Aus dem Leben eines Linken, der nicht zu Kreuze kriecht
Hartmut Barth-Engelbart hat ein wenig von seinem Leben aufgeschrieben. Aktueller Anlass war wohl, dass er neuerdings auch von gewissen "Linken" geschnitten wird, einer Sorte "Linker", die man leicht verwechsern kann. Der Text ist ein Lehrstueck. Er erklaert, warum es sich viele Leute zehnmal ueberlegen, sich links zu engagieren. Das Leben wird dabei nicht leichter. Sich das Rueckrat nicht weichsozialdemokratisieren und gruenfressen zu lassen, ist zwar auch eine Frage der persoenlichen Wuerde. Aber dafuer muss bezahlt werden. Dann pflastern Stolpersteine den Weg.
Barth-Engelbart ist gewissermassen noch privilegiert. Er hat eine Stimme, einen Namen, eine Buehne. Tausend andere haben das nicht - aber die gleichen schweinischen kleinen Alltagsschwierigkeiten, das lautlose tueckische Mobbing, die schweigende Ausgrenzung, die kleinen und grossen Nachteile, die man nicht beweisen kann, die Drohung mit Arbeitslosigkeit mit Stern.
Es muss bezahlt werden, aber man kriegt auch was. Man kann womoeglich in den Spiegel gucken, ohne sich beim Anblick des eigenen Gesichts schaemen zu muessen. Jeder bestandene Kampf gegen Zermuerbung und die eigene kleine Feigheit ist ein Sieg.
Hier steht der Text von Barth-Engelbart:
http://www.barth-engelbart.de/?p=679