DDR: Umgang mit dem historischen Erbe
Nach gaengiger Darstellung hat die DDR historische Bausubstanz gern verfallen lassen oder gar zerstoert und dafuer "der Platte" den Vorzug gegeben. Nuja, so daneben finde ich es nicht, wenn in einem Arbeiter- und Bauernstaat der moeglichst schnellen Versorgung der Arbeiter und Bauern mit modernem Wohnraum der Vorzug gegeben wird. Dass dabei bevorzugt das Baumaterial Beton verwendet wurde, lag wohl nicht an der typisch sozialistischen Vorliebe fuers Graue, sondern eher an der Groesse des DDR-Geldbeutels. Vermutlich waere den verbockten SEDlern italienischer Marmor als Baumaterial schon lieber gewesen. Der hatte aber den Nachteil, dass ihn sich bloss westdeutsche Luxus-Sanierer leisten konnten.
Das Blog Was so bewegt ! hat heute einen Beitrag veroeffentlicht, der die Problematik an einem konkreten Fall, einer Kirche in Halberstadt, sachlich darstellt. - Die Wahrheit ist immer konkret. Lest selbst:
http://kucaf.de/2009/10/26/verlorenes-kulturgut-und-dessen-nachtragliche-instrumentalisierung/#more-1386
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