglichten Denkmustern), gleichzeitig ist sie jedoch auch vermittelter Ausdruck der gesellschaftlichen Totalität; sie ist der gemeinsame Bezugspunkt divergierender Gesellschaftsmomente: Das universale Ausdehnungsstreben der kapitalistischen Ökonomie und die von ihr vorangetriebene Verflechtung aller sozialen Beziehungen hat einen realen Zusammenhang geschaffen, der sich auch theoretisch abbilden läßt. Darüber hinaus ist durch die antagonistische Struktur der bürgerlichen Gesellschaft auch ein objektives Widerspruchsprinzip mitgesetzt, das zur Grundlage alternativer Orientierungen werden kann. Mit dem von Marx und Engels erarbeiteten Verständnis der sozialen Vermittelheit aller Bewußtseinsformen ist das Ideologieproblem auf eine theoriegeschichtlich neue Ebene gehoben worden.
Psychische Formierung
Bei einer Analyse aktueller Bewußtseinsformierungen wird deutlich, daß die ideologischen Prozesse immer weniger einen separiert zu denkenden Bereich innerhalb des Ensembles gesellschaftlicher Verhältnisse darstellen, sondern sie auf allen Stufen durchdringen und nicht nur das Bewußtsein, sondern auch als eine die Psyche prägende und deformierende Kraft fungieren.
Soziale Anpassung wird vorrangig nicht mehr durch die Orientierung auf normative Weltbilder erzeugt, sondern durch die machtadäquate Formierung der Massenpsyche gesichert: Ideologische Formen der Repression sind in den psychischen Strukturen eingelagert. Die bürgerlich-kapitalistische Herrschaft hat dort ihren Gipfelpunkt erreicht, wenn die Gleichschaltung soweit fortgeschritten ist, daß Alternativen zu denken fast unmöglich geworden ist, weil die Praxisbewältigung durch den herrschenden Konkurrenz- und Anpassungsdruck immer mehr Lebensenergien, Aufmerksamkeit und Phantasien verschlingt, so daß die Menschen kaum noch in der Lage sind, durch die Gitterstäbe ihres Alltagsgefängnisses hinaus zu blicken.
Solche elementaren Aspekte ideologischer Herrschaftsvermittlung fallen bei den Konzepten einer »Vergesellschaftung von oben« bzw. der Theorie »Ideologischer Staatsapparate« fast ganz unter den Tisch.
Anmerkung
1 Zur Auseinandersetzung mit diesen reduktionistischen Denkmustern vgl. Werner Seppmann: Subjekt und System. Der lange Schatten des Objektivismus (2011). Zur Begründung eines marxistischen Ideologieverständnisses vgl. Thomas Metscher: Logos und Wirklichkeit. Ein Beitrag zur Theorie des gesellschaftlichen Bewußtseins (2010). Repräsentativ für die Positionen der Haug-Schule ist Jan Rehmann: Einführung in die Ideologietheorie (2008)
Werner Seppmann ist Soziologe und Publizist. Zuletzt erschienen von Werner Seppmann folgende Bücher: Krise ohne Widerstand? (2010); Die verleugnete Klasse – Arbeiterklasse heute (2011); Risiko-Kapitalismus: Krisenprozesse, Widerspruchserfahrungen und Widerstandsperspektiven (2011); Subjekt und System – Der lange Schatten des Objektivismus (2011); Dialektik der Entzivilisierung: Krise, irrationalismus und Gewalt (2011); Marxismus und Philosophie: Über Leo Kofler und Hans Heinz Holz (2012).
marxismus kontrovers, Beilage der jW vom 11.04.2012