Gerrard Winstanley, ein unbekannter Revolutionaer

Veröffentlicht auf von Sepp Aigner


Ehe Marx und Engels den Sozialismus auf eine wissenschaftliche Grundlage stellen konnten, gingen ihnen Generationen von Revolutionaeren voraus, die gewoehnlich, in Abgrenzung zum wissenschaftlichen, unter dem Begriff Utopischer Kommunismus zusammengefasst werden. Dieser utopische Kommunismus begleitet die Arbeiterklasse in den Jahrhunderten, in denen sie sich allmaehlich als eigenstaendige soziale Klasse herausbildet. Die oft phantastischen, sich noch in religioesen Vorstellungen bewegenden Entwuerfe und praktischen Versuche widerspiegeln die Unentwickeltheit der Klasse selbst, gewissermassen die Phase ihrer Kindheit.

In der Geschichtsschreibung der Arbeiterbewegung haben diese Vorlaeufer der modernen Arbeiterbewegung einen ehrenvollen Platz gefunden, so weit ihre Gedanken und ihr praktisches Wirken ueberliefert worden ist. Aber manche wurden auch vergessen oder erst spaeter wiederentdeckt. Zu ihnen gehoert Gerrard Winstanley. Marx und Engels wussten nicht von ihm. Seine Schriften tauchten erst am Ende des 19. Jahrhunderts wieder auf.

Auf der Internet-Seite kominform steht zu dem Mann ein Aufsatz von Hermann Klenner, betitelt mit "Zur Unzeit Kommunist ?":

http://www.kominform.at/article.php/20091020143328990 

 
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Veröffentlicht in Geschichte

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