Morde an Gewerkschaftern
In der venezolanischen Hafenstadt Cumana ist der Gewerkschaftsfunktionaer Argenis Vasquez in seinem eigenen Haus mit gezielten Schuessen ermordet worden. Bereits im November 2008 waren drei Gewerkschafter ermordet worden.
Argenis war Generalsekretaer der Betriebsgewerkschaft einer Toyota-Niederlassung. Er hatte im vergangenen Jahr einen einmonatigen Streik angefuehrt.
Im Nachbarland Kolumbien vergeht praktisch keine Woche, in der nicht Gewerkschafter umgebracht werden wuerden - um die 900 waren es zwischen 2002 und 2008. Die Taeter sind rechtsradikale Paramilitaers, die enge, zum Teil familiaere Verbindungen zum Uribe-Regime haben und im Auftrag von Unterhmern und Grossgrundbesitzern handeln. Mehrfach wurden solche Auftragsmoerder auch in Venezuela aufgegriffen.
Die venezolanische Regierung hat den Chef der Kriminalbehoerde selbst mit der Untersuchung des Mordes an Argenis beauftragt. Man "will nicht spekulieren", aber die Tat werde nicht ungesuehnt bleiben.
(nach: Amerika 21, 7.5.2009)
Argenis war Generalsekretaer der Betriebsgewerkschaft einer Toyota-Niederlassung. Er hatte im vergangenen Jahr einen einmonatigen Streik angefuehrt.
Im Nachbarland Kolumbien vergeht praktisch keine Woche, in der nicht Gewerkschafter umgebracht werden wuerden - um die 900 waren es zwischen 2002 und 2008. Die Taeter sind rechtsradikale Paramilitaers, die enge, zum Teil familiaere Verbindungen zum Uribe-Regime haben und im Auftrag von Unterhmern und Grossgrundbesitzern handeln. Mehrfach wurden solche Auftragsmoerder auch in Venezuela aufgegriffen.
Die venezolanische Regierung hat den Chef der Kriminalbehoerde selbst mit der Untersuchung des Mordes an Argenis beauftragt. Man "will nicht spekulieren", aber die Tat werde nicht ungesuehnt bleiben.
(nach: Amerika 21, 7.5.2009)
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