Spanien: Bei anhaltender Arbeitslosigkeit gibt es keinen Ausweg aus der Krise

Veröffentlicht auf von Sepp Aigner

 

 

Der auf dem letzten Kongress der KP Spaniens gewaehlte neue Generalsekretaer Centella ist von der kubanischen Granma interviewt worden. (Eine spanische KP-Delegation hatte Kuba besucht.) Hier sind einige zentrale Aussagen Centellas zur Krise in Spanien:

 

Zur Spezifik der Krise in Spanien:

 

Landwirtschaft und Industrie wurden vernachlaessigt. Ein Teil der Metallindustrie wurde abgebaut. Nach dem Einbruch der Bauindustrie gibt es keine produktiven Sektoren, die Arbeitskraft nachfragen koennten.

 

Das groesste Problem ist die Arbeitslosigkeit, die hoeher als 20 % liegt, bei den jungen Menschen hoeher als 40 % und bei den Frauen bei 37 %.

 

Alternativen ?

 

Notwendig ist eine andere staatliche Ausgabenpolitik. Es braucht einen Sektor oeffentlicher Unternehmen, der das Hauptgewicht auf produktive Arbeit legt und damit Arbeitsplaetze schafft. Eine oeffentliche Bank, die das finanziert.

 

Lage der kommunistischen Partei ?

 

Die KP befindet sich in einer Phase des Aufschwungs. Die Zahl der Mitglieder steigt. Das oeffentliche Ansehen nimmt zu. Die Zahl gewaehlter kommunistischer Mandatare hat sich quasi verdreifacht.

 

 

nach http://www.granma.cu

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