Aus dem Leben eines Linken, der nicht zu Kreuze kriecht

Veröffentlicht auf von Sepp Aigner

 

Hartmut Barth-Engelbart hat ein wenig von seinem Leben aufgeschrieben. Aktueller Anlass war wohl, dass er neuerdings auch von gewissen "Linken" geschnitten wird, einer Sorte "Linker", die man leicht verwechsern kann. Der Text ist ein Lehrstueck. Er erklaert, warum es sich viele Leute zehnmal ueberlegen, sich links zu engagieren. Das Leben wird dabei nicht leichter. Sich das Rueckrat nicht weichsozialdemokratisieren und gruenfressen zu lassen, ist zwar auch eine Frage der persoenlichen Wuerde. Aber dafuer muss bezahlt werden. Dann pflastern Stolpersteine den Weg.

 

Barth-Engelbart ist gewissermassen noch privilegiert. Er hat eine Stimme, einen Namen, eine Buehne. Tausend andere haben das nicht - aber die gleichen schweinischen kleinen Alltagsschwierigkeiten, das lautlose tueckische Mobbing, die schweigende Ausgrenzung, die kleinen und grossen Nachteile, die man nicht beweisen kann, die Drohung mit Arbeitslosigkeit mit Stern.

 

Es muss bezahlt werden, aber man kriegt auch was. Man kann womoeglich in den Spiegel gucken, ohne sich beim Anblick des eigenen Gesichts schaemen zu muessen. Jeder bestandene Kampf gegen Zermuerbung und die eigene kleine Feigheit ist ein Sieg.

 

Hier steht der Text von Barth-Engelbart:

 

http://www.barth-engelbart.de/?p=679

 

 

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Veröffentlicht in Kultur und Gesellschaft

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L
<br /> <br /> Dann empfehle ich meine Kommentare zu löschen. Die beweisen nämlich das Gegenteil.<br /> <br /> <br /> <br />
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L
<br /> <br /> Das habe ich doch. Es mag durchaus zu Benachteiligungen aufgrund der politischen Einstellung kommen, aber das Linke nun systematisch gemobbt werden o.ä. halte ich für übertrieben. Und wie sollte<br /> ich diesen Kommentar, denn sonst verstehen?:<br /> <br /> <br /> "Und was ich aus eigenem Erleben weiss ist, dass sich in der Auseinandersetzung um Israel/Zionismus Fronten gebildet haben ....<br /> <br /> <br />  <br /> <br /> <br /> Fuer mich ist das nur eine Konsequenz daraus, dass sich die bedingungslosen Verteidiger der - leider tonangebenden - zionistischen Kraefte in Isael ueber diesem<br /> Thema aus der Linken verabschieden (aber diese Vertortung weiterhin beanspruchen)."<br /> <br /> <br /> <br /> <br /> <br />  <br /> <br /> <br /> <br /> <br /> <br /> <br />
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S
<br /> <br /> Ich vermute, dass Sie ein Troll sind und habe keine Lust auf eine "Diskussion" mit einem solchen.<br /> <br /> <br /> <br />
L
<br /> <br /> Hm, mir war nicht klar, dass "links sein" sich in erster Linie in "gegen Israel sein" manifestiert.<br /> <br /> <br /> <br />
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S
<br /> <br /> Schon gut. Das meine ich weder, noch habe ich das geschrieben. Warum schreiben SIE nicht offen, worum es Ihnen geht ?<br /> <br /> <br /> <br />
L
<br /> <br /> Ist das nicht ein wenig übertrieben? Im Moment stört sich kaum Jemand an der politischen Gesinnung des Anderen. Allenfalls Nazis werden noch ausgegrenzt (und ich hoffe, dass bleibt so).<br /> <br /> <br /> <br />
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S
<br /> <br /> Barth-Engelbarts Darstellung kann ich nicht aus persoenlichem Erleben beurteilen. Ich "kenne" ihn ja nur uebers Internet. Mirt erscheint glaubhaft, was er schreibt. Und was ich aus eigenem<br /> Erleben weiss ist, dass sich in der Auseinandersetzung um Israel/Zionismus Fronten gebildet haben, die hart und in der Sache auch gut begruendet sind. Deshalb halte ich die in dem Text<br /> enthaltenen Vermutungen fuer plausibel. - Fuer mich ist das nur eine Konsequenz daraus, dass sich die bedingungslosen Verteidiger der - leider tonangebenden - zionistischen Kraefte in Isael<br /> ueber diesem Thema aus der Linken verabschieden (aber diese Vertortung weiterhin beanspruchen).<br /> <br /> <br /> <br />