Chavez beendet Chemotherapie

Veröffentlicht auf von Sepp Aigner

 

Die Chemotherapie, der sich Chavez in Kuba unterziehen musste, geht zu Ende. Chavez kann nach Venezuela zurückkehren und hat angekündigt,  die Arbeit wieder aufzunehmen. Bis zur Präsidentchaftswahl sind es noch genau fünf Monate.

 

Die kubanische Parteizeitung Granma meldet dazu:

 

Chávez tritt in die Endphase seiner Behandlung ein und kündigt seine baldige Rückkehr nach Venezuela an

 

Der Präsident von Venezuela, Hugo Chávez Frías, gab an diesem Montag bekannt, dass er in den nächsten Tagen in sein Land zurückkehrt, um „sich in zunehmendem Maße in die erste Kampflinie der Schlacht einzureihen", genau fünf Monaten vor den Wahlen, die in diesem Land stattfinden werden.

In einem Telefongespräch mit der staatlichen Fernsehkette Venezolana de Televisión (VTV) brachte der Staatschef von Kuba aus zum Ausdruck, dass er „sehr zufrieden" ist und dass er sich im „letzten Abschnitt" seiner ärztlichen Behandlung befindet, was es ihm ermöglicht, sich bald wieder vollkommen seiner Aufgabe als Präsident zu widmen.

 

Er begrüßte die Direktive der Vereinigten Sozialistischen Partei Venezuelas (PSUV), die vorher angekündigt hatte, dass der Kandidat der Bewegung weiterhin Hugo Chávez ist, als Antwort auf die Welle von Gerüchten, die einen Wechsel des Wahlkandidaten behaupten.

 

Der Regierungschef bezog sich des Weiteren auf einen Punkt über Destabilisierungspläne, den die Führungskräfte angeprangert hatten, besonders auf die aus Kolumbien Herrührenden. Er erinnerte daran, dass dies „keine vergangene Angelegenheit ist," und sagte, dass er es vorzieht, an das Wort seines Amtskollegen Juan Manuel Santos zu glauben, der gesagt hat, dass er sich nicht für einen Plan gegen Venezuela hergeben werde.

 

Er sagte weiterhin, dass eine der Aufgaben des Volkes und der Regierung Venezuelas darin besteht, „all diese Pläne der verzweifelten Bourgeoisie zu vereiteln," und weiter auf die Präsidentschaftswahlen des kommenden 7. Oktober hinzuarbeiten.

 

„Wir sollten nicht vergessen, dass wir die Destabilisierungspläne unschädlich machen müssen, nicht nur, um den Sieg des 7. Oktober zu erreichen, sondern den Frieden."

 

Er rief seine Partei dazu auf, das Szenarium für die kommenden fünf Monate zu betrachten „und die Organisation weiter zu stärken".

 

In Bezug auf internationale Themen beglückwünschte der venezolanische Präsident erneut den gewählten französischen Regierungschef François Hollande, dem er die Wünsche nach wirtschaftlicher Verbesserung angesichts der Finanzkrise, die ganz Europa betrifft, übermittelte.

 

Vor diesen Erklärungen hatte der Regierungschef über sein Konto im sozialen Netzwerk Twitter die Vergabe von Mitteln für soziale Missionen im Wohnungsbau und im Gesundheitswesen für sein Land bestätigt, um „den revolutionären Sozialismus weiter zu errichten". (Quelle: TeleSur)

 

 http://www.granma.cu/aleman/kuba/8may-Chavez%20tritt.html

 

 

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Veröffentlicht in Venezuela

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A
<br /> Hoffentlich bleibt er Venezuela noch lange erhalten! Da seine medizinische Prognose dennoch nicht sehr günstig ist, sollte er sich selbst zeitig, eigentlich sofort, um eine Nachfolgelösung<br /> bemühen und diese konsequent aufbauen. Eine funktionierende Nachfolgeregelung ist zwar die schwierigste Übung – in Kuba scheint es ja bisher zu klappen – aber zugleich die Königsdisziplin und das<br /> Wichtigste für das venezuelanische Volk.<br /> <br /> Im Idealfall sollte diese/r Nachfolger/in bereits im anstehenden Wahlkampf in Erscheinung treten, um der reaktionären Opposition das Gesundheitsargument zu nehmen!<br />
Antworten
S
<br /> Ich wünsche Chavez sehr, dass er diese mistige Krankheit überwinden kann. Er ist ein integrer Mann und einGlück für Venezuela und ganz Lateinamerika. In Venezuela werden aber alle Eventualitäten<br /> ins Auge gefasst, denke ich. Dafür spricht, dass jetzt ein Beratungsgremium des Präsidenten, das eigentlich schon länger vorgesehen ist, zu arbeiten beginnt:<br /> http://amerika21.de/nachrichten/2012/05/52043/staatsrat-venezuela .<br /> <br /> <br />