Terror in Honduras

Veröffentlicht auf von Sepp Aigner

Die Putschisten haben einen 45taegigen Ausnahmezustand verhaengt. Alle Grundrechte sind ausser Kraft gesetzt. Damit wird der Terror, der ohnehin schon herrscht, "rechtlich formalisiert".
Radio Globo und der TV-Sender 36 wurden von Repressionskraeften gestuermt und offenbar entgueltig ausser Funktion gesetzt. Ein Neffe des Globo-Besitzers wurde ermordet. Mitarbeiter von Radio Globo senden aber schon wieder, jetzt aus dem Untergrund.

Abgesandte der OAS und zwei spanische Diplomaten wurden an der Einreise gehindert.

Amnesty International verlangt in einer Erlaerung die Einhaltung der Menschenrechte und beurteilt die Unterdrueckungsmassnahmen der Putschisten als Menschenrechtsverstoesse.

In den grossen westlichen Medien ist Honduras so gut wie kein Thema mehr. Die guten Boesen sind nicht boese. Boese sind bloss die schlechten Boesen. Und im Vergleich mit einer serioesen Medien-Redaktion ist ein Bordell eine serioese Einrichtung.
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