Kuba zum Tod Kim Jong Ils: Flaggen auf Halbmast

Veröffentlicht auf von Sepp Aigner

 

 

Staatstrauer

 

Der Staatsrat der Republik Kuba hat aus Anlass des Todes von KIM JONG IL, Präsident des Komitees für Nationale Verteidigung und Generalsekretär der Partei der Arbeit der Koreanischen Volksdemokratischen Republik, für den 20., 21. und 22. Dezember Staatstrauer angeordnet.

 

Während der Staatstrauer wird die Nationalfahne vor den öffentlichen Gebäuden und militärischen Institutionen auf Halbmast gehisst sein.

 

Quelle: http://www.granma.cu/aleman/kuba/20-diciembre-staatstrauer.html

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Veröffentlicht in Kuba

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C
<br /> Carl Heinz: Meine Enttäuschung bezog sich auf den Kommentar von Coffee, den man durchaus vom Englischen ins Deutsche hätte übersetzen sollen ...<br /> <br /> ... das ist wohl wahr. Es wäre aber schon ein ziemlicher Aufwand für mich gewesen. Obwohl ich nach über 10 Jahren in UK (jetzt in Frankreich) mit dem Englischen keine Probleme habe, gehen mir<br /> wohlformulierte schrifliche Übersetzungen (in beiden Richtungen) nicht leicht von der Hand. Für die paar Absätze, die ich aus Pepe Escobar's Artikel zitiert habe, hätte ich sicher ne Stunde<br /> benötigt. Die gesamte Übersetzung aller vier Artikel hätte wohl mehr oder weniger einen ganzen Tag gedauert.<br /> <br /> Mein Gegenvorschlag: falls du Zeit, Lust und die Energie dazu hast, wie wäre es, wenn du dir das Englische auf dir eigenen, genehmen Wegen aneignetest? ... entweder autodidaktisch mit Hilfe eines<br /> Kurses (Buch/CD), und/oder mit Hilfe von Familienangehörigen, Kindern, Freunden, oder in einem Volkshochschulkurs ... du ahnst nicht, wie wenig Zeit nötig ist, bis du (bei intensivem Studium) in<br /> der Lage bist, Texte zu lesen und gesprochene Rede zu verstehen.<br /> <br /> Als Köder für deine Anstrengung sollte dir dienen, daß es im Internet in keiner anderen Sprache so viel hervorragendes Material zu Kunst, Literatur, Philosophie, Geschichte, Wissenschaft, Politik<br /> etc. gibt, wie in der Englischen Sprache. Selbst wenn man den ganzen verlogenen, kommerziellen Mist ausblendet (von dem es auch im Deutschen reichlich gibt), bleibt immer noch ein Ozean<br /> hochinteressanter Themen und Informationen, die im Deutschen und in anderen Sprachen schlicht nicht zur Verfügung stehen. Umgekehrt trifft dies in viel geringerm Umfang zu, da vieles aus anderen<br /> Sprachbereichen entweder ins Englische übersetzt oder gar gleich in Englisch geschrieben wird, wie z.B. Pepe Escobar's Artikel in der Asia Times. Pepe ist Basilianer (spricht Portugisisch), der<br /> für eine überwiegend asiatische Leserschaft schreibt, die ihrerseits aus mindestens 20 Sprachbereichen kommt ... der gemeinsame Nenner: Englisch (mit Akzent :-))<br /> <br /> Aus meiner eigenen Erfahrung in Deutschland, aber auch von Freunden die noch da leben, weiß ich, daß viele Deutsche unterschwellig eine Aversion gegen das Englische hegen. Hier in Frankreich ist<br /> es noch viel schlimmer und führt gelegentlich zu selten blöden Verhaltensweisen und Exzessen in der Gesetzgebung. Erklärlich ist diese Haltung aber, wenn man bedenkt, daß seit langem so gut wie<br /> alle globalen Schweinereien ihren Ursprung in Washington D.C. oder in London haben (obwohl sich Paris und Berlin neuerdings sehr darum bemühen den Rückstand aufzuholen). Ich finde aber, daß dies<br /> kein gutes Argument gegen das Englische ist, weil die genannten Schweinereien gleichzeitig nirgendwo auf der Welt so systematisch und kompetent analysiert, diskutiert, kritisiert, seziert und<br /> parodiert werden, wie in U.S. und UK. Arundhati Roy hat in ihrer "Come September" Rede 2002 darüber gesprochen ...<br /> <br /> The most scholarly, scathing, incisive, hilarious critiques of the hypocrisy and the contradictions in U.S. government policy come from American citizens. When the rest of the world wants to know<br /> what the U.S. government is up to, we turn to Noam Chomsky, Edward Said, Howard Zinn, Ed Herman, Amy Goodman, Michael Albert, Chalmers Johnson, William Blum and Anthony Arnove to tell us what's<br /> really going on (drei der genannten leben leider inzwischen nicht mehr).<br /> <br /> http://www.zcommunications.org/come-september-by-arundhati-roy<br /> http://podcast.lannan.org/2010/06/14/arundhati-roy-reading-18-september-2002-video/<br /> <br /> In Deutschland kommt von all dem aber nur sehr wenig an. Gelegentlich gibts mal ne Übersetzung von einem Chomsky Artikel oder, wie neulich in der FAZ (ausgerechnet die!), einen Artikel von<br /> Michael Hudson, aber Bücher und Artikel von Leuten wie wie Howard Zinn, Chalmers Johnson oder William Blum sind in Deutschland so gut wie unbekannt ... und das ist verdammt schade.<br /> <br /> <br /> Sepp: Bei CathrinKa hast Du wahrscheinlich nur den Chapta faslch eingegeben. Probier´s einfach nochmal.<br /> <br /> Ich hab's gerade nochmal versucht, mit dem selben Ergebnis ...<br /> <br /> "Dein Kommentar konnte aus folgenden Gründen nicht veröffentlicht werden:"<br /> "Spam im Kommentartext gefunden"<br /> <br /> ... mit dem Captcha hat es nichts zu tun, denn der Kommentar wird erst nach erfolgreicher<br /> Captcha-Prüfung an den Server geschickt. Es liegt eindeutig an der Textanalyse, die auf dem Server von blog.de läuft. Ich vermute, daß sich deren Algorithmus an bestimmten englischen Worten<br /> stößt. Das habe ich in deutschen Blogs und Foren schon häufiger erlebt. Es ist auch möglich, daß die Links zur Asia Times die Ursache sind oder, ganz simpel, daß mein gewählter Nick und meine<br /> fake eMail Adresse einfach zu blöd sind und nach Spam riechen ... wer weiß. Ich muß mir einen neuen Nick und eine realistischere eMail Adresse ausdenken.<br /> <br /> Ich werde CathrinKa demnächst mal einen kurzen, ganz in Deutsch gehaltenen Kommentar schicken. Das wird hoffentlich klappen.<br />
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C
<br /> Danke für den Link.<br /> <br /> <br /> Rot Front!<br />
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C
<br /> Meine Enttäuschung bezog sich auf den Kommentar von Coffee, den man durchaus vom Englischen ins Deutsche hätte übersetzen sollen, denn es mag noch mehr Marxisten/Leninisten außer<br /> mir hierzulande geben, die des Angelsächsischen aufgrund ihres nicht gradliniegen Lebenslaufes nicht mächtig sind.<br /> <br /> <br /> Als Kriegswaise war ich hier in Köln ausgebombt und wurde in die spätere französische Zone evakuiert, wo wir in der Volksschule nur Französisch als einzige Fremdsprache lernten.<br />
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S
<br /> <br /> Eien Menge deutschsprachiger Texte zu Korea gibt es hier: http://www.nordkorea-info.de/<br /> <br /> <br />  Bei CathrinKa hast Du wahrscheinlich nur den Chapta faslch eingegeben. Probier´s einfach nochmal.<br /> <br /> <br /> <br />
C
<br /> Hätte das Ganze ja gerne gelesen.<br /> <br /> <br /> Bin leider als ehemaliger Handwerker des Angelsächsischen nicht mächtig.<br />
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S
<br /> <br /> Leider hat die nrodkoreanische Nachrichtenagentur keinen Dienst in deutscher Sprache. (Interessanetrweise aber in Spanisch)<br /> <br /> <br /> <br />
C
<br /> Schön, daß wenigstens an einigen wenigen Stellen auf der Welt Kim Jong-Il's angemessen gedacht wird und daß sein Tod nicht wie sonst überall zum Anlaß genommen wird, Lügen über Nord Korea zu<br /> verbreiten und die Menschen des Landes durch geheucheltes Mitleid oder Häme zu beleidigen.<br /> <br /> Gut gefallen hat mir der kurze, respektvoll humoristische Nachruf, den Anna Chen seit gestern auf ihrem Blog hat ...<br /> <br /> http://madammiaow.blogspot.com/<br /> <br /> ... Kim Jong-Il bei der Gemüseinspektion! Friedfertiger geht's nimmer. Vom angeblich waffenstarrenden, aggressiven Nord Korea keine Spur.<br /> <br /> Pepe Escobar hatte vor einiger Zeit eine interessante Serie von Artikeln über North Korea in der Asia Times, in der er über das unbeschreibliche Blutbad berichtet, das die Amerikaner in dem Land<br /> angerichtet haben und über das im ach so freien Westen so gut wie niemand etwas weiß (oder wissen möchte) ...<br /> <br /> The US air war on North Korea was an incredibly vicious bloodbath. Washington bombed the DPRK with more napalm than it used on Vietnam - with even more devastating effects, because the DPRK had<br /> many more large urban centers (18 out of 22 were almost completely wiped out) and urban industrial infrastructure than Vietnam. In only four months, from June 1950 to October, B-29s discharged<br /> more than 860,000 gallons of napalm over North Korea.<br /> <br /> Not surprisingly, and as in Iraq and AfPak decades later, the Pentagon hailed its "precision bombing". When China stepped into the war, Washington's air war went on overdrive, not only destroying<br /> most North Korean towns and cities but at the end of the war smashing huge dams that supplied water for no less than 75% of the DPRK's food production.<br /> <br /> With the Chinese allied to the DPRK in the battlefield, America's General Douglas MacArthur dictated that the whole area between the front and the Chinese border would become a wasteland; that<br /> meant in practice the destruction of every "installation, factory, city and village". MacArthur wanted to use tactical nuclear weapons ("The only passages leading from Manchuria and Vladivostok<br /> have many tunnels and bridges. I see here a unique use for the atomic bomb ... Sweeten up my B-29 force"). President Harry S Truman also threatened to use nuclear weapons, and almost did in April<br /> 1951.<br /> <br /> Later, in an interview to the New York Times on April 9, 1964, MacArthur said, "I would have dropped between 30 and 50 atomic bombs ... strung across the neck of Manchuria"; then, "spread behind<br /> us - from the Sea of Japan to the Yellow Sea - a belt of radioactive cobalt." In pure Dr Strangelove fashion, MacArthur was referring to cobalt 60 - which is more than 300 times more radioactive<br /> than radium.<br /> <br /> And that was not all. The Pentagon and the Central Intelligence Agency were busy exploring new avenues for the weapons of mass destruction of the time, via what was called "Operation Hudson<br /> Harbor", by dropping dummy atomic bombs in simulated runs. Civilian North Koreans feeling the thunder down there obviously didn't know if that was a real atomic bomb or not. The Pentagon also<br /> considered employing a barrage of chemical weapons.<br /> <br /> As Bruce Cumings, arguably the best American scholar on North Korea, observed, even "without the use of 'novel weapons' - although napalm was very new at the time - the air war nonetheless<br /> leveled North Korea and killed millions of civilians before the war ended. North Koreans will tell you that for three years they faced a daily threat of being burned with napalm ... By 1952, just<br /> about everything in northern and central Korea was completely leveled. What was left of the population survived in caves."<br /> <br /> Wer an der ganzen Artikelserie interessiert ist, findet sie hier ...<br /> <br /> 1/4: Happy birthday, Comrade Kim<br /> http://www.atimes.com/atimes/Korea/LB25Dg01.html<br /> <br /> 2/4: Happiness rolls over us like a wave<br /> http://www.atimes.com/atimes/Korea/LB26Dg01.html<br /> <br /> 3/4: The last frontier of the Cold War<br /> http://www.atimes.com/atimes/Korea/LB27Dg01.html<br /> <br /> 4/4: All aboard the juche train<br /> http://www.atimes.com/atimes/Korea/LC02Dg01.html<br /> <br /> ... sehr lesenswert.<br /> <br /> P.S.: Ich habe das Ganze gestern schon mal als Kommentar auf CanthrinKa's Blog gepostet, bin aber leider an dem aggressiven Filtersystem von blog.de gescheitert. Ob die keine englischen Texte<br /> durchlassen? Es ist jedenfalls ärgerlich, wenn man zunächst per Captcha beweisen muß, daß "I am human" um sich dann anschließend von einer Maschine sagen zu lassen, daß man Spam versendet ... not<br /> nice.<br /> <br /> <br />  <br />
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